Der Gratismut gewisser Künstler wird zum _Widerstand_ stilisiert
Der Gratismut gewisser Künstler wird zum _Widerstand_ stilisiert
Datum: 20.01.2017, 11:26
Viele Künstler und Galerien in den Vereinigten Staaten sind gegen Donald Trump. Das ist ihr gutes Recht. Wahrscheinlich sind sie Anhänger von Hillary Clinton. Nun wollen sie bei der Amtseinführung Trumps protestieren; die Galerien schließen, um ihren Mitarbeitern das Protestieren zu ermöglichen. Gegen Protest ist gar nichts zu sagen.
Der hr2-Moderator redet aber von "Widerstand". Das ist eine Verhöhnung aller Menschen, die je wirklich Widerstand geleistet haben. Wann hat der President-elect je einen Künstler verboten oder unterdrückt, sodass dieser "Widerstand" leisten musste? Ich vermute stark, dass auch die Demonstrationen gegen Trump ohne ein Niederkartätschen der Teilnehmer vonstatten gehen. Besonderer Mut, gegen den übrigens demokratisch gewählten Präsidenten zu protestieren, dürfte jedenfalls nicht erforderlich sein.
Hier von "Widerstand" zu reden, ist ein weiterer perfider Versuch von deutschen Medien, die Öffentlichkeit in übler Weise einseitig zu beeinflussen.
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