Prof. Dr. Ulrich Kutschera

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Lebenshilfe bei Corona-Psychostress

Veröffentlicht:

Lebenshilfe bei Corona-Psychostress
Datum: 07.09.2021, 11:15

Das Wort "Corona", d.h. Krone, hat eine doppelte Bedeutung. Einerseits werden damit spezielle Viren, die 1968 erstmals genau charakterisiert worden sind, bezeichnet (SARS-CoV-2-RNA-Proteinpartikel); andererseits steht dieses Wort für die ernst zu nehmende Lungenerkrankung "Covid-19".

Im üblich-schlampigen neudeutschen "Journalistensprech" werden die potentiellen Krankheitserreger mit der durch klare Symptome  gekennzeichneten Atemwegserkrankung gleichgesetzt bzw. verwechselt, nach dem Motto; Positiv auf virale RNA-Schnipsel  getestet ist "gleich- infiziert- ist-gleich erkrankt". Nach aktuellen RKI-Daten gelten ca. 99,9 % der Gesamtbevölkerungso als wären sie als  "nicht Corona-infiziert"-- eine Zahl, die nur in den Datenbanken steht, aber kaum in die Öffentlichkeit gelangt. 

Diese unseriöse Mainstreammedien-Darstellungsweise führt bei  biowissenschaftlichen Laien  zur Verunsicherung, sodass psychischer Stress folgen kann. Beim Betrachten erwachsener  Zeitgenossen, die sich im Freiland freiwillig maskieren, so als wären sie " der Herr Chefchirurg im Urlaub", kommt mir regelmäßig das Wort "Corona-Massenpsychose" in den Sinn.

Der  Philosoph Dr. Alexander Ulfig, den ich -- nach Schopenhauer-- als originären "Selbstdenker" bezeichnen möchte, hat im November 2020 ein kurz gefasstes  "Corona- Lebenshilfebuch" publiziert. In 38 originellen Essays,  die alle in Bezug zur  aktuellen "Psychokrise" stehen, erfährt der Leser Dinge von grundlegender Bedeutung.

Vom Eingangs-Artikel zum "Siegeszug des Individualismus"  über  Betrachtungen zu "Lust und Glück", der zeitlosen Selbstvergessenheit ("Flow"), bis zur  "Hingabe an die Welt" reicht das Spektrum lebensphilosophischer Betrachtungen. Die Corona-Thematik setzt  mit Essay Nr. 6 ein und klingt im Hintergrund aller nachfolgenden Essays, die teilweise den Charakter von Aphorismen haben, durch. Auch das wichtige Thema "Die Bedeutung des Todes für das Leben" wird diskutiert, sodass auch die spirituell-religiöse Seite des Menschseins angesprochen wird.

Fazit: Ein kurzer Ratgeber für "Corona-Gestresste" und alle jene noch Gesunden, die diesen Ehren-Titel nicht erwerben wollen -- sprachlich-inhaltlich originell, informativ und sehr gut lesbar-- gerade auch für philosophisch-naturwissenschaftliche Laien.

Literaturempfehlung: Ulfig, A. (2020)Der letzte Schritt zum Glück. Independently Published 100 S.,Preis 6,99,-Euro,
Bestellung:amazon.de/-/en/Alexander-Ulfig/dp/B08MTQQX85
Webpage des Autors U. Kutschera: www.evolutionsbiologen.de

Sven von Storch

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