Grüne Kohlendioxid-Phobie_ Fakten zum lebensnotwendigen Spurengas
Grüne Kohlendioxid-Phobie_ Fakten zum lebensnotwendigen Spurengas
Datum: 25.02.2019, 12:09
Am 5. Februar 2019 habe ich unter der Überschrift „Klimawandel-Hysterie und globale Photosynthese“ (https://www.freiewelt.net/blog/klimawandel-hysterie-und-globale-photosynthese-10076978) einen Kommentar veröffentlicht, in dem mit Verweis auf ein kath.net-Interview die Bedeutung des Spurengases Kohlendioxid (CO2) für die Pflanzenwelt dargelegt ist. Da die dort vorgestellten Fakten offensichtlich im Kreise „Grüner Klimawandel-Weltuntergangs-Propheten“ nicht angekommen sind, sollen nachfolgend einige belegte Forschungsergebnisse rekapituliert werden.
Wie im aktuellen Fachbuch Physiologie der Pflanzen. Sensible Gewächse in Aktion (http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-14226-9) in Kapitel 10 (Photosynthese: Pflanzen als lebende Sonnenkraftwerke und Treibhausgas-Entsorger) dargelegt ist, sterben Landpflanzen, wie auch Algen und Cyanobakterien (d. h. photoautotrophe Organismen) bei Entzug des lebensnotwendigen CO2. Im besagten Kapitel ist auf Seite 332 ein Modellversuch mit der Welt-Wirtschaftspflanze Reis dargestellt, wobei eine ansteigende CO2-Konzentrationsreihe und deren Wirkung auf das Wachstum dieser Nutzpflanze abgebildet sind. Bei zu geringen Kohlendioxid-Konzentrationen (30 bis 40 µl CO2 pro Liter Luft, d. h. ppm) sterben die Pflanzen – sie werden, trotz optimaler Bedingungen (Licht, Wasser, Nährsalze) braun und verdorren, weil ihnen das lebensnotwendige „Grundnahrungsmittel“ Kohlendioxid nicht ausreicht („Hunger nach mehr CO2!) (s. Abb. 10.31 im Fachbuch). Mit steigendem CO2-Gehalt der Luft setzt ein verstärktes Wachstum ein, das bei experimenteller Verdoppelung von derzeit ca. 400 ppm auf 800 ppm (Horror-Szenario Grüner Klimaschutz-Fanatiker!) drastisch zunimmt.
Mit diesen und zahlreichen anderen im Fachbuch dargestellten Experimenten wird belegt, dass das Spurengas CO2 über die in den Chloroplasten lokalisierte Photosynthese absolut überlebensnotwendig ist – für die Produzenten (grüne Pflanzen) wie auch alle Konsumenten der Biosphäre (die meisten Bakterien, Pilze, Tiere und Menschen).
Allerdings sei vermerkt, dass die „grünen Treibhausgas-Entsorger“ (d. h. die Vegetation der Erde), die derzeit ca. 1/3 des anthropogen in die Luft geblasenen CO2 in stabile Biomasse (Holz) deponieren, nur eine begrenzte „Puffer-Kapazität“ besitzen. Mein Lösungsvorschlag zur Abminderung der Klimawandel-Hysterie lautet daher kurz zusammengefasst wie folgt: Reduktion der CO2-Emission, z. B. durch Geschwindigkeits-Begrenzungen auf Autobahnen, weltweiter Stopp aller Waldrodungen und systematische Aufforstung mit jenen Holzgewächsen, die besonders effizient CO2 binden und somit entsorgen können. Gemeinsam mit der systematischen Erforschung der Photosynthese, plus daraus entwickelter „künstlicher Blätter“ (PS II-Systeme, vereinfacht gesagt: Wasser-Spaltung im Licht, Sauerstoff- und H2-Produktion) kann die Erderwärmungs-Problematik im Prinzip rational-biowissenschaftlich gelöst werden.
Das von Grünen Politikern geforderte Osterfeuer-Verbot ist, unter Berücksichtigung der damit verursachten zusätzlichen (geringen) CO2-Emissionen, unsinnig. Es sollte eher mit dem Bestreben dieser (und anderer) Parteien in Verbindung gebracht werden, kulturelle (christliche) Bräuche Mitteleuropas auf dem Altar politischer Ideologien zu opfern. Eine Rückkehr zu Logik, gesundem Menschenverstand und naturwissenschaftlicher Denkweise, ist somit dringend geboten – die Grüne CO2-Phobie kann nur durch Aufklärung überwunden werden!
Weiterführende Informationen:
1. U. Kutschera: Physiologie der Pflanzen. Sensible Gewächse in Aktion. LIT-Verlag, Berlin 2019. Google-Books mit Inhaltsverzeichnis und ausgewählten Seiten (https://books.google.de/books/about/Physiologie_der_Pflanzen.html?id=rKfOvAEACAAJ&redir_esc=y)
2. YouTube-Video zur „Physiologie der Pflanzen“ mit Vorstellung der biowissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweise (https://www.youtube.com/watch?v=vUAM-houLQI&list=PLbym-MVwM8QUaLD5Y4U9LIvtCrNvcWOAw).
3. Webpage: www.evolutionsbiologen.de mit weiteren Infos zum Thema
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