1. FC Köln zeigt Großmoschee auf Trikots seiner Fußballprofis
1. FC Köln zeigt Großmoschee auf Trikots seiner Fußballprofis
Datum: 12.08.2020 - 12:33 Uhr
Manch millionenschwerer Fußballclub versucht fast alles, um auf sich aufmerksam zu machen. Wenn es schon auf dem Platz nicht zu Erfolgen reicht, dann müssen eben neue Felder erschlossen werden. So dachte man offenbar beim 1. FC Köln, der in der abgelaufenen Saison mit Mühe und Not den Klassenerhalt in der obersten Spielklasse des deutschen Profifußballs geschafft hat. In die neue Saison will man mit neuen Trikots starten, auf denen die Skyline der Stadt samt Großmoschee eingearbeitet ist. Die Begründung des Vereins: man wolle sich weltoffen zeigen.
Allerdings haben die Macher und Entscheidungsträger des FC möglicherweise die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall die Deutsche Fußball-Liga (DFL) gemacht. Denn laut deren Statuten, an die sich auch der Kölner Klub zu orientieren hat, heißt es in §29 (Sonstige Darstellungen und Entscheidungsbefugnis) eindeutig: »Sonderaktionen mit politischem, religiösem oder rassistischem Inhalt oder zu Gunsten von Sekten sind ebenfalls untersagt.«
Ohnehin ist das Ligastatut gerade bezüglich religiöser Darstellungen sehr eng gefasst. Vor einigen Jahren wurde erlassen, dass Spieler, die sich nach einem Torerfolg in welcher Form auch immer bei ihrem christlichen Gott oder Jesus für die Unterstützung bedankten, mit einer Verwarnung zu saktionieren seien.
Nun ist es so, dass auf dem Trikot des 1. FC Köln seit Jahren der Kölner Dom gezeigt wird. Der aber ist mehr als ein religiöses Symbol. Er gehört zum Stadtbild Kölns - und das spätestens seit seiner Eröffnung am 27. September 1322, also vor mehr als fast 600 Jahren. Das kann man bei allem Dafürhalten von der Kölner Moschee nicht behaupten. Die wurde nämlich erst im Juni 2017 eröffnet. Ein historischer Bezug ist da wirklich nicht herstellbar.
Fraglich aber bleibt, ob die DFL sich mit einem Veto gegen die institutionell erwünschte und geförderte Islamisierung des Landes durch die Merkel-Regierung auflehnen wird oder ganz in der Tradition bestimmter Altparteienpolitiker den Schwanz einkneift.
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