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Homophobie im Lichte der Biologie

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Homophobie im Lichte der Biologie
Datum: 12.11.2021, 11:25

Seit Jahren stehe ich in Kontakt zu russischen Biologen, die sich u.a. auch mit dem Phänomen der "Homophobie" befassen. Keiner meiner Kollegen würde gleichgeschlechtlich veranlagte Männer oder Frauen herabwürdigen, denn wir wissen, dass diese erotische Neigung in der Regel angeboren ist -- von wenigen Ausnahmen abgesehen  (siehe den aktuellen Report zur Homosexualität , publiziert auf  kath.net/news/76658). Jeder aufrichtige Mensch verdient denselben Respekt, das ist eine klare Forderung aus der Evolutionären Ethik.

Weiterhin berichtet  ORF (siehe Originalbeitrag:  orf.at/stories/3235798), dass  in Russland die "LGBTQ-Community (lesbisch, schwul, bisexuell, trans und queer)" allgemein wenig geschätzt ist und Personen, die positive Dinge über " Homosexualität" verbreiten, strafrechtlich verfolgt werden können.  So ist in Russland auch die "Homo-Ehe" verboten, und das klar und deutlich per Gesetz. In Deutschland wird hingegen die "Ehe für alle"  politisch gefördert, und  am 17. Mai 2021 wurde hierzulande ein  "Tag gegen Homophobie"  gefeiert -- größer könnten die kulturellen Gegensätze kaum sein!

Auch mir wurde wiederholt vorgeworfen, ich sei "homophob" veranlagt -- was lehrt uns die Humanbiologie dazu?  In einem aktuellen Buch "Strafsache Sexualbiologie. Darwinische Wahrheiten zu Ehe und Kindeswohl vor Gericht", Verlag Tredition, Hamburg, 2021 (siehe  evolutionsbiologen.de/media/files/flyer-final.pdf) wird dieses Thema auf aktuellem Stand der biomedizinischen Wissenschaften  behandelt. Dort wird der Begriff als "unsinnige Wortkombination"  bezeichnet, da Phobien als evolutionär verankerte Schreckreaktionen definiert werden, z. B. Spinnenphobie. Diese behauptete Schreckreaktion beim Anblick schwuler bzw. lesbischer Personen gibt es in der Realität aber nicht.

Seit 2002  wird der Begriff "Disgustophobie" in Fachkreisen verwendet -- ein biologisches Phänomen, dass unter Verweis auf neueste Forschungsergebnisse aus dem seriösen "Journal of Homosexuality" im Buchtext erklärt wird.

Das Wort "Homophobie" ist ein biologisch unsinniger  politischer Kampfbegriff zur Diskreditierung  aller  jener Personen, die die evolutionär herausgebildete Mutter-Vater-Kinder-Familie verteidigen. Eine "homophobe Schreckreaktion" beim Anblick gleichgeschlechtlich veranlagter Männer oder Frauen wurde bis heute nicht dokumentiert. Es handelt sich vielmehr um eine emotionale Abwehr,  die nach aktueller Faktenlage angeboren ist -- und daher kaum aberzogen werden kann. Das korrekte Wort "Homonegativität" ist kaum bekannt, trifft aber den Kern der Sache.

Fazit: In Russland werden homonegative Positionen verbreiten, was  im Lichte der Biologie kritikwürdig ist. Die klare Verteidigung der Mutter-Vater-Kinder- Verbindung, auch "Familie" genannt,  ist aber zu begrüßen, da das Kindeswohl  bei dieser natürlichen Konstellation in der Regel  im Vordergrund steht, und unsere  Nachkommen repräsentieren die zukünftige Generation!

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Dr. Ulrich KutscheraProfessor of Biology                                                                 
Academic Advisor & Manager: Project W. R. Briggs/Stanford-019
I-Cultiver, Inc., San Francisco Bay Area, Tracy, CA 95376, USA
The Systems Biology Group, Inc., Palo Alto, CA 94306, USA
AK Evolutionsbiologie, 79104 Freiburg i. Br., Germany
www.evolutionsbiologen.de

Sven von Storch

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