Prof. Dr. Adorján F. Kovács

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The Gates of Hell

Veröffentlicht:

The Gates of Hell
Datum: 30.01.2021, 12:03

„So kaufte Josef dem Pharao das ganze Ägypten. Denn die Ägypter verkauften ein jeder seinen Acker, weil die Hungersnot schwer auf ihnen lag. Und so wurde das Land dem Pharao zu eigen. Und er machte das Volk leibeigen von einem Ende Ägyptens bis ans andere“ (1. Mose 47,20 u. 21). Als der Pharao Cheops die berühmte Pyramide bauen ließ, herrschte er absolut. Aber neuere Forschungen belegen, dass die Sklaven schon damals weitgehend freiwillig für ihn arbeiteten, weil sie, von materieller Not bedroht, lieber bequem von Vergünstigungen leben als mühevoll frei sein wollten. 

The Great Reset

Soeben fand in Davos eine „Davos Agenda“ genannte Veranstaltung des World Economic Forum (WEF) statt, das sich durch den mit allen Mitteln verhinderten Sieg Donald Trumps bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen nun einigermaßen sicher sein kann, seine Agenda ohne große Gegenwehr der Völker als der ehemaligen Souveräne auch durchsetzen zu können. Die Teilnehmer sind die üblichen Verdächtigen – darunter naturgemäß auch Chef und leitende Angestellte der Firma Microsoft, auf die wir noch zu sprechen kommen –, also das, was man untertänig, vielleicht auch nur realistisch, die globale Elite zu nennen sich angewöhnt hat. Diese Agenda ist mit dem Schlagwort vom „Great Reset“ versehen worden. Die von Schablonen wie „Nachhaltigkeit“, „Diversität“ usw. nur so strotzenden Vorträge können im Internet von jedermann angehört werden. Es gibt auch mindestens ein Buch zum „Great Reset“ und eine Menge Videos, die trotz ihres objektiv bedenklichen Inhalts von den Tech-Giganten nicht gelöscht werden: Freunde halten zusammen. Sollte jemand so naiv sein und dabei an eine Verschwörung denken, so muss zugleich an einen Satz aus dem Tagebuch des Schriftstellers Michael Klonovskys gedacht werden: Das sei dermaßen lächerlich, vollziehe sich die „Verschwörung“ im Medienzeitalter doch vor aller Augen; es falle ja auch der Dieb am wenigsten auf, der seine Tat wie selbstverständlich und ungeniert vor aller Augen begehe. Trotzdem gibt es sogar viele gebildete Leute, die noch nie von diesen Machenschaften gehört haben, denn in der „FAZ“ steht das nicht auf den prominentesten Seiten. 

Ich schrieb: „objektiv bedenklich“. Das kommt naturgemäß auf den philosophischen Standpunkt an. Klar, wer will schon, dass unser blauer Planet untergeht? – obwohl bereits der Slogan recht besehen eine Lüge ist, da der Planet die Menschen sicherlich überleben wird. Wenn man für dieses edle Ziel Plastik und Flugreisen abschafft, was soll´s? Doch warum soll ich dafür auf Schritt und Tritt überwacht werden? Und warum soll es kein Bargeld mehr geben? Auch die globalen Eliten haben bemerkt, dass nicht alle davon begeistert sind, dass die Welt, wie wir sie kannten, nicht mehr existieren dürfen soll, dass, wie der Autor Robert Harris sagt, die Zeit des Händeschüttelns und Sich-Umarmens vorbei sein könnte, der Mensch damit noch mehr vereinzelt und wehrlos wird, auch wenn Zalando dem mit einer politisch korrekten „interracial campaign“ widerspricht („Wir werden uns wieder umarmen“.) Um diese Skeptiker, die mehr hinter den schönen Worten vermuten, zum Schweigen zu bringen (zu überzeugen?), werden vom WEF neue, suggestive, werbetechnisch hochprofessionelle Videos zum Einsatz gebracht. Aber es nützt nichts: Die reine Rhetorik, die bloße Sophistik kann nicht ganz verleugnet werden: Es geht nur um Macht. Die fast unsagbar bösen Absichten dieser Leute kommen doch ans Licht des Tages, denn die Vorträge, Videos und Bücher sagen wahrlich genug, aber nicht die ganze Wahrheit. „Das müssen die Leute nicht wissen“, war schon in den 80ern der häufigste Satz auf den Redaktionsfluren der „FAZ“, wie Günter Maschke gerne erzählt. Das bedeutet heute nicht mehr totales Verschweigen. Auch das weniger oder nicht allen Sichtbare ist öffentlich. Das Zauberwort heißt „flooding“: Nachrichten einer bestimmten Richtung werden so massiv gebracht, dass alle anderen Nachrichten in dieser Flut untergehen. Man registriert sie einfach nicht. Aber sie waren da, um den Schein von offener und neutraler Information zu wahren. Niemand kann deshalb sagen, er oder sie hätte es nicht wissen können. Suchen freilich muss man, und das fällt auch gebildeten Leuten schwer, die sich nur an die „FAZ“ halten. 

