Prof. Dr. Adorján F. Kovács

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Suggestion durch Gleichbehandlung

Veröffentlicht:

Suggestion durch Gleichbehandlung
Datum: 17.01.2011, 10:40

Denn immerhin sind muslimische und hinduistische Feiertage penibel aufgeführt worden. Das halte ich für symptomatisch. An eine konsequente Trennung von Religion und Staat denkt offenbar niemand in Brüssel, sondern an eine einseitige Zurückdrängung des Christlichen in Europa. Diese  Zurückdrängung kann mit ganz subtilen Methoden, die vollkommen harmlos wirken, also beispielsweise unter dem Mantel der Gleichbehandlung erfolgen.

Ich habe einen Tagesplaner von Paperblanks. Das Design wird in Kanada gemacht. Kanada ist entgegen den Zeitungsberichten hierzulande ein Staat, der Forderungen von Einwanderern fast willenlos nachgibt ( - das weiß ich von Verwandten, die dort leben). In einigen Provinzen dürfen schon keine Kirchenglocken geläutet werden, weil das Minderheiten beleidigt.

Entsprechend finden sich im Tagesplaner von Paperblanks, soweit ich sehe, immerhin noch 27 christliche Feiertage, aber auch die (aber nur fast!) aller anderen Religionen (Islam 10, Judentum 7, Buddhismus und Hinduismus fehlen, dafür Rosenmontag, Faschingsdienstag, Siebenschläfer und Halloween); was natürlich den falschen Eindruck erweckt, als sei das Christentum eine Minderheit unter vielen. So kann man auch in eine bestimmte Richtung wirken. Buddhisten und Hindus sollten auf Benachteiligung klagen. Und ich kaufe vielleicht doch besser keine Produkte aus Kanada.

 

 

 

Sven von Storch

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