Net Zero in den USA ist tot (vorläufig)

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Einführung

Die rechtliche Grundlage der US-Klimaregulierung wurde abgeschafft.

Am 12. Februar hob die Trump-Regierung offiziell die „Endangerment Finding“ der EPA aus dem Jahr 2009 auf – die Feststellung, dass Kohlendioxid als Gefahr für die öffentliche Gesundheit reguliert werden muss. Diese Feststellung hatte die Grundlage für die Bundesvorschriften zu Treibhausgasen für Kraftwerke, Fahrzeuge und Energiesysteme gebildet. Mit ihrer Aufhebung bricht die Durchsetzung der Netto-Null-Vorschriften auf US-Bundesebene zusammen.

Donald Trump sagte, die Entscheidung beende ein Regulierungssystem, das den Verbrauchern Fahrzeugvorgaben und Effizienzmerkmale auferlegt habe. Die Regierung schätzt die eingesparten Regulierungskosten auf mehr als 1,3 Billionen Dollar und bezeichnet dies als die größte Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte der USA.

EPA-Administrator Lee Zeldin sagte, dass die traditionellen Vorschriften zur Luftverschmutzung unverändert bleiben. Die Grenzwerte für Ruß, Schwefeldioxid, Stickoxide und giftige Emissionen bleiben unverändert. Was endet, ist die ohne Zustimmung des Kongresses auferlegte Kohlenstoffregulierung.

Im Mittelpunkt der Kontroverse steht der Clean Air Act. Dieses 1970 verabschiedete Bundesgesetz ermächtigt die EPA, Schadstoffe zu regulieren, die die Luftqualität und die menschliche Gesundheit direkt beeinträchtigen, wie Smog, Feinstaub und giftige Gase.

Der Clean Air Act stuft Kohlendioxid nicht als Luftschadstoff ein. Der Kongress hat niemals eine CO₂-Regulierung im Rahmen dieses Gesetzes genehmigt. CO₂ beeinträchtigt weder die Luftqualität in Umgebungskonzentrationen noch stellt es eine direkte toxische Gefahr für die menschliche Gesundheit dar.

Im Jahr 2007 wurde der Oberste Gerichtshof gefragt, ob die EPA Kohlendioxid gemäß dem Clean Air Act als regulierbar behandeln könne, obwohl der Kongress dies nie in das Gesetz aufgenommen hatte. In der Rechtssache Massachusetts gegen EPA entschied das Gericht, dass die EPA diese Entscheidung selbst treffen dürfe.

Von diesem Zeitpunkt an war für die Regulierung von Kohlenstoff keine Abstimmung im Kongress mehr erforderlich. Wenn die EPA CO₂ als Gefahr einstufte, konnte die Regulierung automatisch erfolgen. Genau das geschah dann auch.

Im Jahr 2009 veröffentlichte die EPA das „Endangerment Finding” (Gefährdungsfeststellung), in der Kohlendioxid als Gefahr für die öffentliche Gesundheit eingestuft wurde, und nutzte diese Einstufung, um Kraftwerke, Fahrzeuge und Energiesysteme zu regulieren – ohne ein einziges neues Gesetz zu verabschieden.

Diese langfristige regulatorische Belastung in Höhe von über einer Billion Dollar wurde ohne Zustimmung des Kongresses, ohne Zustimmung der Öffentlichkeit und, was noch wichtiger ist, ohne messbare Auswirkungen auf das Klima auferlegt.

Barack Obama reagierte verärgert und behauptete, die Aufhebung würde die Amerikaner „unsicherer” und „ungesünder” machen, und warf der Regierung vor, das öffentliche Wohl zu opfern, damit fossile Brennstoffunternehmen Profit machen könnten – ein abgedroschener politischer Spruch. In Wirklichkeit haben große Energieunternehmen in den letzten Jahren Rekordgewinne erzielt, die durch Subventionen, Emissionshandel, Compliance-Gutschriften und staatlich unterstützte Energiewende-Maßnahmen gestützt worden sind.