Speichern von ablesbaren Informationen unter der Haut

MIT (Massachusetts Institute of Technology) -News meldeten im Dezember 2019, dass das Speichern medizinischer Informationen unter der Hautoberfläche möglich gemacht worden sei. „MIT-Forscher haben jetzt eine neuartige Methode entwickelt, um die Impfungsgeschichte eines Patienten aufzuzeichnen: Die Daten werden in einem für das bloße Auge unsichtbaren Farbstoffmuster gespeichert, das gleichzeitig mit dem Impfstoff unter die Haut abgegeben wird. [...] Die Forscher zeigten, dass ihr neuer Farbstoff, der aus Nanokristallen, so genannten Quantenpunkten besteht, mindestens fünf Jahre lang unter der Haut verbleiben kann, wo er Nah-Infrarot-Licht aussendet, das von einem speziell ausgerüsteten Smartphone erkannt werden kann. [...] Die Forscher entwarfen ihren Farbstoff so, dass er durch ein Mikronadelpflaster statt mit einer herkömmlichen Spritze und Nadel verabreicht wird. Solche Pflaster werden nun entwickelt, um Impfstoffe gegen Masern, Röteln und andere Krankheiten zu liefern, und die Forscher zeigten, dass ihr Farbstoff leicht in diese Pflaster eingearbeitet werden kann.“ 

Sicherlich lassen sich auch noch andere Informationen abspeichern als die Impfungsgeschichte. Die Menschen werden lesbar und identifizierbar. Gesponsert wurde diese Forschung von der Bill und Melinda Gates Foundation, angeblich nur, um in der Dritten Welt mangelhafte Impfdokumentation auszugleichen. Die von dieser Stiftung bezahlten Faktenchecker bestreiten zwar, dass Gates den Menschen Chips implantieren will, wie Verschwörungstheoretiker behaupten, und haben recht damit: Tatsächlich handelt es sich nicht um Chips... – Aber braucht man das, um das Klima und den Planeten zu retten? 

James Delingpoles Zusammenfassung

Der Journalist James Delingpole schreibt, was der „»Great Reset« für die Zukunft unserer Zivilisation bedeutet: Einfach ausgedrückt, ist es die Blaupause für eine komplette Transformation der Weltwirtschaft. Es wird kein Geld geben, kein Privateigentum, keine Demokratie. Stattdessen wird jede wichtige Entscheidung – was Sie für Ihren Lebensunterhalt tun, wie viel Sie konsumieren, ob Sie Urlaub machen können – von einer entfernten, nicht rechenschaftspflichtigen Elite von »Experten« für Sie entschieden. Das klingt wie eine Verschwörungstheorie – und wird oft als solche abgetan von Leuten, die sich einbilden, sie seien klug und raffiniert. Tatsächlich aber sind die Leute, die den Great Reset vorantreiben, völlig offen über ihren Plan. In der Tat können sie kaum aufhören, darüber zu reden... 

Einer dieser Menschen ist der kanadische Premierminister Justin Trudeau. [...] Er sagt: »'Building Back Better' bedeutet, die Schwächsten zu unterstützen und gleichzeitig unseren Schwung bei der Erreichung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung und der SDGs (Sustainable Development Goals, nachhaltige Entwicklungsziele) beizubehalten. Kanada ist hier, um zuzuhören und zu helfen. Diese Pandemie hat eine Gelegenheit für einen Reset geboten. Das ist unsere Chance, unsere Bemühungen aus der Zeit vor der Pandemie zu beschleunigen, um unsere Wirtschaftssysteme neu zu gestalten, die tatsächlich globale Herausforderungen wie extreme Armut, Ungleichheit und Klimawandel angehen.« 

Das klingt harmlos genug – die Art von bedeutungslosem Müll, den man von Trudeau erwarten würde. Aber tatsächlich steckt eine tiefere Bedeutung hinter den Phrasen, die er verwendet: »Building Back Better«, »2030 Agenda«, »nachhaltige Entwicklung und die SDGs« und »Reset« sind alles Schlagworte für die komplette Transformation der globalen Wirtschaft, um eine Neue Weltordnung zu schaffen. 

