Sechs unmögliche Dinge, die man uns glauben machen will
Wie die Weiße Königin in Alice im Wunderland wollen uns die europäischen und spanischen Behörden sechs unmögliche Dinge über den Klimawandel und die Energiewende glauben machen.
In „Alice hinter den Spiegeln“ sagt eine Figur von Lewis Carroll: „Man kann unmögliche Dinge nicht glauben“, worauf die Weiße Königin antwortet: „Als ich in deinem Alter war, glaubte ich manchmal schon vor dem Frühstück an sechs unmögliche Dinge.“
Wie Alices Weiße Königin wollen die europäischen und spanischen Behörden, dass wir vor und nach dem Frühstück an sechs unmögliche Dinge über den Klimawandel und die Energiewende glauben. Diese sechs unmöglichen Dinge, an die man glauben soll – und doch glauben viele Menschen, wie die Weiße Königin, daran – sind folgende:
Das erste ist der Glaube, dass Menschen einen gewissen Einfluss auf das Klima und das Wetter haben – oder in naher Zukunft haben könnten – und dass wir durch unser Handeln die Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen, Überschwemmungen, Dürren oder dem Anstieg des Meeresspiegels verringern können. Wer daran glaubt, kann an alles glauben.
Der zweite Grund ist die Annahme, dass das Klima mit seiner außerordentlichen Komplexität und Hunderten – vielleicht sogar Tausenden – von Variablen von nur einer einzigen Variable gesteuert wird: den Veränderungen der Konzentration von Treibhausgasen. Die Theorie und die Modelle, die dies behaupten, basieren auf einem guten Verständnis der Eigenschaften von CO₂, aber einem schlechten Verständnis der anderen Klimavariablen. Und die Tatsache, dass trotz jahrzehntelanger intensiver Forschung keine soliden Beweise für diese Theorie gefunden wurden, macht es sehr schwer, daran zu glauben.
Der dritte Irrglaube besteht darin, dass eine Energiewende stattfindet oder stattfinden wird. Es gibt keine Beispiele für Energiewenden. Wir verbrauchen mehr Biomasse, Kohle, Öl, Erdgas und Uran als jemals zuvor in der Geschichte, und wir fügen lediglich die sogenannten erneuerbaren Energien hinzu, die dank fossiler Brennstoffe installiert, gewartet und ersetzt werden. Unser Energieverbrauch wächst schneller als unsere Kapazitäten zur Installation erneuerbarer Energien. Die Energiewende ist ein Mythos, und jeder, der behauptet, daran zu glauben, lügt oder ist schlecht informiert.
Der vierte Punkt ist die Annahme, dass die Nutzung von Kohlenwasserstoff-Brennstoffen aufgegeben werden wird. Auf der jüngsten Klimakonferenz in Brasilien drängte eine Gruppe von Ländern darauf, darunter Spanien, dass das Abkommen einen Fahrplan für die Abkehr von diesen Brennstoffen enthalten sollte. Sie mussten jedoch zurückweichen, und Kohlenwasserstoff-Brennstoffe werden im endgültigen Abkommen nicht einmal erwähnt. 83 Regierungen unterstützten diesen Fahrplan, aber zusammen repräsentieren sie nur 13,6 % der Weltbevölkerung. Die restlichen 86,4 % zeigen keine Absicht, die Energiequelle aufzugeben, aus der die Menschheit 85 % ihrer externen Energie bezieht.
Es ist unvorstellbar, dass eine solche Abkehr stattfinden wird, hat doch 33 Jahre nach der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und 10 Jahre nach dem Pariser Abkommen die Unterstützung der Nationen für die Abkehr von fossilen Brennstoffen eher ab- als zugenommen.
