Prof. Dr. Adorján F. Kovács

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Straßburg

Veröffentlicht:

Straßburg
Datum: 12.12.2018, 07:59

Und natürlich wird wieder politisch und medial abgewiegelt: Der Mann sei kriminell. Aber welcher nichtmuslimische Kriminelle kommt auf die Idee, auf einem Weihnachtsmarkt um sich zu schießen? Wer sucht sich unter anderen einen thailändischen Touristen als Opfer aus, weil der „Götzendiener“ ist? Ja, wiegeln linksgerichtete Gutmenschen ab, es gibt sehr wohl Attentäter mit anderen Hintergründen – und haben nur teilweise recht. Denn mit psychiatrisch motivierten Amokläufen muss man in allen Kulturen rechnen. Aber mit dschihadistischen Massenmördern muss man nur rechnen, wo Muslime leben – aber dann immer. Es handelt sich um eine bewußt in Kauf genommene zusätzliche tödliche Bedrohung.

Warum? Der Dschihad der Tat (also der Kampf gegen Ungläubige) ist für alle gläubigen Muslime lobenswert, weil der islamische Gott ihn befohlen hat. Es gibt kein Lehramt im Islam, das diesen Befehl interpretieren und damit relativieren könnte. Selbst wenn die meisten Muslime friedlich sind, einfach weil sie wie die meisten Menschen ihre Ruhe haben wollen, wird es immer welche geben, die sich genau an das Wort des islamischen Gottes halten. Wo Muslime unter Nichtmuslimen leben, wird man immer mit dschihadistischem Massenmord rechnen müssen.

Der Täter von Straßburg ist flüchtig. Er hat dazu ein Taxi gekapert, dessen Fahrer – einen Moslem?– er unbehelligt ließ. Er taucht in der muslimischen Community unter wie der Fisch im Wasser. Je größer die Community, desto besser seine Chancen. Sympathisanten wird es nicht wenige geben; wir kennen das noch von der RAF aus den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts. Nur ist die islamische Gefahr allein schon zahlenmäßig unvergleichlich größer. Freilich nur dann, wenn man den Islam ernst nimmt und an der Freiheit hängt.

Wenn man aber ein von Brüssel aus zentralistisch-technokratisch regiertes, überwiegend islamisches Eurabien von rechtlosen Minilohnempfängern vor Augen hat, dann besteht natürlich kein Grund zur Sorge. Im Mai nächsten Jahres haben die Europäer die Chance, bei der Wahl zum Europäischen Parlament neue Weichen zu stellen.

Nachtrag 14.12.2018:

Offenbar Verrückte wie der algerisch-französische Autor Yasmina Khadra versuchen, bei den Europäern die klare Erkenntnis des mörderischen Islam damit zu verhindern, dass sie auf die vielen muslimischen Toten z. B. im algerischen Bürgerkrieg hinweisen. Dabei beweisen diese ja gerade die perverse Logik des Islam, dass nur 100%-ige Muslime ein Lebensrecht haben und laue Muslime ebenso bedroht und todgeweiht sind wie Christen, Juden, Buddhisten und Atheisten. Die „FAZ" druckt so eine Stellungnahme auch noch ab, weil sie letztlich diese Meinung Khadras teilt: WIR, also die Europäer – und der Attentäter sei ja „Franzose" und damit Europäer gewesen –, seien nicht nur Opfer, sondern auch Täter! Denn WIR seien alle Menschen, die so handeln könnten! – – – Ja, wenn es so ist, dann gibt  es keinen Unterschied zwischen Tätern und Opfern mehr... 

Sven von Storch

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