Planungssicherheit für Jobverlust – Absurdes Theater im Deutschen Bundestag

Der Bundestag diskutiert die Empfehlung zum Kohleausstieg der Kohlekommission. Fast alle Parteien sind dafür, FdP will den Untergang marktwirtschaftlicher, nur die AfD nennt das Kind beim Namen und sagt – mal wieder – der Kaiser ist ja nackt. Doch keinen interessiert´s

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Jedes Mitglied der Bundesregierung schwört bei Amtsantritt „alles zu tun, um Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden“, sie schwören nicht „alles zu tun um Schaden von der Welt abzuwenden“, sie schwören auch nicht „alles zu tun größtmöglichen Schaden dem Deutschen Volke zu bringen“.

Aber genau das war es, was die Regierung -und mit einer Ausnahme – alle im Parlament vertretenen Parteien am letzten Donnerstag in Angriff nahm. Die Regierung tat es, indem sie einen vorher festgelegten Ausstiegsbeschluss aus der Kohleverstromung zunächst von einer fachfremden, schwer ideologisierten Kommission (Details dazu z.B. hier) heiligen, und dann deren bereits vorher feststehendes Ergebnis vom Parlament pauschal per „Diskussion“ genehmigen ließ. Natürlich allein dem hehren Zweck dienend, die Welt vor einer Klimakatastrophe zu bewahren.

Wäre der Bundestag eine reale Theaterbühne, müsste der Zuschauer glauben, er wohne einer besonders teuren Aufführung des absurden Theaters bei. Bei der der Autor, um dessen Absurdität auch den begriffsstutzigsten Zuschauern klarzumachen, auch vor irrwitzigsten Pointen nicht zurückscheute. Zum Beispiel indem er allen Protagonisten vorschrieb– wohl gemerkt mit der Pointe einer Ausnahme- fast im Chor und fast synchron den eigenen wirtschaftlichen Niedergang zu fordern. Es bleibt müßig zu erwähnen, dass, bis auf eine Minderheit grüner Fanatiker, niemand in diesem Land der Regierung das Mandat erteilt hat, die Welt zu retten. Schon gar nicht mit dem Preis des wirtschaftlichen Untergangs des eigenen Landes.

„Die weltweit dümmste Energiepolitik“, so bewertete das Wall Street Journal am 30. Januar die Energiewende samt Ausstiegsplan, wobei es unerheblich ist, ob Dummheit, Überheblichkeit oder Fanatismus, vielleicht sogar Absicht, die Leitmotive dieser Regierung und der sie tragenden Parteien sind. Allein an ihren Taten müssen und werden wir sie messen.

Was war geschehen?

Auf Antrag der FDP fand am 31.1.19 eine aktuelle Stunde zum Bericht der Kohleausstiegskommission – aufgehübscht  „Kommission für .„Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“…“ genannt, im Deutschen Bundestag statt. Die aktuelle Stunde lief unter dem schönen heuchlerischen Titel: „Kohlekommission: Klimaschutz sichern- Steuerzahler schützen“

Wie immer bei solchen Themen durften alle Parteien in kurzen Beiträge a 5 Minuten darlegen, was sie von den Ergebnissen halten.

Und wie nicht anders zu erwarten, war die SPD dafür. Wobei es ihr Geheimnis blieb, wie sie ihren immer weniger werdenden Wählern erklären will, warum sie für deren Jobvernichtung ist.

Es ist zu vermuten, das ihre Abgeordneten immer noch nicht begriffen haben, dass  man eingespartes CO2 – zumal in deutschen Mikromengen- nicht essen kann. Dann sollen sie eben Kuchen essen, mögen einige gedacht haben.

Auch die Union war dafür, nur zwei Abgeordnete der Union (Lämmel und Koeppen), die ihre Wahlkreise zufälligerweise in den ostdeutschen Ländern haben, waren – man ahnt es-  auch nicht richtig dagegen, aber für eine sorgfältige Überprüfung der Ergebnisse. Sie warnten -vernünftigerweise- man solle doch nicht den zweiten oder gar dritten Schritt vor dem ersten gehen, und meinten damit, dass man zunächst für brauchbaren Ersatz sorgen müsse, bevor man eine sichere Stromversorgung ausknipst.

Natürlich waren sie nicht richtig dagegen, aber so können sie vor ihren Wählern behaupten, sie hätten ihre Bedenken kundgetan.

Die FdP ist dagegen, weil sie dafür ist

Eine andere Nummer zog der FDP Chef Lindner für seine Partei ab. Man sei ja auch unbedingt für den Klimaschutz und dafür sei nun mal die CO2 Absenkung unbedingt erforderlich – Mist, aber was soll man machen- aber dies bitte marktwirtschaftlich.

