Politische Mythen: Die Rede von Otto Wels

Am 23. März 1933 hielt Otto Wels, Mitglied des Reichstags, eine Rede. Die Abstimmung über das sogenannte Ermächtigungsgesetz stand an und er begründete die Ablehnung seiner Partei, der Sozialdemokraten Partei Deutschlands. Auf diese Rede ist die SPD bis heute stolz. In schönster Regelmäßigkeit wird ihr Inhalt und die Haltung, in der sie vorgetragen wurde, gelobt, ja gefeiert. In der Lesart der SPD handelt es sich um die letzte freie Rede, die der Reichstag in den folgenden 12 Jahren hörte.

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Doch diese Geschichte ist ein klassischer Mythos – will heißen, eine Geschichte, deren Wahrheitsgehalt nicht hinterfragt werden darf. Denn wie meistens in solchen Fällen, wird von den Erzählern der mythischen Handlung nur ein bestimmter Teil der Geschichte verbreitet. Die ganze Geschichte wird dagegen eher selten berichtet. Doch gerade sie offenbart die Sozialdemokraten als im Grunde ihres Herzens der Republik von Weimar abgeneigt und als Unterstützer Hitlers – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

Insbesondere die Unterstützung Hitlers verleugnen die Sozialdenkraten seit jenen Tagen. Dabei beginnt diese berühmte Rede mit einer solchen Unterstützung seiner Ziele: <i>Der außenpolitischen Forderung deutscher Gleichberechtigung, die der Herr Reichskanzler erhoben bat, stimmen wir Sozialdemokraten um so nachdrücklicher zu.</i> Der höflich als Herr Reichskanzler titulierte ist niemand anderes als eben Adolf Hitler. Seinem Programm der Revidierung des Vertrags von Versailles stimmten die SPD <i>nachdrücklich</i> zu. Wusste Otto Wels damals nicht, was Hitler mit der Revidierung gemeint haben mochte ? Nun, entweder er wusste es nicht, oder er wollte es einfach nicht wissen.

Doch nicht nur hinsichtlich der Außenpolitik sah sich Otto Wels in der Nähe der NSDAP. Wels wusste: Das 'S' steht für Sozialismus. Und so kann Wels an Hitler gerichtet sagen: <i>Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten. Sie selbst haben sich ja zum Sozialismus bekannt.</i> Eine seltsame Wendung, die eigentlich nur zwei Deutungen zulässt. Entweder will Otto Wels auf das Gemeinsame von SPD und NSDAP verweisen und damit den Führer milde stimmen gegen seine Partei; oder er will Hitler die Aussichtslosigkeit seines Versuchs deutlich machen, die SPD und damit den Sozialismus zu zerstören; schließlich sei ja seine eigene Partei, die NSDAP, auch nach einer Vernichtung der SPD noch immer sozialistisch, der Sozialismus folglich auch nicht besiegt. Was Otto Wels mit diesem Satz wirklich gemeint hat wissen wir nicht. Aber eine Gegnerschaft zum Nationalsozialismus lässt sich in diesen Worten beim besten Willen nicht erkennen.

Eher im Gegenteil! Nachdem Otto Wels an das <i>Rechtsbewußtsein des Volkes</i> erinnert, das auch <i>eine politische Macht</i> ist, betont er die Bedeutung des Rechtsstaats für die Sozialdemokraten. Doch wie Wels das macht, ist ein Verdammungsurteil für die Sozialdemokratie; wörtlich heißt es: <i>Die Verfassung von Weimar ist keine sozialistische Verfassung. Aber wir stehen zu den Grundsätzen des Rechtsstaates, der Gleichberechtigung, des sozialen Rech­tes, die in ihr festgelegt sind.</i> Mit anderen Worten: Wir sind Sozialisten und wir wissen, dass diese Republik keine sozialistische ist, doch als Verfechter des Rechtsstaats stehen wir zu diesem Staat - und nicht etwa, weil wir diese Republik mit dem politischen Herz unterstützen.

Nein, die Sozialdemokraten standen weiß Gott nicht für Weimar. Sie wollten einen sozialistischen, d.h. einen anderen Staat. Ja, sie standen <i>zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit</i>; aber indem sie sich zum Sozialis­mus bekannten als Gegensatz zur Republik von Weimar, reihten sie sich ein in ihre Bekämpfer. Auch darin mit dem neuen Reichskanzler Adolf Hitler auf einer Linie.

