Prof. Dr. Ulrich Kutschera

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Grüne Corona-Verschwörung und Biologische Realitäten

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Grüne Corona-Verschwörung und Biologische Realitäten
Datum: 03.06.2020, 12:18

Solide wissenschaftliche Quellen belegen, dass die „Wuhan-Viren“, zunächst vorläufig als „2019-nCoV“ bezeichnet, dann aber offiziell in „SARS-CoV-2“ umbenannt, sehr eng mit Coronaviren, die im Körper asiatischer Fledermäuse vorkommen, verwandt sind. Das wahrscheinlichste Szenario einer Übertragung erfolgte in einem Forschungsinstitut (Wuhan, China), wo diese flugfähigen Kleinsäuger für biologische Untersuchungen kultiviert werden. Eine Infektion über den nahegelegenen, illegalen „Lebendtier-Markt“ erscheint derzeit eher unwahrscheinlich (2). Die „Grünen Thesen“ – ein konstruierter Zusammenhangs der Virus-Pandemie mit der Nahrungsmittel-Produktion, Landwirtschaft und Umwelt – muss als reine, fakten-freie Spekulation (zu neudeutsch „Verschwörungstheorie“) interpretiert werden.

Biologische Realitäten contra Politische Utopien

Wie ich in einem aktuellen Interview zum Begriff „Verschwörungstheorie“ und was wirklich dahinter steht dargelegt habe, müssen wir streng zwischen hypothetischen Aussagen, die auf Tatsachen basieren und reinen, grundlosen Annahmen (oft mit esoterischem Hintergrund) unterscheiden (3). In einem allgemeinverständlichen Sachbuch mit dem Titel „Klimawandel im Notstandsland. Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien“ (Mai 2020) (4) wurden nicht nur die Grundlagen der Corona-Problematik, sondern auch die seit 2015 bis heute andauernde Massenzuwanderung aus arabisch/afrikanischen Kulturkreisen, mit all ihren Konsequenzen, sowie das Klimawandel-Phänomen auf aktuellstem Wissensstand dargelegt. Alle drei Themen sind mit der von vielen „Grünen“ vertretenen Biophobie (Abneigung gegen biologische Tatsachen) verbunden. Diese Schlussfolgerung kommt exemplarisch in der eingangs zitierten „Corona-Hypothese“ unserer „Grünen“ Bundestagspolitikerin zum Ausdruck, die es im Dezember 2019 vom Landgericht Berlin hinnehmen musste, u. a. als „Geisteskranke“ bezeichnet zu werden (freie Meinungsäußerung).

Biologie basiert auf Physik und Chemie

Warum hassen viele Mitglieder und Anhänger der „Grünen“ die Biologie? Wie im Klimanotstands-Fachbuch (4) dargelegt, hat das mehrere Gründe. Zum einen basiert die moderne Biologie auf der Physik und Chemie, mit welchen die Mehrzahl unserer „studierten (Grünen) Sozialkundler“ auf Kriegsfuß stehen (populäres Zitat: „P. und C. habe ich nie verstanden“). Wer aber kaum einen Dreisatz rechnen kann, und sich somit keinen Zugang zu Physik und Chemie erarbeiten konnte, der wird auch biologische Prozesse, wie Bevölkerungsdynamiken, die Grundlagen der Sexualität/Gender und die Photosynthese (bzw. den CO2-Kreislauf) nicht verstehen. Aus diesen Gründen vertritt der Arbeitskreis (AK) Evolutionsbiologie (5) die „Agenda 2020: Bio-Mainstreaming“. Nur wer die auf Physik und Chemie basierenden Biowissenschaften verinnerlicht hat, ist in der Lage, über Phänomene wie die Massenmigration (Teilgebiet der Evolutionsbiologie), Coronaviren-Genetik/Pandemie (Mikrobiologie) und das Naturphänomen Klimawandel/CO2-Kreislauf (Pflanzenphysiologie) zu diskutieren.

Ohne Biotechnologie keine Ernährungsgrundlage

Zurück zum Zitat unserer „Grünen im Bundestag“. Im zweiten Teil ihrer Corona-Verschwörungstheorie schreibt die Dame: „Jetzt müssen wir die Krise umgekehrt nutzen, um endlich die Ernährungswende auf den Weg zu bringen!“ (1). Die wachsende Menschheit kann nur unter Einsatz moderner biotechnologischer Verfahren zur nachhaltigen Verbesserung der Primärproduktion (Photosynthese!) ernährt werden. Eine „Grüne Ernährungswende“ wird Hunger, Not und Kriege herbeiführen – und das wollen wir Biowissenschaftler verhindern (4)!

Literatur

1. Renate Künast (Grüne) will das Rätsel gelöst haben.

2. Klimawandel verursacht Corona-Infektionen.

3. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör

4. U. Kutschera (2020) Klimawandel im Notstandsland. Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien. Amazon Media, Luxembourg.

5. Arbeitskreis (AK) Evolutionsbiologie mit YouTube-Videos.

Sven von Storch

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