Der fünfte Punkt ist die Annahme, dass es zu einer Verringerung der globalen CO₂-Emissionen kommen wird. Diese Emissionen stehen in Zusammenhang mit der menschlichen Entwicklung und dem Bevölkerungswachstum. Viele Regionen der Erde sind nach wie vor unterentwickelt, und die Weltbevölkerung wird in den kommenden Jahrzehnten weiter wachsen. Seit der ersten Klimakonferenz 1995 in Berlin, auf der strenge Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung verabschiedet wurden – allerdings nur für „entwickelte” Nationen –, sind die globalen CO₂-Emissionen um 70 % gestiegen. Diese 30 Jahre sollten ausreichen, um jeden davon zu überzeugen, dass sie nicht aufhören werden zu steigen.
Der sechste Punkt ist der Glaube, dass Energie dekarbonisiert werden kann. Nur 23 % des Endenergieverbrauchs der EU entfallen auf Strom, und nur 70 % dieses Stroms stammen aus kohlenstofffreien Quellen. Ein Drittel davon stammt aus Kernenergie, die Spanien ablehnt und die im letzten Jahrhundert installiert wurde. Bislang ist es der EU in diesem Jahrhundert gelungen, weniger als 10 % der von ihr verbrauchten Energie zu dekarbonisieren. Der größte Teil der Welt versucht es nicht einmal.
Diese sechs Dinge sind unmöglich zu glauben, aber wenn wir uns weigern, auch nur eines davon zu glauben, entpuppt sich die gesamte Klima- und Energiestrategie der Europäischen Union und der spanischen Regierung als tragische Farce. Aufgrund dieser Unmöglichkeiten haben sich unsere nationalen und europäischen Regierungen zu einem Wandel verpflichtet, dessen Folgen wir bereits zu spüren bekommen: teurere Energie, rückläufige Industrieproduktion und Wettbewerbsfähigkeit, erhöhtes Risiko für das Stromnetz, Umweltpolitik mit tragischen Folgen, höhere Verschuldung und letztlich ein beschleunigter Niedergang Europas im Vergleich zum Rest der Welt.
[Diese letzte Hervorhebung vom Übersetzer]
Javier Vinós holds a PhD in science, is a scientist, an independent climate researcher, and president of the Asociación de Realistas Climáticos (Association of Climate Realists).
This article was published on 23 December 2025 at libertaddigital.com.
Link: https://clintel.org/six-impossible-things-to-believe/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Blog comments
Danke, ein trefflicher…
Danke, ein trefflicher Beitrag.
"Javier Vinós holds a PhD in…
"Javier Vinós holds a PhD in science, is a scientist, ... !" heißt es.
Darf man fragen worin ?
Diese fehlende Angabe lässt Rückschlüsse, zumindest Vermutungen zu.
Ich hätte da so eine, ... , independent climate researcher kann sich ja jeder nennen.
Genau so wie sein Sammelsurium unbelegter Behauptungen, gänzlich ohne irgend eine Quellenangabe, einfach mal so raus gehauen in den Raum und stehen gelassen.
Und da wo er konkret wird, z.B.:
" ...Nur 23 % des Endenergieverbrauchs der EU entfallen auf Strom, und nur 70 % dieses Stroms stammen aus kohlenstofffreien Quellen. Ein Drittel davon stammt aus Kernenergie,"
da ist er missverständlich bis falsch, Denn :
2025 stammten in der EU:
- 45 % der Nettostromerzeugung aus Erneuerbaren Energien
- 25 % aus Kernenergie
- Nur noch 30% stammten aus fossilen Quellen.
Das ist ein durchaus respektables positiv zu bewertendes Resultat,
vor allem wenn man die Tendenzen beobachtet:
- die Fossilen fallen rapide seit Jahren
- die Kernenergie fällt rapide seit Jahren
- die Erneuerbaren steigen von Jahr zu Jahr an.
für die gesamte Europäische Union.
Für Europa insgesamt sieht die aktuelle Situation noch besser zugunsten der Erneuerbaren aus.
Wie können einem angeblichen "independent climate researcher" nur solche Schlampereien unterlaufen ? Man stelle sich vor:
Das würde einem anerkannten Wissenschaftler des IPCC unterlaufen.
