Muttersorgen_ Gefährliche Corona-Schülertests können ruhig wehtun!
Muttersorgen_ Gefährliche Corona-Schülertests können ruhig wehtun!
Datum: 04.05.2021, 11:22
Nachdem ich mich am 22. April an dieser Stelle kritisch über die für Erwachsene, COVID-19 -Symptome zeigende Patienten entwickelten Coronaviren-Antigen-Schnelltests geäußert hatte (Freie Welt berichtete), erhielt ich von einer Berliner Mutter den folgenden Brief:
Sehr geehrter Professor Kutschera,
ich habe Ihren Artikel "Gifthaltige Corona-Selbsttests für hessische Grundschüler" gelesen.
in Berlin haben meine Kinder vom Gymnasium für den Selbsttest zu Hause erhalten:
- SARS-Cov-2 Rapid Antigen Test manufactured by SD Biosensor, Distribution by Roche
- das Abstrichtupfer ist von Miraclean Technology Co, LTD Shenzen China, vertrieben: von Share Info Consultant Service LLG, Lohweg 83 , 40549 Düsseldorf, Miraclean P/N 93050,
- eingetütet. Das Ganze wurde den Schülern in einem grauen großen offensichtlich von Hand zugeklammerten Briefumschlag mitgegeben.
Einen Originalbeipackzettel haben die Eltern nicht erhalten, sondern die Kurzanleitung vom Berliner Senat im Anhang beigefügt. Ich habe über einen Elternchat den eigentlichen Beipackzettel bekommen und musste feststellen, dass er nicht für Kinder geeignet ist, sondern für Erwachsenen mit Symptomen, dass Schutzhandschuhe getragen werden müssen usw.
Was in der Schule verwendet wird, kann ich nicht genau sagen, da meine Kinder erst nächste Woche gehen. Ich vermute aber eben diese Tests. Ich bin nur noch geschockt über diese Maßnahmen…. Mit freundlichen Grüßen, U. A.
In Berliner Schulen werden somit exakt jene koreanische "SD-Biosensor"- Erwachsenen-Antigen-Tests verwendet, die auch in Hessen und anderswo zum Einsatz kommen. Der von der Berliner "Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie" an Eltern verteilte Zettel ( "Kurzanleitung für den Schnelltest... Für Dich,für uns alle und gegen Corona") soll im Schul- und Kita-Bereich als Info-Basis dienen. Dort steht das Folgende geschrieben:" Der Tupfer muss 2 cm tief in jedes Nasenloch eingeführt werden". Bei erwachsenen Covid-19-Patienten, für welche der Test vorgesehen ist, kann das gut gehen. Bei Schülern – z.B. Erstklässler mit kleinen Näschen! – ergibt sich definitiv eine erhebliche Gefahr für die symptomlos gesunden, nicht an Fieber und trockenem Husten leidenden "Patientchen". Die „koreanische 2 cm-Nasentiefenvorgabe" ist somit nicht an Schulkindern anzuwenden.
Bei einem positivem Schnelltest soll eine "Krankmeldung" erfolgen, und ein RT-PCR-Test (exakte Beschreibung und Fehlerquote, siehe tredition.de/autoren/ulrich-kutschera-37682/) nachgelegt werden. Am 13. Nov. 2020 berichtete die New York Times, dass der Manager Elon Musk 4 Antigen-Schnelltests durchgeführt hatte – seine robuste Männernase hat das gut überstanden. Zwei waren positiv, 2 negativ. – Resultat: wohl negativ! Genau so müsste man in der Schule verfahren – 4 mal pro Kind testen, um verlässliche Ergebnisse zu erzielen (was in der Praxis nicht möglich ist).
Nachdem ich der Berliner Mutter geantwortet hatte, übersendete sie mir die folgende zweite Mail:
Sehr geehrter Professor Kutschera,
Die Selbsttests gab es nur in der ersten Woche nach den Osterferien, seit dieser Woche 26.4.2021 werden die Kinder im Land Berlin morgens auf dem Schulhof getestet, d.h. sie müssen sich selber testen vor einem Lehrer, dann dürfen sie in das Schulgebäude. Falls sie positiv sind, dann geht es zu einem speziell eingerichteten PCR-Nachtestzentrum.
Meine Tochter war heute das erste Mal in der Schule, um eine Klausur zu schreiben. Bei dem Testen fielen dann solche Sätze von den umherziehenden Lehrerinnen: "Das kann ruhig wehtun." Schutzanzüge tragen die Lehrer auch nicht. Da ich nicht dabei war, kann ich nicht sagen, welche Schnelltest verwendet werden. Aber es sind keine Lollitests und keine Spucktests. Ein Lehrer teilte mir telefonisch mit, dass an Schultagen die ersten beiden Unterrichtsstunden fast vollständig für das Testen verloren gingen. Mit freundlichen Grüßen, U. A.
Wie eingangs erwähnt, berichtete die NOZ am 01.05.2021 von einer Teststab-Hirnverletzung einer erwachsenen Frau. Der Lehrerinnen-Kommentar „das kann ruhig wehtun“ belegt, dass eine reale Gefahr für die zarten Schülern-Näschen besteht, die aber von unseren (kinderlosen?) Entscheidungsträgern ignoriert wird.
Abschließend sei erwähnt, dass der Berliner Beipackzettel den Schnelltestern empfiehlt, die verbrauchten Materialien im Hausmüll zu entsorgen. Im original-koreanischen Beipackzettel wird allerdings ganz anders argumentiert: Der Hersteller fordert einen „Biohazard container“. Auf Deutsch gesagt: die giftigen Chemikalien im Plastik-Kit erfordern eine Entsorgung als Sondermüll, Stichwort: „Bio-Gefährdung“ – für Schulkinder und Umwelt!
Weitere Infos zum Thema siehe www.evolutionsbiologen.de
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