Prof. Dr. Adorján F. Kovács

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Die verpasste Chance

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Die verpasste Chance
Datum: 24.09.2017, 18:34

Man muss sich das einmal vorstellen: Etwa 40% der deutschen Wähler haben linke Parteien gewählt, also Parteien, die sich die Zerstörung aller natürlichen und gewachsenen Bindungen wie Ehe, Familie, Volk und Nation auf die Fahnen geschrieben haben. Dies nach all den (freilich verleugneten) Lehren aus der totalitären Vergangenheit! Natürlich werden Wähler dieser Parteien (SPD, Grüne, Linke) darauf hinweisen, dass sie in der zunehmend ungerechten Verteilung des Reichtums und der zunehmenden Privatisierung ehedem staatlicher Bereiche die berechtigten Gründe für ihre Wahlentscheidung sehen. Nur: Daran hat sich unter den Regierungen mit SPD- und/oder Grünenbeteiligung seit 1998 nichts geändert, im Gegenteil. Auch ein Herr Ramelow hat nichts bewirkt. Bei diesen „linken" Wählern spielen noch alte Träume aus den 70ern des letzten Jahrhunderts eine irrationale Rolle; die Parteien hingegen haben sich in den globalistischen und nivellierenden Ablauf des „freien" Flusses von Waren, Geld und Menschen, der ihren kulturmarxistischen Zielen sehr wohl dient, längst schon reibungslos eingefügt. Die Folge dieser „linken" Träume könnten nun ein Außenminister Özdemir und eine Was-auch-immer-Ministerin Göring-Eckardt sein.

Für mich überraschend glatt hat es eine Ein-Mann-FDP wieder in den Bundestag geschafft, mit einem aalglatten Vorsitzenden, der deutlich an den französischen Präsidenten Macron erinnert. Auch hier ist die Wahlentscheidung unverständlich. Schauen wir ins Wahlprogramm: Weltbeste Bildung mit Studiengebühren und Digitalisierung der Schulen (nützt nichts, wenn die Qualität durch Leistungsforderung nicht erhöht wird); ist für Leiharbeit, auch „Zeitarbeit“ genannt (neoliberal, weil prekäre Verhältnisse trotz Multi-Jobs); Arbeiten bis 68, 69 oder 70 soll ermöglicht werden (auch neoliberal);  für die gleichgeschlechtliche Ehe und eine rechtliche Stärkung von Regenbogenfamilien, eine assistierte Selbsttötung soll ermöglicht und Cannabis legalisiert werden („liberal" von seiner schlechtesten, nämlich linken Seite); in Sachen Einwanderung geht es sowieso „liberal" weiter, in Sachen Integration ist die FDP gegen Assimilation (es geht also auch weiter mit der Islamisierung); ferner ist die FDP pro-EU im heutigen schlechten, Brüsseler Sinn und gegen Russland. Wer wählt eine solche Partei? Auch hier hoffen die Wähler nostalgisch auf ein freiheitliches Korrektiv, doch ist diese „humanistische" Partei, mehr noch ihr Vorsitzender, mittlerweile eine globalistische Marionette. 

Bei Merkel weiß man wenigstens, was man hat. Eine in ihrer vollkommenen Prinzipienlosigkeit berechenbare, machtbesessene (Ex-?)Kommunistin, welche die transatlantische Agenda der linken US-Demokraten treulich erfüllt. Auch hier geht es um die Umsetzung der Globalisierung, die ja nichts Anderes ist als Amerikanisierung. Donald Trump stört da mit seinem isolationistischen und „nationalistischen" America first, weil sich andere Staaten wie Ungarn und Polen darauf berufen können, souverän sein zu wollen. Das ist aber dem Ziel eines alles überwachenden technokratischen EU-Superstaates mit ansonsten ungebändigter Wirtschaft im Wege. Auch hier wie bei den Linken und den Liberalen geht es um Egalisierung, Nivellierung, Globalisierung, also um immer weniger Rechte für das deutsche Volk. Aber tatsächlich hat das deutsche Volk all die Rechtsbrüche der Kanzlerin mit dieser Wahl legitimiert; sie ist nun nicht mehr alleine dafür haftbar zu machen.

Nur eine Partei hat sich dem einzigen Thema gewidmet, dessen Umsetzung (im Gegensatz zu wirtschaftlichen Agenden) tatsächlich unumkehrbar ist, nämlich die mit massiven finanziellen Anreizen vorangetriebene Umwandlung Deutschlands in einen multikulturellen Vielvölkerstaat. Ist diese vollzogen, dann sind die ethnischen Deutschen nur noch eine Minderheit im ehemals eigenen Land, dann ist auch jeder Widerstand gegen einen globalistisch geprägten Superstaat dahin, denn die eingewanderten Menschen haben keinen Zusammenhalt und auch andere Sorgen, um sich über derlei Gedanken zu machen. Wählen werden sie jene, die ihnen ein im Vergleich zu ihren Herkunftsländern gutes Auskommen versprechen und ihnen sagen, dass sie „Deutsche" sind. Diejenigen, „die schon länger hier wohnen", haben jedenfalls nichts mehr zu sagen. Heute hat diese einzige Partei, die dieses Thema kritisch ansprach, etwa 13% der Stimmen bekommen. Das wird nicht reichen, um irgendetwas zu ändern.

Ich tippe nun auf eine Jamaika-Koalition. Es geht dann gleich weiter mit dem Familiennachzug, also der Einwanderung von weiteren etwa 2 Millionen jungen Menschen vor allem aus dem Orient. Wirtschaftlich geht es ebenfalls ungebremst weiter in die oben skizzierte Richtung. Vielleicht stürzt diese künstlich zusammengeschusterte Regierung bald; wenn nicht:

War´s das.

 

Literaturhinweis

Adorján Kovács: „Politische Schriften“: „Der Islam als die Illusion der Deutschen“, „Die irrationale Linke“, „Die Verwirrung der öffentlichen Vernunft“, alle drei Bücher erschienen im Gerhard Hess-Verlag, Bad Schussenried 2017, jeweils 12,80 Euro.

 

 

Sven von Storch

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