»Build Back Better« ist der Slogan des »Great Reset« und des Mannes, der ihn erfunden hat, Klaus Schwab. Schwab ist ein glatzköpfiger Deutscher in den frühen Achtzigern mit starkem Akzent und der unheimlichen Ausstrahlung eines James-Bond-Bösewichts, der in den 1970er Jahren das gründete, was heute als Weltwirtschaftsforum bekannt ist. Das WEF hält den jährlichen Gipfel in Davos in der Schweiz ab, wo, wie es heißt, »Milliardäre hingehen, um Millionäre darüber zu belehren, wie gewöhnliche Menschen leben«. Bis vor kurzem schien Davos wahrscheinlich eine harmlose Veranstaltung zu sein: eine Art jährlicher Scherz, bei dem wir alle über das absurde Spektakel des einen Prozents des einen Prozents lachen können, das in seinen Privatjets und Limousinen auftaucht, um über die Bedeutung von Nachhaltigkeit und die Rettung des Planeten zu sprechen. Aber die Ereignisse des Jahres 2020 haben all das geändert, denn COVID-19 hat den perfekten Vorwand für die Art von koordinierter globalistischer Übernahme geliefert, die früher vielleicht nicht viel mehr als ein böses Glitzern in Klaus Schwabs Augen gewesen wäre. 

Nach Schwabs eigenem Eingeständnis muss die Welt »gemeinsam und schnell handeln, um alle Aspekte unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften umzugestalten« - kurz gesagt, sagt er, jede Industrie müsse »transformiert werden ... wir brauchen einen 'Great Reset' des Kapitalismus.« In einer Warnung vor der Achterbahn des Wandels, die wir erwarten können, wenn dieser Plan vorangeht, fährt Schwab fort: »Das Maß an Kooperation und Ehrgeiz, das dies impliziert, ist beispiellos. Aber es ist kein unmöglicher Traum. Ein Silberstreif am Horizont ist, dass die Pandemie gezeigt hat, wie schnell wir unseren Lebensstil radikal ändern können. Fast augenblicklich zwang die Krise Unternehmen und Einzelpersonen, Praktiken aufzugeben, die lange Zeit als unverzichtbar galten, von häufigen Flugreisen bis hin zur Arbeit im Büro.« So beschreibt das WEF die kommende Technokratie, die unser Leben beherrschen wird: »Willkommen im Jahr 2030. Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre, und das Leben war noch nie besser.« Es gibt nichts Neues am »Great Reset«. Schwab und seine Gefolgsleute reden schon seit Jahren davon. Das chinesische Coronavirus – oder vielmehr die drakonischen, die Freiheit beschneidenden Maßnahmen, die die Regierungen“ (nach dem Vorbild Chinas!) „ergriffen haben, um es zu bekämpfen – hat diesen Prozess lediglich beschleunigt. 

All dieses Zeug wäre natürlich nur ein Hirngespinst, wenn es nur ein unheimlich aussehender Glatzkopf mit einer flüchtigen Ähnlichkeit zu Blofeld wäre, der es sagt. Leider nehmen viele einflussreiche Menschen auf der ganzen Welt dieses Zeug sehr ernst. Das ist der Grund, warum Joe Biden »Build Back Better« als Wahlkampfslogan verwendet hat.“ (Das muss alles ein Zufall sein und überhaupt nicht koordiniert...) Delingpole weiter: „Es ist der Grund, warum die britischen Konservativen die Webseite auf ihrer Twitter-Seite präsentieren. Und warum der britische Premierminister Boris Johnson die Phrase in seine Reden einbaut.“ 

Delingpole schreibt, dass der Satz von allen möglichen Institutionen verwendet wird als neueste „Code-Phrase für grüne globale Tyrannei“ und fährt angesichts der Tatsache, dass so wenige Menschen davon wissen, fort: „Vielleicht werden es jetzt mehr Leute sein, da sie zu erkennen beginnen, dass diese Global Reset-Typen zwar wie Spinner klingen mögen, aber in Wirklichkeit todernst sind. Sicher, es klingt wie eine Verschwörungstheorie. Aber wie jemand einmal weise sagte, ist es keine Verschwörungstheorie, wenn sie Ihnen genau das sagen, was sie tun ...“. 

