Die _Pariser Erklärung__ Ein Europa, wo(ran) wir glauben können
Die _Pariser Erklärung__ Ein Europa, wo(ran) wir glauben können
Datum: 11.10.2017, 12:18
Im Mai 2017 traf sich eine Gruppe konservativer Gelehrter und Intellektueller in Paris. Sie wurden durch ihre gemeinsame Besorgnis über den gegenwärtigen Stand der europäischen Politik, Kultur, Gesellschaft - und vor allem über den Zustand des europäischen Geistes und der europäischen Vorstellungskraft - zusammengeführt. Durch Wahnvorstellungen und Selbsttäuschung und ideologische Verzerrung zerstreut Europa sein großes zivilisatorisches Erbe.
Anstatt einfach die Hände in fruchtloser Angst zu ringen oder der reichlichen Literatur, die den "Niedergang des Westens" diagnostiziert, einen weiteren Band hinzuzufügen, glaubten die Pariser Teilnehmer, dass es wichtig sei, eine Erklärung abzugeben und dies öffentlich zu tun. Sie drückten ihre Bindung an das "wahre Europa" aus und taten dies mit Gründen, die von allen anerkannt werden können. Dabei war es zunächst notwendig, über dieses wahre Europa, das unter den modischen Abstraktionen unserer Zeit verborgen liegt, Rechenschaft abzulegen.
Das Ergebnis ist "Ein Europa, wo(ran) wir glauben können". Diese Pariser Erklärung ist ein schallender Aufruf für ein erneuertes Verständnis und die Anerkennung des wahren Genies Europas. Es ist eine Einladung an die Völker Europas, das Beste in unserer Tradition aktiv zurückzugewinnen und gemeinsam eine friedliche, hoffnungsvolle und edle Zukunft aufzubauen.
Bitte schließen Sie sich dieser Erklärung an.
7. Oktober 2017
Philippe Bénéton (France)
Rémi Brague (France)
Chantal Delsol (France)
Roman Joch (Česko)
Lánczi András (Magyarország)
Ryszard Legutko (Polska)
Roger Scruton (United Kingdom)
Robert Spaemann (Deutschland)
Bart Jan Spruyt (Nederland)
Matthias Storme (België)
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