Deutschland will 10 GW an Grundlast-Gaskraftwerken bauen (getarnt als „zukünftige“ Wasserstoffkraftwerke)
Nennen Sie diese Anlagen nicht fossile Brennstoffkraftwerke – es handelt sich um kleine Wasserstoffkraftwerke!
Angesichts des drohenden industriellen Niedergangs hat die Regierung in Deutschland endlich erkannt, dass es auf zuverlässige und bedarfsgerechte Stromversorgung angewiesen ist. Doch die Ankündigung, plötzlich 10 Gigawatt an Gaskraftwerken mit fossilen Brennstoffen zu bauen, kommt nicht in Frage. Das käme einem Eingeständnis gleich, dass die vielgerühmte Energiewende ein verhängnisvoller Fehler war, der Milliarden von Euro für ein leichtsinniges, eitles Unterfangen verschwendet hat, die Welt zu verändern. Stattdessen müssen diese neuen „Kraftwerke“ mit Fokus auf „Gasanlagen“ bis 2045 auf Wasserstoffbetrieb umrüstbar sein. Natürlich ist es fraglich, ob sie jemals mit Wasserstoff betrieben werden können, da dieser die Leitungen spröde macht, Leckagen begünstigt und viermal so teuer ist wie Erdgas. Aber es eignet sich gut als Deckmantel.
Genau das würde ich tun, wenn ich einen gewaltigen Rückzieher vertuschen und so tun wollte, als wäre das nur eine leichte Abwandlung des Themas erneuerbare Energien. (Besonders, wenn ich keinerlei Skrupel hätte).
Beachten Sie, dass in dem Reuters Blob-Media-Artikel (unten) die Wörter „fossile Brennstoffe“ oder „steuerbar“ nicht erwähnt werden; es ist lediglich von der Notwendigkeit die Rede, Strom über einen „längeren Zeitraum“ zu erzeugen.
Die Geschichte mit der Gas-zu-Wasserstoff-Anlage ist nur ein PR-Vorwand und ein Fluchtweg vor der eigentlichen Mission der erneuerbaren Energien.
Das ist nur ein weiteres Zeichen dafür, wie schnell der Plan für erneuerbare Energien scheitert…
Deutschland und die EU erzielen eine grundsätzliche Einigung über die Kraftwerksstrategie
Von Holger Hansen und Christoph Steitz
Januar 2026
BERLIN/FRANKFURT, 15. Januar (Reuters) – Deutschland gab am Donnerstag bekannt, eine Einigung mit der Europäischen Kommission über einen Plan zum Bau neuer Kraftwerke erzielt zu haben. Im Jahr 2026 sollen Kraftwerke mit einer Kapazität von 12 Gigawatt (GW) ausgeschrieben werden, wobei der Schwerpunkt auf Gaskraftwerken liegen soll.
Dies ist ein wichtiger Schritt auf Deutschlands Weg zur Sicherstellung der Stromversorgung angesichts des laufenden Kohleausstiegs. „Mit den kurzfristigen Ausschreibungen legen wir den Grundstein für eine sichere Stromversorgung in Deutschland und damit für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie“, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Der Großteil der neuen Kapazität, 10 GW, müsse in der Lage sein, Strom über einen längeren Zeitraum zu erzeugen, um eine stetige Versorgung zu gewährleisten, erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium. Dies schließe unter anderem Gaskraftwerke ein.
…Die mit dem Plan verbundenen staatlichen Beihilfeverfahren seien noch nicht abgeschlossen, erklärte Berlin und fügte hinzu, dass die Strategie noch von der Europäischen Kommission endgültig genehmigt werden müsse.
Wow – 10 GW neue Leistung bis 2031!?
Die neuen Kraftwerke, die voraussichtlich 2031 in Betrieb gehen werden, sollen spätestens 2045 mit Wasserstoff betrieben werden können, was dem Ziel Deutschlands entspricht, in diesem Jahr klimaneutral zu werden, teilte das Ministerium mit.
