Transgender-Ideologie unterwandert Familienpolitik
Transgender-Ideologie unterwandert Familienpolitik
Datum: 08.12.2021, 10:52
Zum Mobbing-Skandal um die unbescholtene Professorin K. Stock, die bis zu Ihrer freiwilligen Kündigung 2021 insgesamt 18 Jahre lang an der University of Sussex tätig war, gibt es einige exzellente Berichte (s. z.B. Uwe Steinhoff, Stockschläge von Transideologen, Novo-Argumente, 24.11. 2021). Da die depressiv dahin blickende Ex-Hochschullehrerin aber erst vor wenigen Tagen weitere Details zum Transgender-Terror gegen Ihre Person preisgegeben hat, soll dieser auch für die neudeutsche Familienpolitik-2022 relevante Fall hier abschließend fachlich kommentiert werden.
Wie eine Journalistin im "Guardian" darlegt, hat Frau Stock, inzwischen als freiberufliche Autorin und Dozentin tätig, ihr Haus mit Zusatz-Safety-Systemen weitgehend abgesichert--sie begründet das mit "einem Jahr toxischen öffentlichem Sturm" gegen ihre Person.
Frau Prof. Stock empfand es als unerträglich, in einem "aggressiven, einschüchternden Umfeld" arbeiten zu müssen -- Free Speech , d.h. Redefreiheit ade!, könnte man die Situation in ihrem Uni-Bereich in Sussex zusammenfassen. Obwohl viele ihrer ehemaligen Studenten keine Vorbehalte gegenüber der harmlosen Aussagen von Frau Stock hatten und zu der schüchternen "Professorin im Shitstorm" hielten, gab es einen kleinen, aber aggressiv-lautstarken Mob radikaler "Transgender-Aktivisten", die ihr das Berufsleben zur Hölle gemacht haben.
Bezeichnenderweise ist Frau Stock inzwischen mit einer neu gegründeten "Free Speech-Universität " in Austin, TX-USA, assoziiert. Ihre Ex-Uni in Sussex hat aber auch während der schlimmsten Anfeindungen zu ihr gehalten, und jetzt möchte das Britische Parlament sogar die Redefreiheit an allen Landesuniversitäten sichern--da können wir in Deutschland neidisch werden!
Hierzulande genügt ein Blick in den Online verfügbaren "Koalitionsvertrag"-- Stichwort "Familienrecht", S.101.-- um zu erkennen, wohin die Entwicklung geht. Neben dem staatlich ermöglichbaren freiwilligen " Geschlechterwechsel ab 14 Jahren" soll ein neues "Rechtsinstitut" soll etabliert werden, u.a. mit den sogenannten "Rechtlichen Eltern" plus 2 weiteren erwachsenen Personen im selben Haushalt-- Kindeswohl? Fehlanzeige! -- Leibliche Eltern, d.h. biologische Mutter und natürlicher Vater? Bestenfalls Nebensache! Evolution des Menschen?-- Nein Danke!!
Überhaupt fällt auf, dass in diesem Vertrag die destruktive "Mehrgeschlechter- bzw. Transgender- Ideologie" überall im Hintergrund mit klingt, und die Sexualbiologie des Menschen praktisch keine Rolle spielt (u.a. evolvierte, chromosomal-hormonell festgelegte Zweigeschlechtlichkeit als belegte Tatsache und Voraussetzung für natürliche Reproduktion; das Kindeswohl an erster Stelle; Schutz der Kinder vor emotionalem-physischem wie auch sexualisiertem Missbrauch durch ignoroieren natürlicher Schamgrenzen, Homosexualisierung vieler Lebensbereiche, und das schon im Kindergarten usw.) .
Fazit: Der Fall Kathleen Stock wirft ein dunkles Licht auf die hierzulande zu erwartende De-Konstruktion der Vater-Mutter-Kinder-Familie:-- ein Problem, das langsam aber sicher auf uns zurollt und zu heftigen Kontroversen führen kann -- Falls die erodierende "Rest-Meinungsfreiheit" solche Debatten überhaupt noch zulassen wird; es sei an Mobbing-Attacken gegenüber unabhängig argumentierenden Biowoissenschaftlern erinnert, siehe "Strafsache Sexualbiologie. Darwinische Wahrheiten zu Ehe und Kindeswohl vor Gericht", Hamburg 2021-- mit Darlegung aller jener biologischen Fakten und rechtlicher Sachverhalte, die für die anstehende Familien-Diskussionen, vor dem Hintergrund der "Transgender- und Corona-Problematik", notwendig sind.
evolutionsbiologen.de/media/files/flyer-final.pdf
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Dr. Ulrich Kutschera
Professor of Biology
Academic Advisor & Manager: Project W. R. Briggs/Stanford-019
I-Cultiver, Inc., San Francisco Bay Area, Tracy, CA 95376, USA
The Systems Biology Group, Inc., Palo Alto, CA 94306, USA
AK Evolutionsbiologie, 79104 Freiburg i. Br., Germanywww.evolutionsbiologen.de
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