Klimawandel-Hysterie und globale Photosynthese
Klimawandel-Hysterie und globale Photosynthese
Datum: 05.02.2019, 11:49
In zwei ausgezeichneten Blog-Beiträgen haben Vera Lengsfeld (Greta, die missbrauchte Umweltikone https://www.freiewelt.net/blog/greta-die-missbrauchte-umweltikone-10076902/) und Marco Gallina (Der Greta-Komplex https://www.freiewelt.net/blog/der-greta-komplex-10076925/) die aktuellen Auswüchse der Klimawandel-Hysteriker – eine Öko-Religion in Reinform – analysiert. Nachfolgend sollen aktuelle Informationen zum Klimawandel und dessen Bezug zur Photosynthese der Landpflanzen vorgestellt werden – mit „grünem Lösungsvorschlag“.
Wie in einem gerade erschienen Fachbuch mit dem Titel Physiologie der Pflanzen. Sensible Gewächse in Aktion (1) dargelegt, können die grünen Pflanzen als „lebende Sonnenkraftwerke und Treibhausgas-Entsorger“ bezeichnet werden. Das Spurengas Kohlendioxid (CO2) ist nicht nur als „Klimakiller“ zu bewerten, sondern es repräsentiert das Grundnahrungsmittel aller Gewächse. Das Gas wird bei der lichtgetriebenen Photosynthese von den Blättern absorbiert und über komplizierte biochemische Prozesse in Kohlenhydrate u. a. Produkte umgewandelt. Hierbei entsteht als Nebenprodukt der Luft-Sauerstoff (O2).
Über diesen zirka 3 Milliarden Jahre alten Prozess erzeugen die grünen Organismen (Cyanobakterien, Algen und die daraus hervorgegangenen Landpflanzen) unsere Primärnahrung, sowie den lebensnotwendigen Sauerstoff – Existenzgrundlage aller Lebensformen auf der Erde! Das „verteufelte CO2“ ist somit der wichtigste Pflanzen-Nährstoff, und die Menschheit düngt – über anthropogene Kohlendioxid-Emissionen (Verbrennung von Kohle, Erdgas, Erdöl) seit ca. 1850 die grüne Lebewelt.
Trotz Abholzung der Regenwälder hat dennoch die „Begrünung der Erde“ infolge des vom Menschen in die Luft abgegebenen CO2 signifikant zugenommen, insbesondere in Europa und Russland. Wer über den Klimawandel redet, sollte solide Grundkenntnisse zur Physiologie und Biochemie der Pflanzen mitbringen, sonst fällt er auf die dumpfen Parolen politisierender „Klima-Ideologen“ herein.
In einem kath.net-Interview mit dem Titel „Klimawandel-Hysterie und die Bewahrung der Schöpfung“ (2) wird dargelegt, warum kein Grund zur Panik besteht und die „Gretas“ ihre „German Angst“ überwinden sollten. Es gibt „grüne Lösungen“ zur Reduktion des durchaus problematischen anthropogenen CO2-Ausstoßes – unter Einsatz von Pflanzen (Aufforstung) und Grundlagenforschung, d. h. künstlicher Simulation der Photosynthese-Prozesse (1, 2).
Literatur und Links
1. Kutschera, U. (2019) Physiologie der Pflanzen. Sensible Gewächse in Aktion. LIT-Verlag, Berlin. (http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-14226-9)
2. Kutschera, U. (2019) Interview: Klimawandel-Hysterie und die Bewahrung der Schöpfung. kath.net, 05.02.2019 (http://www.kath.net/news/66822)
Veröffentlicht: 05.02.2019 von Prof. Dr. Ulrich Kutschera
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