Jetzt schlägts 13_ Gender-Medizin
Jetzt schlägts 13_ Gender-Medizin
Datum: 11.05.2011, 07:48
Bisher wurden in der Medizin auch schon Unterschiede zwischen den Geschlechtern festgestellt. Zum Beispiel bekommen nur Frauen Kinder und nur Männer haben eine Prostata. Aber auch graduelle Unterschiede wurden bislang schon erfasst. So bekommen mehr Männer einen Herzinfarkt als Frauen. Warum das so ist, war bisher bereits, in aller Unschuld, Gegenstand der Forschung. Nun aber ist es mit der wissenschaftlichen Neutralität vorbei. Die Frage des Geschlechts ist auch in der Medizin ideologisiert worden, und schlußendlich ist die Gender-Ideologie sogar in der Zahnmedizin angekommen, bei der man eigentlich dachte, dass die Zähne von Männern und Frauen aus den gleichen Substanzen bestehen.
Davon aber ein andermal. Heute möchte ich auf eine medizinische Forschungsrichtung aufmerksam machen, die mir eine Tendenz zu haben scheint. Es geht um das Verursachen von Krankheiten bei Frauen durch Männer. Das hat, man vermutet es schon, etwas mit der Sexualität zu tun. Da ist einmal der Krebs des Gebärmutterhalses. Natürlich war (unter anderem) das Smegma des unbeschnittenen Mannes daran schuld, denn Jüdinnen erkranken wesentlich seltener an diesem Krebs als Nichtjüdinnen. Aber auch Nonnen erkranken seltener. Dazu passt folgende Beobachtung. Zur Zeit nimmt speziell bei jungen Frauen das Mundhöhlen-, insbesondere das Zungenkarzinom zu. Die US-Amerikaner haben bereits den Schuldigen ausgemacht: Es ist der Mann. Beim Oralsex gelangen Humane Papillomviren (HPV) in den Mund der Frauen, die dann erkranken können. Da Amerikaner aus hygienischen Gründen (siehe oben!) meist beschnitten sind, kann eigentlich nur noch der Penis an sich angeschuldigt werden, egal wo er eine Frau penetriert. HPV hat dem Smegma mittlerweile bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses den Rang abgelaufen. Der deutsche Mediziner Harald zur Hausen hat für diese Erkenntnis den Nobelpreis erhalten. Aber immer noch ist der frühe Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern, d. h. Männern, der bedeutendste Risikofaktor.
Wohl alles richtig. Aber mir scheint hier einseitig gedacht zu werden. Ein natürlicher Vorgang, eigentlich der "natürlichste von der Welt", ist ungesund? Was ist mit den Männern? Sind sie beim sexuellen Kontakt mit Frauen auf übernatürliche Weise geschützt? Wo sie doch so ungern Kondome benutzen... Mir ist jedenfalls (bitte korrigieren Sie mich!) keine entsprechende Erkrankung von Männern bekannt, bei der Frauen "angeschuldigt" werden. Da sollte doch mal genauer nachgeschaut werden. Ausgenommen sind natürlich schlichte Geschlechtskrankheiten, die aber den Ping-Pong-Effekt und insofern eine echte Gleichstellung aufweisen. Nur Machos (empirisch meist noch nicht voll integrierte Migranten) erzählen dem Arzt: "Bin krrrank und viel Schmerz, warrr bei schlächte Frau!" Das ist natürlich zu einfach und muss sofort von der Gleichstellungsbeauftragten geahndet werden...
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