Offensichtlich gibt es keine Entschuldigungen, keine Ehrlichkeit, und sie werden niemals zugeben, dass sie im Unrecht waren.
https://joannenova.com.au/2026/01/germany-to-build-10gw-of-baseload-gas-plants-disguised-as-future-…
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Nur zur Klarstellung: Gaskraftwerke, und dann am Anfang auch noch LNG aus USA oder anderswo, sind wesentlich teuerer im Betrieb als die zuverlässigen Kohlkraftwerke weiter zu betreiben. – der Übersetzer
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Blog comments
Des Pudels Kern diesmal:10…
Des Pudels Kern diesmal:
10 GW bis 2031 an neu zu installierender Gaskraftwerkskapazität.
Ist das viel, wenig, zuviel oder sogar zuwenig innerhalb von 5 Jahren ?
Im Vergleich dazu betrug von 2024 auf 2025 die neu installierte Kraftwerkskapazität :
- PV : 92,4 GW auf 107 GW : 14 GW
- Wind inshore : 63,6 GW auf 68,2 GW : 4,6 GW
während Braunkohle und Steinkohle um etwa 400 MW zurück gebaut wurden.
Wohlgemerkt : Steigerungswerte innerhalb von 1 Jahr.
Gleichzeitig stieg die Jahresnettostromerzeugung ausschließlich durch Erneuerbare von 2024 auf 2025 um fast 5 TWh/a von:
- 276,5 TWh/a ('24) auf den neuen Rekordwert von 282,3 TWh/a ('25)
Der Solare Selbstverbrauch,
ein Maß für die Eigeninitiative in Bürgerhand ,
steigerte sich um 4,6 TWh/a innerhalb von 1 Jahr von
- 12,3 TWh/a ('24) auf 16,9 TWh/a ('25) .
Wenn demnächst die neuen Großbatteriespeicher ans Netz gehen, die Rede ist von 20-40 GW, wird sich die Diskussion um neue Gaskraftwerke nochmal entschärfen.
Hauptsache das neue, intelligente Stromsystem ist netzstabil, stellt in jedem Moment die benötigte Strommenge ausreichend zur Verfügung und die enorme Umweltbelastung durch Fossile Primärenergien nimmt von Jahr zu Jahr drastisch ab.
Den Zahlen nach zu urteilen,
sieht alles danach aus.
Mahlzeit.
MfG, HPK
Es hat den Anschein, ob…
Es hat den Anschein, ob mittlerweile Verstanden wurde, daß es ohne derartige Erzeugung von elektrischer Energie nicht gehen wird. Der Tag, an dem man den Irrweg der Windkraft und Sonnenkraft verlassen wird, wird bald kommen.
Noch ist die Herstellung aus…
Noch ist die Herstellung aus Wasserstoff Energie zu schaffen extrem kompliziert. Wenn die Wissenschaftler herausgefunden haben wie es geht, ist Energie kein Problem mehr, denn Wasserstoff gibt es unendlich. Wenn die Menschheit dann zurück blickt auf die Windschleudern, werden sie erkennen, wie primitiv und steinzeitmäßig sie damals war.
@ werner SSie wissen ja …
@ werner S
Sie wissen ja (hoffentlich) das Wasserstoff keine Primärenergiequelle ist.
Wasserstoff muß hergestellt werden:
"Unendlich" vorhanden ist zunächst mal Wassr (H2O), keinesfalls der reine Wasserstoff (H), , er kommt in der freien Natur als reiner Wasserstoff so gut wie nicht vor.
Soll es "grüner" Wasserstoff sein, dann muß er aus Erneuerbaren Energien hergestellt werden, z.B. über Elektrolyse.
Da kommen wir aber im Großmaßstab auf keinen Fall an der Windenergie vorbei.
Wir kommen auch nicht an Ländern vorbei die ein hohes natürliches Windpotenzial und entsprechend hohe Wasservorräte aufweisen.
