Prof. Dr. Ulrich Kutschera

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Homosexualität und die Tchaikowsky-Reaktion

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Homosexualität und die Tchaikowsky-Reaktion
Datum: 19.07.2018, 13:28

In dem lesenswerten Beitrag "Konstrukt Gender zerstört die Gesellschaft und die Würde der Person" erwähnt Kardinal G.L. Müller die "Katholische Lehre vom Ursprung der Geschlechterdifferenz im "Schöpferwillen Gottes". Weiterhin wird  beim Leser der Eindruck erweckt, der Homo-Lebensstil sei  frei wählbar und könne aberzogen werden.

Hierzu aus der biologischen Forschung die folgenden Fakten. Der Sexualdimorphismus, d.h. die Geschlechterdifferenz Mann-Frau, ist beim Menschen und anderen Primaten bei über 99 %  aller Individuen eindeutig ausgeprägt-- nur sehr wenige Babys, eines von 2000, kommen mit einer als "i nter" bezeichneten Entwicklungsstörung zur Welt. Die Evolution hat somit zwei verschiedene Menschentypen hervorgebracht, die sich gegenseitig ergänzen und, im Naturzustand, nur gemeinsam Nachwuchs erzeugen und aufziehen können. Die Mutter-, Vater-, Kinder-Familie ist somit eine natürliche Überlebensgemeinschaft, die seit tausenden von Generationen funktioniert.
 
Gemäß der Homo- Ideologie werden gleichgeschlechtliche erotische Handlungen als "Lifestyle" bezeichnet. Dieser Glaubenssatz widerspricht den aktuellen Ergebnissen der biowissenschaftlichen  Sexualforschung. In der Regel kommen pro Generation 2 bis 3 % aller Männer mit gleichgeschlechtlicher Veranlagung zur Welt-- als Ursachen konnten fehlgelaufene  hormonelle bzw. immunologische Entwicklungsprozesse identifiziert werden, die lange vor der Geburt abgeschlossen sind (s. 2. Auflage des Fachbuchs "Das Gender-Paradoxon", 2018).

Der Russische Komponist Peter Tchaikowsky wollte sich seine angeborene homoerotische Neigung durch Heirat mit einer jungen Verehrerin abgewöhnen-- mit fatalen Folgen, er wollte sich nach diesem missglückten Selbstversuch das Leben nehmen.  Diese im o.g. Fachbuch ausführlich dargestellte " Tchaikowsky- Reaktion" sollte nicht zum Nachahmen empfohlen werden. Weitere Fakten zum Thema "Homosexualität" sind in einem aktuellen Interview dargelegt (www.kath.net/news/64343).

Sven von Storch

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