Prof. Dr. Ulrich Kutschera

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Klimawandel-Lobby verweigert fachliche Diskussion

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Klimawandel-Lobby verweigert fachliche Diskussion
Datum: 18.03.2019, 21:03

Unter der Überschrift „Neue Thesen von Professor Kutschera: Umstrittener Kasseler Biologe wettert gegen ‚Klima-Hysterie‘“ publizierte die HNA am 11. März 2019 einen Beitrag zur Schüler-Agenda „Friday for Future“ (https://www.hna.de/kassel/oberzwehren-ort131291/kassel-biologe-wettert-gegen-klima-hysterie-ngz-11842324.html). Dort redet der interviewte Evolutionsbiologe und Physiologe Klartext. Eine Diskussion mit ihm lehnen die „Klimaforscher“ ab.



Nachdem unter dem Titel „Klimawandel-Hysterie und globale Photosynthese“ (https://www.freiewelt.net/blog/klimawandel-hysterie-und-globale-photosynthese-10076978) und einem Nachfolgebeitrag zum „Grünen Osterfeuer-Verbot“ (https://www.freiewelt.net/nachricht/gruene-fordern-osterfeuer-verbot-10077110) die Bedeutung der photosynthetisch aktiven Pflanzenwelt mit Bezug zur „Klimawandel-Problematik“ dargestellt worden ist, hat sich ein überregionales Printmedium diesen Thesen gewidmet. Auf Grundlage eines ausführlichen Interviews einer Journalistin und Rückfragen bei staatlichen „Klimawandel-Institutionen“ wurde ein durchaus fairer und lesenswerter Beitrag verfasst, der zunächst als ganzseitiger Artikel in der Printausgabe der HNA veröffentlicht worden ist.

 

In der eingangs verlinkten Online-Fassung wurden die wesentliche Thesen der langen Version zusammengetragen. Die Autorin verdeutlicht, dass meine Schlussfolgerungen, zusammengefasst in einem aktuellen Fachbuch zur Physiologie der Pflanzen (http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-14226-9), nach Vorlage bei entsprechenden „Klimaforschern“, auf Ablehnung gestoßen sind. Man kritisiert in diesen Kreisen sogar, dass die HNA überhaupt die von mir vertretenen Ansichten publik gemacht hat.

 

Diese Diskussions-Verweigerung der Klima-Lobby erinnert an das Verhalten der Genderisten, die ebenfalls alle meine Versuche, eine öffentliche Debatte zum Wahrheitsgehalt der von ihnen propagierten „Frau-gleich-Mann-Ideologie“ zu führen, abgelehnt haben. Offensichtlich verweigern Ideologen fachlich fundierte Auseinandersetzungen, die auf Fakten basieren, kategorisch. Diesbezüglich gibt es deutliche Parallelen zu religiösen Glaubensvereinigungen, die ebenfalls – beispielhaft am biblischen Kreationismus erkennbar – keine Auseinandersetzung mit objektiven Tatsachen führen wollen. Aus diesen Gründen sind Begriffe wie „Klima-Religion“ durchaus angebracht.

 

Es sei darauf verwiesen, dass einige meiner Fachkollegen aus Stanford/Kalifornien (USA) große Probleme hatten, ihre Forschungsergebnisse zur CO2-Reduktion durch die Pflanzenwelt in Wissenschaftsjournalen zu publizieren. Politisch nicht gewollte Erkenntnisse zur Klima-Problematik werden selbst auf dem Niveau von Editoren/Fachgutachtern bekämpft. Insofern muss leider geschlussfolgert werden, dass selbst die auf Objektivität angewiesene biowissenschaftliche Analyse der Klimawandel-Frage inzwischen von Dogmen unterwandert ist. Eine Rückkehr zu sachlich-fundierten Auseinandersetzungen – frei von Glaubens-Inhalten und politischer Propaganda jeglicher Art – ist daher dringend geboten.


Weiterführende Informationen:

 

1. U. Kutschera: Physiologie der Pflanzen. Sensible Gewächse in Aktion. LIT-Verlag, Berlin 2019. Google-Books mit Inhaltsverzeichnis und ausgewählten Seiten (https://books.google.de/books/about/Physiologie_der_Pflanzen.html?id=rKfOvAEACAAJ&redir_esc=y)


2. YouTube-Video zur „Physiologie der Pflanzen“ mit Vorstellung der biowissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweise (https://www.youtube.com/watch?v=vUAM-houLQI&list=PLbym-MVwM8QUaLD5Y4U9LIvtCrNvcWOAw).


3. Webpage: www.evolutionsbiologen.de mit weiteren Infos zum Thema



Sven von Storch

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