Die direkte Frage, ob die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung die öffentliche Gesundheit oder die Umwelt gefährde, verneinte Donald Trump und sagte: „Das war alles ein Schwindel.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/european-alps-buried-parts-of-north?utm_campaign=email-post&r=3… (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Net Zero in den USA ist tot (vorläufig)
 

„Innovating to zero!“ 

Gab es philanthropische Gedanken seitens Epsteins und Bill Gates zur Lösung der Überalterung der Weltbevölkerung, z.B.  im TED-Talk von 2010? (Google KI)

In Bezug auf philanthropische Ansätze zur Weltbevölkerung gibt es zwischen Bill Gates und Jeffrey Epstein grundlegend unterschiedliche Ansichten und Motivationen. Während Bill Gates im TED-Talk 2010 die Reduzierung des Bevölkerungswachstums durch verbesserte Gesundheitsversorgung thematisierte, verfolgte Jeffrey Epstein Ansätze, die als eugenisch und menschenverachtend eingestuft werden.

Bill Gates: TED-Talk 2010 und Bevölkerungswachstum

Im TED-Talk von 2010 mit dem Titel „Innovating to zero!“ sprach Bill Gates über die Reduzierung von CO2-Emissionen. Er nannte das Bevölkerungswachstum als einen von vier Faktoren in einer Gleichung für Gesamtemissionen.

Kernargument: Gates argumentierte, dass durch Fortschritte bei Impfstoffen, Gesundheitsfürsorge und reproduktiven Gesundheitsdiensten das künftige Bevölkerungswachstum um etwa 10 bis 15 % gesenkt werden könne.

Logik dahinter: Seine These basiert darauf, dass Eltern in ärmeren Ländern weniger Kinder bekommen, wenn sie sicher sein können, dass ihre Kinder das Erwachsenenalter erreichen. Hohe Kindersterblichkeit führt oft zu größeren Familien als eine Art „Versicherungspolice“.

Klarstellung: Gates sprach sich nicht für eine Reduzierung der bestehenden Bevölkerung aus, sondern für eine Verlangsamung des Zuwachses durch bessere Lebensbedingungen.

Jeffrey Epstein: Eugenik und Übervölkerung

Jeffrey Epstein vertrat laut Berichten und veröffentlichten E-Mails radikale und pseudowissenschaftliche Ansichten zur Bevölkerungskontrolle, die weit über herkömmliche Philanthropie hinausgingen.

„Klimabereinigung“: In E-Mails aus dem Jahr 2016 schlug Epstein vor, dass der Klimawandel ein „guter Weg“ sein könnte, um mit „Übervölkerung“ umzugehen. Er bezeichnete Waldbrände in diesem Zusammenhang als potenziell positiv für die menschliche Spezies.

Radikale Ansichten zum Altern: In Korrespondenzen wurde die Idee diskutiert, dass „Massenhinrichtungen von älteren und gebrechlichen Menschen“ Sinn ergeben könnten, wenn die Gesellschaft wie ein Organismus betrachtet würde (ein Konzept, das als faschistisch beschrieben wurde).

Eugenik und Transhumanismus: Epstein war fixiert auf Eugenik und Transhumanismus. Er plante angeblich, die menschliche Rasse mit seiner eigenen DNA zu „besamen“, indem er Frauen auf seiner Ranch in New Mexico schwängerte. Er kritisierte humanitäre Bemühungen zur Armutsbekämpfung, da diese seiner Meinung nach nur zur Übervölkerung beitrügen. 

Vergleich der Ansätze

Die folgende Tabelle verdeutlicht die gegensätzlichen Positionen:

Merkmal Bill Gates (TED 2010 / Stiftung) Jeffrey Epstein (Berichte/E-Mails)

Ziel

Verlangsamung des Bevölkerungswachstums

„Bereinigung“ der Bevölkerung / Eugenik

Mittel

Impfstoffe, bessere Gesundheit, Bildung

Klimawandel, Selektion, Massensterben

Motivation

CO2-Reduktion, Armutsbekämpfung

Schaffung einer „Super-Rasse“, Transhumanismus

Status

Öffentlich dokumentierte Philanthropie

Geheimgehaltene eugenische Ideologie

Möchten Sie mehr über die spezifischen wissenschaftlichen Projekte erfahren, die Epstein durch seine Spenden an Universitäten zu beeinflussen versuchte?

KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen

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Welche philanthrophischen Gemeinsamkeiten verfolgten Epstein und sein langjähriger Geschäftspartner Bill Gates und wie steht Melinda Gates heute zu dieser Thematik? (Google KI)

 

Bill Gates und Jeffrey Epstein pflegten über Jahre hinweg Kontakt, wobei Gates stets betonte, die Treffen hätten ausschließlich der Förderung globaler Gesundheit und Philanthropie gedient. 

Facebook +2

Philanthropische Gemeinsamkeiten und Verflechtungen 

Die Verbindung zwischen den beiden basierte offiziell auf Epsteins Rolle als Netzwerker:

Spendensammlung: Epstein versuchte, die Gates Foundation beim Fundraising zu unterstützen und behauptete, Zugang zu immensen Vermögenswerten reicher Gönner zu haben.

Vermittlerrolle: Epstein fungierte als Bindeglied zu wissenschaftlichen Institutionen. So vermittelte er etwa eine Spende von 2 Millionen US-Dollar von Bill Gates an das MIT Media Lab.

Beratung: Dokumente des US-Justizministeriums legen nahe, dass Epstein Gates wiederholt zu philanthropischen Strategien beriet und Gates diese Vorschläge teilweise ernsthaft in Erwägung zog. 

The New York Times +2

Bill Gates bezeichnete diese Treffen im Nachhinein als einen „schweren Fehler“ und gab an, er habe fälschlicherweise geglaubt, Epstein könne ihm bei seinen globalen Gesundheitszielen helfen. 

Forbes +1

Melinda French Gates' aktuelle Haltung

Melinda French Gates distanzierte sich bereits früh von dieser Verbindung und äußerte sich im Februar 2026 erneut deutlich dazu: 

Forderung nach Antworten: In aktuellen Interviews betonte sie, dass die Fragen zu den Epstein-Akten von den Beteiligten selbst – einschließlich ihres Ex-Mannes – beantwortet werden müssten und nicht von ihr.

Persönliche Belastung: Die erneuten Enthüllungen brächten „schmerzhafte Erinnerungen“ an ihre Ehe zurück. Sie beschrieb Epstein nach einem einzigen Treffen als „das personifizierte Böse“ und gab an, danach Albträume gehabt zu haben.

Grund für die Scheidung: Sie bestätigte, dass Bills anhaltender Kontakt zu Epstein einer der Faktoren war, die letztlich zur Scheidung im Jahr 2021 führten.

Heutiger Status: Melinda French Gates zeigt sich erleichtert, von dem „Dreck“ (im Original „muck“) distanziert zu sein, und konzentriert sich nun auf ihre eigene philanthropische Arbeit, unter anderem durch ihre Organisation Pivotal Ventures. 

ABC7 San Francisco +7

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Epstein ist tot: lang lebe King Bill und sein dreckiges „Innovating to zero!“ 

@Bill Gates: Logik dahinter: Seine These basiert darauf, dass Eltern in ärmeren Ländern weniger Kinder bekommen

Welche Länder in Mitteleuropa haben die niedrigsten Geburtenraten? (Google KI)

In Mitteleuropa verzeichnen aktuell vor allem Deutschland und Polen besonders niedrige Geburtenraten. Während die Raten in der gesamten Region unter dem Reproduktionsniveau von 2,1 liegen, zeigen die jüngsten Daten folgende Trends: 

Deutschland: Die Fertilitätsrate sank laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) im Jahr 2024 auf etwa 1,35 Kinder pro Frau. Damit gehört Deutschland zu den Ländern mit den niedrigsten Werten in Mitteleuropa.

 

https://www.youtube.com/watch?v=aOR8U4sKbhc ..."wenn wir unseren Kindern wieder sagen könnten, dass die Zukunft gut aussieht".... na, wie wäre das?


Armes Deutschland:  ..."wieder dramatisch nach hinten!" ... na, wie ist das, liebe Kinder?!

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