KI koppelt Zuweisung von Geld an Wohlverhalten 

Und sie sagen es offen: Im März 2020 veröffentlichte die WIPO (World Intellectual Property Organization), die Patentbehörde der UN, ein Patent von Microsoft mit dem Titel: „Kryptowährungssystem, das Körperaktivitätsdaten nutzt“ unter der Veröffentlichungsnummer   WO/2020/060606. Die Zusammenfassung lautet: „Die menschliche Körperaktivität, die mit einer einem Nutzer bereitgestellten Aufgabe verbunden ist, kann in einem Data Mining-Prozess eines Kryptowährungssystems verwendet werden. Ein Server kann eine Aufgabe für ein Gerät eines Nutzers bereitstellen, das kommunikativ mit dem Server verbunden ist. Ein Sensor, der kommunikativ mit dem Gerät des Nutzers gekoppelt oder in diesem enthalten ist, kann die Körperaktivität des Nutzers erfassen. Körperaktivitätsdaten können basierend auf der erfassten Körperaktivität des Nutzers erzeugt werden. Das kommunikativ mit dem Gerät des Nutzers gekoppelte Kryptowährungssystem kann überprüfen, ob die Körperaktivitätsdaten eine oder mehrere vom Kryptowährungssystem festgelegte Bedingungen erfüllen, und dem Nutzer, dessen Körperaktivitätsdaten überprüft wurden, Kryptowährung zuweisen.“ 

Auch hier haben sich so genannte Verschwörungstheoretiker auf die Veröffentlichungsnummer kapriziert und behauptet, die 060606 stünde für 666, die Zahl des Tieres der Apokalypse, also des Antichristen. Und die von Microsoft bezahlten Faktenchecker hatten leichtes Spiel, auch in diesem Fall nachzuweisen, dass das alles falsch sei, weil es schließlich drei Nullen zuviel gebe. Als ob Microsoft keinen Humor hätte. 

Das ist natürlich primitive Ablenkung. Entscheidend ist die Funktionalität des Patents: der Sklave erfüllt eine Aufgabe, der Pharao schreibt ihm etwas gut, und das ganze läuft automatisiert ab... davon konnte Cheops nur träumen. Der Clou ist, dass die Künstliche Intelligenz die Zuweisung von Geld automatisch an das Wohlverhalten koppelt. Wie wir aus der Biographie von Viktor Frankl wissen, gab es selbst unter SS-Lagerkommandanten solche, die sich erweichen ließen – aber eine Informationstechnologie ist objektiv, sie lässt sich nicht erweichen; erst damit ist der totale Tiefpunkt der Dehumanisierung technologisch garantiert. Bill und Melinda sind die Gates of Hell. – Und deshalb fragt man sich, was das mit Nachhaltigkeit und der Rettung des Planeten zu tun hat. Die Antwort lautet: Natürlich nichts. 

Die grüne Tyrannei

Pharao ist heute nicht ein Individuum, sondern entspricht einer Gruppe privater Unternehmer, die schon einzeln mehr Geld bewegen als so mancher Staat und „ziviles Engagement“ vortäuschen durch von ihnen bezahlte und abhängige Nichtregierungsorganisationen (NGOs), mit denen sie Druck auf die Staaten im Sinne ihrer Agenda ausüben. Der Journalist Jakob Augstein hat bei einer öffentlichen Diskussion einmal die entscheidende Frage gestellt, ob die Deutschen, vor die Wahl zwischen Masseneinwanderung und Verarmung gestellt, nicht die „replacement migration“ und damit den Ersatz ihres Volkes durch andere Völker wählen würden. Auch Migration und multiethnische Gesellschaften sind ein Teil des „Great Reset“, und man könnte die Frage hinsichtlich aller Punkte des „Great Reset“ nicht nur den Deutschen, sondern allen Menschen stellen. Sie sollen also mit angedrohten materiellen Nachteilen zur Unterwerfung erpresst (oder mit materiellen Vorteilen bei akzeptiertem Freiheitsverlust bestochen) werden, wie die Ägypter, von denen Moses berichtet, die sich Pharao in die Leibeigenschaft verkauft haben. 

Es sieht so aus, als würden die Deutschen im Herbst freiwillig die Vertreter der grünen Tyrannei in die Regierung wählen. Eine erlaubte Alternative gibt es allerdings nicht, da alle Altparteien die angeblich alternativlose Agenda des WEF vertreten. „Merkel minus Angela“ Laschet, wie Josef Joffe ihn nennt, und Robert Annalena Baerbock-Habeck stehen für betreutes Leben, für die neue Sklaverei! »Willkommen im Jahr 2030. Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre, und das Leben war noch nie besser.« Willkommen in der grünen Tyrannei!

Sven von Storch

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