Wie peinlich.
Aber eins muß man ihm lassen, was er so schreibt,
es liest sich flüssig, flüssiger,
am über-flüssigsten.
MfG, HPK
Quelle: energy charts
Energiewende oder Abzocke ???
Gehe mit dem Artikel voll Konform !
Es wird meiner Meinung nach seitens der Politik versucht an das Geld der arbeitenden Bevölkerung zu kommen, um sich gegenseitig die eigenen Taschen vollzustopfen, und das nicht nur beim Klimaschutz und der Energiewende !
Es wird allerhöchste Zeit dieses Pack zu entsorgen !
Auch wenn es diesbezüglich…
Auch wenn es diesbezüglich immer weniger "Gläubige" gibt - die medienmächtige globalistische Klimamafia wird weiter versuchen, die Menschheit zu manipulieren und für ihre Absichten zu mißbrauchen.
Immerhin sind Beiträge wie dieser hilfreich und verdienstvoll um diesen Heuchlern und ihren "Behörden" den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Verdeutlichen hätte man noch können, daß - selbst wenn man überhaupt daran glauben dürfte, daß CO2 der Hauptschuldige an der Klimaerwärmung ist - der menschengemachte CO2-Ausstoß nach (totgeschwiegenen) wissenschaftlichen Untersuchungen nur etwa 2-3% des natürlichen CO2-Ausstosses ausmacht.
Solche nicht manipulierten Untersuchungen haben auch ergeben, daß erst die natürliche zyklische Klimaerwärmung den irdischen CO2-Ausstoß erhöht hat, und nicht umgekehrt!
Werner Hill
Dazu sollte man vieleicht noch erwähnen dass der gesamte Anteil von CO2 in der luft nur 0,038 bis 0,042 Prozent beträgt im gegensatz zu
Stickstoff (N2): etwa 78,08 Vol.-%
Sauerstoff (O2): etwa 20,95 Vol.-%
Argon (Ar): etwa 0,93 Vol.-%
und noch dazu CO2 schwerer ist als luft also ein Bodengas !
Die Dichte von Kohlendioxid (CO2) beträgt bei 0° Celsius etwa 1,98 Kilogramm pro Kubikmeter. Diese Dichte ist im Vergleich zur Luft, die bei dieser Temperatur etwa 1,292 kg/m³ wiegt, deutlich höher
Leute, wann bemerkt eigentlich jemand diesen Schwindel ????
Quelle Wikipedia
Seit etwa dreißig Jahren…
Seit etwa dreißig Jahren sparen wir CO2 ein, aber in der erdnahen Atmosphäre befinden sich etwa 1,3 Billionen (eine Eins mit 12 Nullen dahinter) Tonnen CO2, die ständig freigesetzt und wieder gebunden werden, weil sie ein lebensnotwendiger Teil der Biosphäre sind. Wenn da und dort ein paar tausend Tonnen CO2 eingespart werden, dann ist das demgegenüber nichts.
Im Gegenteil, im Wochenrythmus wird uns erklärt, daß Naturkatastrophen, Starkregen, Überschwemmungen, Extremhitze, usw. zunähmen. Na dann folgt doch daraus, daß wir die CO2-Emmissionen hochsetzen müssen, damit wir wieder "ruhigeres" Wetter wie vor dreißig Jahren bekommen!
Im übrigen hat mir noch niemand den unmittelbaren Zusammenhang zwischen einem Wetterextremum und menschlichen CO2-Emmissionen aufzeigen können. Niemand.
Das alles ist ein riesengroßer Schwindel, um die gutgläubigen und dusseligen Deutschen und Europäer mit weiteren Steuern abzocken zu können. Aber noch nie in der Vergangenheit ist es nach einer Steuererhöhung zu sparsamerem Umgang mit unserem Steuergeld gekommen.
Im Gegenteil, ganz im Gegenteil.