Darunter versteht Herr Lindner und mit ihm seine vermeintlich liberale Partei, die Stärkung des staatlichen Monopols, bisher freie Güter, wie die Luft zum Atmen, bzw. das Anreichern derselben mit CO2 Emissionen, einer Besteuerung zu unterziehen. Diese ist inzwischen EU-weit eingeführt, was die FDP toll findet, und fordert, man möge doch durch drastische Verknappung der zugeteilten teuer zu erwerbenden Emissionszertifikate, dafür sorgen, dass den Kohleverstromern von selbst die Luft ausgeht. Und mit ihnen, was natürlich sehr bedauerlich ist, rund hunderttausend,  zum Glück Nicht-FDP Wählern, die Arbeitsplätze kosten würde. Nur das sei marktwirtschaftlich, so Lindner – und benötige keine vom Steuerzahler gepamperten Ausstiegspfade- und daher lehne man das Kommissionsergebnis ab.

Grüne und Linke sind dafür, aber schneller

Grünen und Linken hingegen war das alles noch nicht schlimm genug. Sie forderten mehr und vor allem schnelleren Ausstieg und mehr Steuerzahlergeld.

Besonders aktuell zeigte sich dabei der abgebrochene Biologiestudent und „Bienenpate“ seiner Fraktion, Oliver Krischer von den Grünen, der den Kreuzzug ideologisch von ihren Lehrern missbrauchter Kinder, mit ihrem Schuleschwänzen für das Klima, zum Anlass nahm – aus Rücksicht auf diese weitsichtige Jugend, Greta lässt grüßen- mehr und schnelleren Ausstieg zu fordern. Ist ja klar, mag sich Krischer gedacht haben, je dümmer diese Schüler bleiben, umso eher wählen sie die Grünen, denn, so formulierte es die Dichterin Marie-Louise Ebner Eschenbach mal treffend: „Wer nichts weiß muss alles glauben!“

Wer Maoschist ist, oder mal ein schauriges Deja Vu erleben möchte, dem sei die Rede des wortgewaltigen Krischer empfohlen. Ab Minute 27:46

Videoausschnitt der Rede des Grünen MdB Oliver Krischer

Nur die AfD wagte es – mal wieder – auf den Kaiser zu zeigen und zu rufen „der ist ja nackt“. Bemerkenswert dabei die Stille im Plenum, als der AfD Abgeordnete Karsten Hilse erneut darauf hinwies, dass selbst nach vollständiger Dekarbonisierung, Deutschlands Beitrag zur Absenkung der globalen Mitteltemperatur und nach IPCC Regeln maximal 0,000.653 °C betrüge. Selbst den Blödesten unter den Anwesenden müsste spätestens jetzt klar geworden sein, dass bei diesem Ergebnis die gesamte deutsche „Klimaschutzpolitik“ völlig absurd ist. Absurdes Theater eben.

<center>Doch es regte sich nichts. Kein Prostest, kein Zwischenruf, aber auch keine Zustimmung, kein Ruf nach Innehalten, noch sonst irgendwas. Weder bei den Parlamentariern noch auf der Regierungsbank. Es blieb still.Wie soll man nun diese Aufführung im Deutschen Bundestag nennen? Absurdes Theater? Oder könnte man vermuten, dass die Realität soweit fortgeschritten ist, dass nun auch die Insassen nicht nur ihr Irrenhaus bevölkern, sondern auch noch deren Leitung übernommen haben? </p> <p> </p> <p> </p> <p> </p> <p></center>Videoausschnitt der Rede von Karsten Hilse zum Kohleausstieg. Nun soll noch Milton Friedman, der große US Ökonom, das letzte Wort(1) haben: Dieser hat einmal über den Umgang mit Geld folgendes gesagt:

Es gibt vier Arten, Geld auszugeben.

Erstens: man gibt sein Geld für sich selber aus. Dabei ist man besonders sparsam.

Zweitens: Man gibt sein Geld für andere aus. Da werden die Menschen bereits großzügiger.

Drittens: Man gibt fremdes Geld für sich aus. Da fallen schon die meisten Schranken.

Und viertens: Man gibt fremder Leute Geld für andere aus. Da gibt es kein Halten mehr.

QUED

(1) Diese Bonmot habe ich in einem Artikel des FDP MdB Frank Schäffler bei TE gefunden hier. Obwohl auch Frank Schäffler in Klimafragen inzwischen recht weichgebürstet zu sein scheint, ist nach wie vor lesenswert, was er schreibt.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans-Peter Klein

Wie war das mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet und an det Saar?
War daran etwa auch die Energiewende schuld?
Wohl kaum.
Um wieviele Arbeitsplätze geht es denn konkret?
Irgendwo schreiben Sie was von 100.000. Können Sie das.belegen?