Zum Beispiel Namibia.
MfG, HPK
Sehr geehrter Herr Hans…
Sehr geehrter Herr Hans-Peter Klein!
Bei Ihrer Betrachtung hängen Sie sich zu sehr an Spitzenleistungsdaten auf, aber die alleine besagen zu wenig. Dazu betrachten werden müssen noch die Systemwirkungsgrade der Energieumwandlung, die sich als Produkt (!) der Einzelwirkungsgrade ergeben und die Kosten bzw. deren Effizienz.
Bleiben wir der Einfachheit halber beim energetischen Systemwirkungsgrad: Bei der konservativen Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken geht durch die vielfache Energieumwandlung vom Kraftwerk bis zur Haussteckdose auf der Strecke 2/3 der eingesetzten Primärenergie verloren. das heißt, daß der Systemwirkungsgrad nur bei etwa 30 % liegt. Dies nimmt man hin, weil Strom für maschinelle Steuer- und Regelungstechnik, Beleuchtung, das Telefonnetz, Rechneranwendungen usw. unverzichtbar ist. Aber mit Braunkohle Strom zu erzeugen, der dann via Wärmepumpe in der Endverbraucherwohnung Heizwärme erzeugt, das ist pure Energieverschwendung weil es günstiger wäre, die Braunkohle direkt im Wohnzimmer zu verfeuern.
Wird der Strom noch über WKW erzeugt, dann wird der Systemwirkungsgrad noch rapide kleiner als oben angegeben und die Kosten dafür steigen stark an.
Daher geben Sie freundlicherweise zur Beurteilung Ihrer energetischen Vorschläge immer auch den Systemwirkungsgrad und die Kosten dafür an, denn nur so ist eine umfassende Bewertung möglich.
@ Harald44Immerhin haben Sie…
@ Harald44
Immerhin haben Sie meinen Kommentar einigermaßen mit Verstand gelesen.
Bei der Jahresnettostromerzeugung und auch beim Solaren Selbstverbrauch ist bereits alles enthalten was Sie ansprechen. Denn elektrischer Strom ist bereits Endenergie, die uns, dem Endverbraucher unmittelbar zur Verfügung steht, so wie Sprit an der Tanke oder Heizöl oder Stadtgas oder Flaschengas.
Bei der Endenergie entscheidet sich zu welchem Marktpreis, zu welchem ökologischen Preis und zu welchem sozialen Preis sie uns zur Verfügug steht.
Bis jetzt war es (leider) noch immer so, das diejenigen welche bedenkenlos die Umwelt verbraucht, verschmutzt, versaut bis hin zu zerstört haben, am Ende den größten Marktvorteil hatten gegenüber den rücksichtsvollen, den einsichtigen, den ökologisch denkenden und handelnden.
Mittlerweil ist leider weltweit ein Maß an Umweltzerstörung eingetreten, das die Menschheit um ein Umdenken im Umgang mit den natürlichej Ressourcen nicht mehr herum kommt.
Was unser aller Lebensgrundlagen anbelangt sitzen wir alle in ein und demselben Boot.
Gott sei Dank sehen das langsam auch einige der Superreichen und der sog. Eliten ein.
Die Menschheit kommt um ganzheitliches, ökologisches Denken und Handeln nicht mehr herum.
Deutschland zählt in Sachen Ökologie seit Beginn der '80er Jahre zu den führenden Pionierländern.
Ein Fakt, der mich mit patriotischem Stolz erfüllt.
MfG, HPK
Deutschland braucht eine…
Deutschland braucht eine sichere Energieversorgung. Dazu gehören auch Gaskraftwerke. Ob die nun als Wasserstoffkraftwerke getarnt werden ist schnurz.
Es ist den regierenden sozialistischen "Ökofaschisten" nun mal peinlich, eine Rolle rückwärts zu machen. Was in erster Linie zählt ist unsere Versorgungssicherheit! Dann folgen hoffentlich bald bessere Politiker.
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