Im Nachgang der Geschichte haben die Sozialdemokraten aus der Rede von Otto Wels nur die eine Passage wieder und wieder zitiert: <i>Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.</i> Doch auch dieses Zitat bezieht sich zunächst auf die Deutschen im Angesicht ihrer Kriegsgegner in Versailles und erst in zweiter Linie auf die Sozialdemokraten im Angesicht Hitlers. Man muss es also nicht als gegen Adolf Hitler gerichtet verstehen. Und so schwindet auch noch die im Rückblick dieser Rede angedichtete mutige Haltung von Otto Wels. Gerade mal zwei Passagen sind gegen Hitler gerichtet; die eben zitierte und dann der folgende peinliche Passus, kurz nachdem Wels seinen neuen Reichskanzler daran erinnert hatte, dass auch er Sozialist sei: <i>Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut, ihre ungebrochene Zuversicht.</i> Der Rest der Rede gefällt sich im Ton der Anbiederung. Man sucht mit dem neuen Kanzler ein gemeinsames Band. Das kann verstehen und gerade uns heutigen steht Kritik an dieser Haltung nicht zu. Aber wenn Sozialdemokraten diese Rede als Rede eines Helden verkaufen, dann haben sie die Rede entweder niemals gelesen, nicht verstanden oder sie lügen.

Quellen

Sitzungsprotokoll

Wels (SPD), Abgeordneter: Meine Damen und Herren! Der außenpolitischen Forderung deutscher Gleichberechtigung, die der Herr Reichskanzler erhoben bat, stimmen wir Sozialdemokraten um so nachdrücklicher zu, als wir sie bereits von jeher grundsätzlich ver­fochten haben.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Ich darf mir wohl in diesem Zusammenhang die per­sönliche Bemerkung gestatten, daß ich als erster Deut­scher vor einem internationalen Forum, auf der Berner Konferenz am 3. Februar des Jahres 1919, der Unwahrheit von der Schuld Deutschlands am Ausbruch des Weltkrieges entgegengetreten bin.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Nie bat uns irgendein Grundsatz unserer Partei daran hindern können oder gehindert, die gerechten Forderun­gen der deutschen Nation gegenüber den anderen Völ­kern der Welt zu vertreten.

(Bravo! bei den Sozialdemokraten.)

Der Herr Reichskanzler bat auch vorgestern in Potsdam einen Satz gesprochen, den wir unterschreiben. Er lautet: »Aus dem Aberwitz der Theorie von ewigen Siegern und Besiegten kam der Wahnwitz der Reparationen und in der Folge die Katastrophe der Weltwirtschaft.« Dieser Satz gilt für die Außenpolitik; für die Innenpolitik gilt er nicht minder.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Auch hier ist die Theorie von ewigen Siegern und Besiegten, wie der Herr Reichskanzler sagte, ein Aberwitz. Das Wort des Herrn Reichskanzlers erinnert uns aber auch an ein anderes, das am 23. Juli 1919 in der Nationalversammlung gesprochen wurde. Da wurde gesagt: "Wir sind wehrlos, wehrlos ist aber nicht ehrlos.

(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Gewiß, die Gegner wollen uns an die Ehre, daran ist kein Zweifel. Aber daß dieser Versuch der Ehr­abschneidung einmal auf die Urheber selbst zurück­fallen wird, da es nicht unsere Ehre ist, die bei dieser Welttragödie zugrunde geht, das ist unser Glaube bis zum letzten Atemzug."

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten. — Zuruf von den Nationalsozialisten: Wer hat das gesagt?)

(Wels (SPD), Abgeordneter.) : Das steht in einer Erklärung, die eine sozialdemokratisch geführte Regierung damals im Namen des deutschen Volkes vor der ganzen Welt abgegeben hat, vier Stunden bevor der Waffenstillstand abgelaufen war, um den Weitervormarsch der Feinde zu verhin­dern. – Zu dem Ausspruch des Herrn Reichskanzlers bildet jene Erklärung eine wertvolle Ergänzung.

Aus einem Gewaltfrieden kommt kein Segen,

(sehr wahr! bei den Sozialdemokraten)

im Innern erst recht nicht.

(Erneute Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Eine wirkliche Volksgemeinschaft läßt sich auf ihn nicht gründen. Ihre erste Voraussetzung ist gleiches Recht. Mag sich die Regierung gegen rohe Ausschreitungen der Polemik schützen, mag sie Aufforderungen zu Ge­walttaten und Gewalttaten selbst mit Strenge verhin­dern. Das mag geschehen, wenn es nach allen Seiten gleichmäßig und unparteiisch geschieht, und wenn man es unterläßt, besiegte Gegner zu behandeln, als seien sie vogelfrei.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.

(Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.)

Nach den Verfolgungen, die die Sozialdemokratische Partei in der letzten Zeit erfahren hat, wird billiger­weise niemand von ihr verlangen oder erwarten kön­nen, daß sie für das hier eingebrachte Ermächtigungsgesetz stimmt. Die Wahlen vom 5. März haben den Regierungsparteien die Mehrheit gebracht und damit die Möglichkeit gegeben, streng nach Wortlaut und Sinn der Verfassung zu regieren. Wo diese Möglich­keit besteht, besteht auch die Pflicht.

(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.)

Kritik ist heilsam und notwendig. Noch niemals, seit es einen Deutschen Reichstag gibt, ist die Kontrolle der öffentlichen Angelegenheiten durch die gewählten Ver­treter des Volkes in solchem Maße ausgeschaltet wor­den, wie es jetzt geschieht,

(sehr wahr! bei den Sozialdemokraten)

und wie es durch das neue Ermächtigungsgesetz noch mehr geschehen soll. Eine solche Allmacht der Regie­rung muß sich um so schwerer auswirken, als auch die Presse jeder Bewegungsfreiheit entbehrt.

Meine Damen und Herren! Die Zustände, die heute in Deutschland herrschen, werden vielfach in krassen Farben geschildert. Wie immer in solchen Fällen fehlt es auch nicht an Übertreibungen. Was meine Partei betrifft, so erkläre ich hier: wir haben weder in Paris um Intervention gebeten, noch Millionen nach Prag verschoben, noch übertreibende Nachrichten ins Ausland gebracht.

 (Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Solchen Übertreibungen entgegenzutreten wäre leichter, wenn im Inlande eine Berichterstattung möglich wäre, die Wahres vom Falschen scheidet.

(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Noch besser wäre es, wenn wir mit gutem Gewissen bezeugen könnten, daß die volle Rechtssicherheit für alle wiederhergestellt sei.

(Erneute lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Das, meine Herren, liegt bei Ihnen.

Die Herren von der Nationalsozialistischen Partei nennen die von ihnen entfesselte Bewegung eine nationale Revolution, nicht eine nationalsozialistische. Das Verhältnis ihrer Revolution zum Sozialismus beschränkt sich bisher auf den Versuch, die sozialdemo­kratische Bewegung zu vernichten, die seit mehr als zwei Menschenaltern die Trägerin sozialistischen Gedanken­gutes gewesen ist

(Lachen bei den Nationalsozialisten)

und auch bleiben wird. Wollten die Herren von der Nationalsozialistischen Partei sozialistische Taten ver­richten, sie brauchten kein Ermächtigungsgesetz.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.)

Eine erdrückende Mehrheit wäre Ihnen in diesem Hause gewiß. Jeder von Ihnen im Interesse der Ar­beiter, der Bauern, der Angestellten, der Beamten oder des Mittelstandes gestellte Antrag könnte auf Annahme rechnen, wenn nicht einstimmig, so doch mit gewaltiger Majorität.

(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.
Lachen bei den Nationalsozialisten.)

Aber dennoch wollen Sie vorerst den Reichstag aus­schalten, um Ihre Revolution fortzusetzen. Zerstörung von Bestehendem ist aber noch keine Revolution. Das Volk erwartet positive Leistungen. Es wartet auf durchgreifende Maßnahmen gegen das furchtbare Wirtschaftselend, das nicht nur in Deutschland, sondern in aller Welt herrscht.

Wir Sozialdemokraten haben in schwerster Zeit Mitverantwortung getragen und sind dafür mit Steinnen beworfen worden.

(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten. —
Lachen bei den Nationalsozialisten.)

Unsere Leistungen für den Wiederaufbau von Staat und Wirtschaft, für die Befreiung der besetzten Gebiete werden vor der Geschichte bestehen.

(Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Wir haben gleiches Recht für alle und ein soziales Arbeitsrecht geschaffen. Wir haben geholfen, ein Deutschland zu schaffen, in dem nicht nur Fürsten und Baronen, sondern auch Männern aus der Arbeiter­ klaffe der Weg zur Führung des Staates offensteht.

(Erneute Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Davon können Sie nicht zurück, ohne Ihren eigenen Führer preiszugeben.

(Beifall und Händeklatschen bei den Sozial­demokraten.)

Vergeblich wird der Versuch bleiben, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Wir Sozialdemokraten wissen, daß man machtpolitische Tatsachen durch bloße Rechtsverwahrungen nicht beseitigen kann. Wir sehen die machtpolitische Tatsache Ihrer augenblicklichen Herr­schaft. Aber auch das Rechtsbewußtsein des Volkes ist eine politische Macht, und wir werden nicht aufhören, an dieses Rechtsbewußtsein zu appellieren.

