Chemnitz
Chemnitz
Datum: 27.08.2018, 22:35
Klonovsky, der selbst in der DDR aufwuchs, gesteht, nur einmal in Chemnitz gewesen und auch gleich aus der wohl etwas unwirtlichen Stadt „geflohen“ zu sein. Ich kannte die Stadt nur aus Berichten über die schöne Eiskunstläuferin Katarina Witt, die dort zur erfolgreichen Sportlerin ausgebildet worden ist.
Nun rückt die Stadt in den Focus der deutschen Aufmerksamkeit. Erstmals scheint es deutschen Bürgern spontan nicht egal zu sein, dass, wie ein Kommentator auf diesen Seiten formulierte, „beim täglichen Aushandeln des Zusammenlebens mit Zuwanderern immer mehr Menschen auf der Strecke bleiben und erstochen oder erschlagen auf den Straßen oder vergewaltigt in den Büschen liegen“. Es handelt sich eben nicht um Einzelfälle.
Dass Politiker und Medien gemeinsam die Wahrheit vertuschen und erstere, von der Kanzlerin an abwärts, eher für die Migranten da zu sein scheinen, für die plötzlich Geld in Hülle und Fülle vorhanden ist, das bisher angeblich für Schulen, Straßen und was noch alles mehr fehlte, verbittert die Leute. Da ist kein Vertrauen mehr da und man versteht das gut.
Chemnitz mag eine unwirtliche Stadt sein und seine Auflehnung mag für manche postmodernen Feingeister – besonders jene Internationalisten, denen Deutschland ein Gräuel ist – unappetitliche Züge zeigen. Wie immer bei Massenaufläufen, wenn die Erregung groß ist, gibt es auch solche, die jeder schlicht aus Anstand ablehnen muss. Aber die Stadt ist plötzlich zu einem Begriff für Empathie geworden – nämlich für die Ermordeten, die das offizielle Deutschland sofort vergisst! Und für Courage! Michael Klonovsky hat mit seinem Ausruf recht.
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