Deutsche schaffen es (noch) nicht
Deutsche schaffen es (noch) nicht
Datum: 05.12.2016, 06:54
Die jahrzehntelange Re-Education, die endlos wiederholte, immer gleiche Erzählung von der einzigartigen Kriegsschuld und dem einzigartigen Verbrechen, dies haben die Deutschen und natürlich auch die Österreicher, die ja ebenfalls Deutsche sind, so sehr noch in der zweiten und dritten Generation verinnerlicht, dass sie im Gegensatz zu anderen europäischen Völkern nicht in der Lage sind, den Ausbruch aus dem linksliberalen Konsens zu wagen. Das Dauerfeuer der Propaganda praktisch aller Medien wirkt. Viele Leute haben auch in der Anonymität der Wahlkabine Angst, und zwar vor sich selbst, das Kreuz an der „falschen“ Stelle zu machen, weil sie sich sonst als „Nazis“ vorkommen.
Deutschland und den Deutschen muss es offenbar noch viel schlechter gehen, damit sie reagieren. Es kann aber auch sein, dass die jungen Leute unter 35 mit der linksliberalen öffentlichen Einheitsmeinung konform gehen, weil sie ihr Lebtag nichts anderes gehört haben, dass sie mit der Art und Weise von Globalisierung, wie sie heute betrieben wird, der Ablehnung der eigenen, also deutschen Interessen, der Masseneinwanderung und der Islamisierung wegen einer vollkommen relativistischen Erziehung kein Problem haben. Dann, muss man offen sagen, haben die Deutschen es nicht besser verdient.
Die Wahl in Österreich hat gezeigt, dass sich das wahre Europa, also das, das sich nicht nur ausschließlich ökonomisch, sondern auch und vor allem kulturell definiert, (vorerst?) nicht auf die Deutschen verlassen kann. Andererseits, das muss man für Österreich anerkennen, würden bei einer Parlamentswahl 48,3% für die FPÖ wahrscheinlich die absolute Mehrheit gegen die Van der Bellen-Front aus drei und mehr Parteien bedeuten. Dennoch: Die Hoffnung ruht zur Zeit auf den nicht-deutschen Völkern. Die Italiener haben Renzi nach Hause geschickt, nun kommt die nächste Schlacht im März: die Holländer wählen ihr Parlament. Es folgt im April Frankreich. Der Weg zu einem wahrhaft demokratischen Europa ist wegen der überwältigend scheinenden Macht des linksliberalen globalistischen Establishments lang und schwer, aber es ist zwingend notwendig, ihn durchzuhalten. Es ist ein wahrhaft europäischer Weg.
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