Was sie sagen und was sie wirklich wollen
Was sie sagen und was sie wirklich wollen
Datum: 14.07.2024, 18:36
Viktor Orbán unternimmt den, auch von seinem Christentum motivierten, Versuch, irgendetwas für den Frieden in der Ukraine zu tun, als einziger westlicher Politiker. Er betont, nicht als EU-Ratspräsident zu reisen; er betont, keine Friedensgespräche zu führen, sondern lediglich Sondierungen vorzunehmen. In der Tat ist er der einzige, der überhaupt noch mit allen Parteien sprechen kann. Was er dann auch tut: Er spricht mit Zelenski, Putin, Xi Jinping, Biden und Trump.
Es nützt ihm nichts. Ihm wird von den herrschenden europäischen Linken und fast der gesamten Presse vorgeworfen, ohne Mandat zu sprechen oder die EU zu spalten. Die niederträchtigsten Vorwürfe unterstellen ihm, er sei der nützliche Idiot Putins; die Neidischen loben vergiftet zwar die Absicht, meinen aber gönnerhaft, Ungarns Gewicht sei zu klein, Orbán könne sowieso nichts erreichen und mache das nur für sein Ego und die Publicity. Aber selber etwas tun – das machen sie alle nicht.
Sollen diese trüben Gestalten dann doch so ehrlich sein und klar sagen: „Wir sind nicht für Frieden, sondern für Krieg; wir wollen, dass noch Hunderttausende sterben und wir deshalb möglichst lange viel Geld verdienen können mit unseren Rüstungsverkäufen.“
Heute entging der ehemalige Präsident und wahrscheinlich neue republikanische Präsidentschaftskandidat der USA Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung um Haaresbreite seiner Ermordung bei einem Attentat. Eine Kugel verletzte sein rechtes Ohr, eine weitere tötete einen Zuhörer.
Es nützt ihm nichts. Die wie gleichgeschaltet über ihn ausschließlich Schlechtes schreibende, ihn ununterbrochen dämonisierende linke Presse macht weiter. Nicht diese Hetze, nein, sondern seine schillernde Persönlichkeit, also eigentlich er selbst sei schuld an seiner Fast-Ermordung. Nun könne er, so der abgefeimte Vorwurf, auch noch mit diesem Attentat glänzen wollen.
Trumps bewundernswerte Reaktion unmittelbar nach dem Attentat, seine trotzig gereckte Faust, zeigt, dass er aus einem würdigen Holz geschnitzt ist, von dem die erkennbar Krokodilstränen weinenden Politiker hierzulande nur träumen können. Wie Orbán ist er ein lebendiger, mutiger Mensch mit seinen Widersprüchen, nicht eine korrupte Marionette der Globalisten oder ein aalglatter Roboter aus der Parteiretorte.
Sollen diese elenden Gestalten dann doch so ehrlich sein und klar sagen: „Schade, dass das Attentat gescheitert ist, denn nur ein toter Rechter ist ein guter Rechter. Wir wollen unsere Posten, Pfründe und Privilegien weiter behalten; daran soll uns keiner hindern – und damit das so bleibt, ist uns jedes Mittel recht.“
Und weil diese Aussagen womöglich das tatsächliche Denken der Grünlinken abbilden, wird bei ihnen auch kein „Umdenken“ stattfinden: Menschenleben bedeuten ihnen wenig, der Machterhalt geht ihnen über alles. Das sollte endlich allen Menschen guten Willens klar geworden sein.
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