Die Verfassung von Weimar ist keine sozialistische Verfassung. Aber wir stehen zu den Grundsätzen des Rechtsstaates, der Gleichberechtigung, des sozialen Rech­tes, die in ihr festgelegt sind. Wir deutschen Sozial­demokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialis­mus.

(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)

Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen,die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten. Sie selbst haben sich ja zum Sozialismus bekannt. Das Sozialistengesetz hat die Sozialdemokratie nicht vernich­tet. Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen.

Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut, ihre ungebrochene Zuversicht.

(Lachen bei den Nationalsozialisten. — Bravo! bei den Sozialdemokraten)

verbürgen eine hellere Zukunft.

(Wiederholter lebhafter Beifall bei den Sozial­demokraten. — Lachen bei den Nationalsozialisten.)

*

Präsident Göring: Das Wort hat der Herr Reichskanzler.

(Stürmische Heil-Rufe von den Nationalsozialisten.)

Hitler, Reichskanzler: Spät kommt ihr, doch ihr kommt!

(Lebhafte Zustimmung von den National)ozialisten.)

Die schönen Theorien, die Sie, Herr Abgeordneter,soeben hier verkündeten, sind der Weltgeschichte etwas zu spät mitgeteilt worden.

(Heitere Zustimmung bei den Nationalsozialisten.)

Vielleicht hätten diese Erkenntnisse, praktisch angewen­det vor Jahren, die heutigen Klagen von Ihnen erspart.

Sie erklären, daß die Sozialdemokratie unser außen­politisches Programm unterschreibt, daß sie die Kriegs­schuldlüge ablehnt, daß sie gegen die Reparationen sich wende. Nun erhebe ich nur die eine Frage: Wo war denn dieser Kamps in der Zeit, in der Sie die Macht in Deutschland hatten?

(Sehr wahr! bei den Nationalsozialisten.)

Sie hatten einst die Möglichkeit, dem deutschen Volke das Gesetz des inneren Handelns vorzuschreiben. Sie haben es auch auf anderen Gebieten gekonnt. Es wäre genau so möglich gewesen, der deutschen Revolution, die von Ihnen mit ausgegangen, denselben Schwung und dieselbe Richtung zu geben, die einst Frankreich seiner Erhebung im Jahre 1870 gegeben hat.

(Sehr richtig! bei den Nationalsozialisten.)

Es wäre in Ihrem Ermessen gewesen, die deutsche Er­hebung zu einer wirklich nationalen zu gestalten, und Sie hätten dann das Recht gehabt, wenn die Fahne der neuen Republik nicht siegreich zurückgekommen wäre, immerhin zu erklären: Wir haben das Äußerste getan, um diese Katastrophe durch den letzten Appell an die Kraft des deutschen Volkes abzuwenden.

(Lebhafte Zustimmung bei den Nationalsozialisten und den Deutschnationalen.)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Klaus Reichel

Wieso sehe ich vor meinem geistigen Auge, wenn ich mir die Rede im Sitzungsprotokoll durchlese, immer einen Abgeordneten der AfD im Bundestag vor mir, verlacht von roten und grünen Zwischenrufern?

Übrigens, ein Korrekturlesen wäre sinnvoll gewesen, OCR-Sofware ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Dann wäre aus der "Arbeiterklaffe" korrekt -klasse geworden u.a.Fehler.

Gravatar: Jüppchen

Bei aller Freundschaft, der Artikel verzerrt dann doch eine Reihe von Sachen. Dankenswerterweise ist die ganze Rede wiedergegeben - schön wäre dabei dann auch eine korrekte Rechtschreibung gewesen. Hat da einer Schwierigkeiten mit der deutschen Schreibschrift und den Buchstaben "s" und "f" gehabt?

Gravatar: Karl Napp

Zur Zeit dieser Rede waren schon einige Sozialdemokraten verhaftet worden. Aus Furcht vor Verhaftung waren sehr viele Sozialdemokraten dieser Sitzung ferngeblieben. Und allein wegen des (todes-)mutigen Satzes: "Die Freiheit und das Leben können Sie uns nehmen, aber die Ehre nicht" ziehe ich vor Otto Wels ganz tief meinen Hut. Vergleicht man Otto Wels mit dem Herrn Schulz aus Würselen und dieser unsäglichen Frau Nahles, dann merkt man, wie tief die SPD gesunken ist.

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