Üble Nachrede_ Krude-homophobe Theorien_
Üble Nachrede_ Krude-homophobe Theorien_
Datum: 31.08.2020, 11:35
In seinem Leserbrief („Besser ohne Bücher im Bild“, HNA, 25.08.2020) behauptet Herr U. Retting, die Redaktion hätte ein Bild veröffentlicht, wo „der verurteilte Prof. Kutschera werbewirksam seine Bücher aufgereiht in die Kamera hält.“ Außerdem schreibt Retting, „in diesen Büchern sind die kruden Theorien auf Papier gebracht, wofür das Gericht ihn gerade verurteilt hat. Mit der Werbung hat er die 6000 Euro Strafe schnell wieder drin.“ (Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt.) Es folgt ein unakzeptabler NS-Vergleich: „Wer sich auf Demonstrationen begibt, wo Nazis ihre Fahnen schwenken, macht sich mit diesen gemein. Gleiches gilt für den, der Werbung für homophobe Theorien in Buchform macht.“
Diese Unterstellungen basieren u. a. auf der Aussage in der Bild/Ffm. (21. Juli 2020 „Hass auf Homosexuelle?“), wo behauptet wird, der Angeschuldigte hätte auf „wissenschaftliche Arbeiten verwiesen – seine Bücher.“ Tatsache ist, dass ich am 20.07. und 03.08.2020 im Amtsgericht die folgenden sechs Werke vorgestellt hatte:
U. Kutschera: Das Gender-Paradoxon. Berlin 2016 (das Buch war Gegenstand der Anklage),
F. Walter und Mitarbeiter: Die Grünen und die Pädosexualität. Göttingen 2015,
G. Corona und Mitarbeiter: Emotional, Physical and Sexual Abuse. Switzerland 2014,
U. Kutschera: Klimawandel im Notstandsland. Luxembourg 2020,
P. Mettler: Die Berufung zum Amt im Konflikt von Eignung und Neigung. Dissertation, Uni Freiburg, 2008 sowie
R. O. Lopez und R. Edelmann: Jephthah’s Daughters. Northridge, California 2015.
Eine Liste dieser 6 Buchtitel, mit kompletten Verlagsangaben, habe ich dem Amtsgericht am 20.07.2020 zu den Akten gegeben, sodass meine Aussagen dokumentiert sind.
Das erste, zur „Strafsache“ erklärte, von mir verfasste Buch (Gender-Paradoxon, 2016) ist ein biowissenschaftliches Standardwerk mit ca. 250 Quellenverweisen; es enthält keinerlei „krude, homophobe Theorien“. Das Gegenteil ist der Fall: Ich verteidige im Text die Würde homoerotisch veranlagter Menschen. Ein kurzer Verweis auf mein aktuelles Fachbuch (Klimawandel im Notstandsland, 2020), mit 350 Literaturangaben, war notwendig, um meine dort wiederholte homosexuellen-freundliche Position zu begründen.
Die anderen vier Fachbücher – von mir „werbewirksam in die Kameras gehalten“ – stammen von renommierten Professoren-Kollegen bzw. einem Theologen. Dort werden meine Aussagen zum Kindeswohl bzw. -missbrauch stichhaltig begründet. Ich interpretiere den Leserbrief von U. Retting als „üble Nachrede“ und weise jegliche Nazi-Vergleiche sowie „homophobe Theorien“ entschieden zurück.
Die hier beschriebene Vorgehensweise gegen politisch inkorrekt argumentierende Wissenschaftler ist im „Klimawandel-Notstandsbuch“ mit dem Untertitel „Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien“ im Detail beschrieben.
Rezension von Herrn Josef Kraus: Was man nicht sagen darf, aber gesagt werden muss
Allgemeine Informationen: http://www.evolutionsbiologen.de/
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