@ Kritischer Leser@ Harald44…
@ Kritischer Leser
@ Harald44
Dazu sollte man ebenfalls noch erwähnen, das :
- Die von Ihnen aufgezählten Elemente Stickstoff (N2), Sauerstoff (O2) und Argon (Ar) gar keine klimarelevanten Gase sind, sie tragen zum Treibhauseffekt gar nichts bei, da einatomig.
Die wichtigsten klimarelevanten Moleküle sind indes Wasserdampf (H2O), Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4).
- Die höhere Dichte des CO2 spielt bei der athmosphärischen Durchmischung ebenfalls keine nennenswerte Rolle, die heute gemessenen 420 ppm finden sich hinauf bis in große Höhen von 10 km.
- einen unmittelbar monokausal linearen Zusammenhang, Hier: Wetterextrem , Da : menschliche CO2-Emissionen, kann Ihnen auch niemand zeigen, weil es den so nicht gibt beim Wetter.
Den gibt es nur bei ganz einfachen Systemen: Hier: Apfel fällt vom Baum, Da: Wenn trifft auf Kopf: Aua.
Die heutigen Wettervorhersagen stimmen immer nur für einen kurzen Zeitraum für eine bestimmte Region mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu,
da es sich um ein nicht-lineares, komplexes mehrfach rück-gekoppeltes System handelt.
Aber sie werden trotzdem immer genauer so daß Luftfahrt, Landwirtschaft, Tourismus, usw. damit kalkulieren und sich darauf einstellen.
Zur Ahrtalkatatrophe kam es nicht weil die Wettervorhersagen falsch lagen, sondern weil die Verantwortlichen darauf falsch reagierten.
Im Rahmen der Meinungsfreiheit steht es Ihnen trotzdem frei, darin nichts als einen "riesengroßen Schwindel" zu erblicken.
Falsche Meinungen sind nicht justitiabel und das ist gut so.
Bei falschen Behauptungen wird es da schon kritischer, z.B. "Lügner", "Betrüger", "Heuchler", usw., da stehen Sie (!) dann in der Beweispflicht.
Aber hier auf FW dürfen Sie weiter Dampf ablassen, irgendwo muß der aufgestaute Frust ja hin.
Das geht uns ja schließlich allen so, wir unterscheiden uns da lediglich in der oberflächlichen Rhetorik.
Auf einem freien Meinungsforum im vorpolitischen Raum zählt schließlich auch der Unterhaltungswert, die Stimmungsmache.
An den belegten Zahlen, Daten, Fakten ändert das indes rein gar nichts.
MfG, HPK
@ Kritischer Leser@ Harald44…
@ Kritischer Leser
@ Harald44
- Stickstoff (N2) , Sauerstoff (O2) und Argon (Ar) sind nicht klimarelevant, sie tragen zum Treibhauseffekt nicht bei , da einatomig.
- die Dichte von CO2 spielt für die Konzentration keine nennenswerte Rolle, da die Athmosphäre in ständiger Bewegung und Durchmischung ist. Die heutigen 420 ppm werden auch bis in große Höhen gemessen.
- einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Wetterextremen und menschlichen CO2-Emissionen i.S. einer simplen monokausalen Ursache-Wirkung Beziehung gibt es nicht.
Das gibt es nur für einfache Systeme, z.B. Apfel fällt vom Baum, fällt auf Kopf : Aua.
Das Wetter ist ein hoch-komplexes System mit vielerlei Rückkopplungen.
Prognosen sind immer mit Wahrscheinlichkeiten behaftet.
So wie die Wettervorhersagen. Sie stimmen nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit, für eine bestimmte Region über einen bestimmten Zeitraum:
Und doch kalkulieren Landwirtschaft, Luftfahrt, Tourismus damit.
Meistens stimmt es, manchmal auch nicht.
- die Ahrtalkatastrophe war kein Versagen der Metereologen, sondern der politisch Verantwortlichen, sie haben falsch und zu spät reagiert.
MfG, HPK
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