Und immer wieder Karsten Hilse als Energiefachmann der AfD, was versteht er denn mehr von der Materie als andere?
Was Sie hier verbreiten ist Polemik, die durch Sie mitgestaltete Energiepolitik der AfD ist ihr größter Schwachpunkt und Pferdefuss im Parteiprogramm.
MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

Was war denn der Auslöser für das Zechensterben und den notwendigen Strukturwandel an Ruhr und Saar ?
Die böse Energiewende?
Wo ist der Unterschied zum Rheinland und der Lausitz?

Sie zitieren immer wieder gerne Karsten Hilse als Klima/Energieexperten der AfD.
Nichts gegen seine Person, aber was weiß und kann er mehr als irgend jemand anders?
MfG, HPK

Gravatar: Egon Scherzer

Hallo Hr. Klein,

Sie läßt der 'Untergang der Welt' wohl auch nicht schlafen? Wie man an Ihren Antworten sieht.
Und nein, ob der AFD Man ein Experte ist oder nicht, er hat leider Recht. Das Verhalten der etablierten Abgeordneten erscheint leider immer mehr als ein Schattentheater. Wenn es dann um das Tragen der Kosten und Schäden geht, sind Sie dann auch vorn mit dabei? Die Angelegenheit mit dem Zechensterben zu vergleichen ist der Vergleich von Apfel und Birne

Gravatar: Manfred Hessel

Es ist festzustellen, daß sich Hans Peter Klein nur immer dann zu Wort meldet, wenn es um irgendwelche Erziehungsmaßnahmen gegenüber der Mehrheit des Deutschen Volkes geht. Seine Kommentare sind geprägt von Halbwissen , unsachlichen Vergleichen und einer Mischung aus Grüner Esoterik und bolschewistischem Gift.

Das Schicksal überfallener AfD - Mitglieder lässt ihn kalt, ebenso fast alle anderen Beiträge die nichts mit der künstlich aufgebauschten Klimahysterie zu tun haben.

Was über seinen Horizont hinausgeht wird umgehend angezweifelt, siehe Karsten Hilse. Seine Allgemeinbildung lässt sehr zu wünschen übrig und seine ausgeprägten egoistischen Züge lassen auf einen gelangweiten Bürokraten schließen, der tagtäglich seine sinnlosen Stunden auf Kosten der Allgemeinheit wie eine Katze verbringt ( Pfoten auf den Tisch und auf die Mäuse warten )

Gravatar: Otto Weber

@Hans-Peter Klein 05.02.2019 - 07:37
>>Was war denn der Auslöser für das Zechensterben und den notwendigen Strukturwandel an Ruhr und Saar ? Die böse Energiewende? Wo ist der Unterschied zum Rheinland und der Lausitz?<<

?????????????????????

Die Ursache für die Aufgabe der Steinkohle-Förderung in D war, dass diese gegenüber der Import-Steinkohle nicht konkurrenzfähig war.

Strom aus Braunkohle ist jedoch der billigste, insbesondere wenn man die Verfügbarkeit berücksichtigt.

Der Anteil der deutschen Braunkohle am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt nur 0,4%.

Insbesondere wenn man den Umfang der weltweit geplanten und in Bau befindlichen Kohlekraftwerke mit einer install. Leistung von ca. 840.000 MW berücksichtigt, ist der deutsche Kohleausstieg total sinnlos, jedoch volkswirtschaftlich äußerst schädigend.

Das ifo Institut schreibt dazu:
>>Karen Pittel, Leiterin des ifo-Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen, kritisierte: „Nach Berechnungen des ifo Instituts wird der Kohleausstieg zumindest teilweise ausgeglichen durch Importe von Atom- und Kohlestrom aus Polen und Tschechien. ... Die Entschädigungen für Kraftwerksbetreiber und die geplante Entlastung der Strompreise werden die Kosten des Kohleausstiegs zudem weiter ansteigen lassen. Die Abschaltung der Kohle-Kraftwerke nach einem Fahrplan werde Zusatzkosten für die Energiewende verursachen, die nach aktuellen Schätzungen ohnehin weit über 1000 MILLIARDEN Euro an ZUSÄTZLICHEN Kosten bis 2050 erfordern werde<<.

@Hans Peter Klein, hören Sie endlich auf, Ihre schwachsinnigen Kommentare zu schreiben!!!!

Gravatar: Lothar Bluhm

In Japan sind 30 neue Kohlekraftwerke in der Plannung.
Deutsche Kraftwerke zu scließen nutzt dem Klima nichts.
Das ist schlicht Schwachsinn !
In ganz Asien werden neue Kohlekraftwerke gebaut.
Man muß schon ziemlich dämlich sein, wenn man glaubt
dem Klima auf diese Weise etwas Gutes zu tun.
Im übrigen hätte Merkel den japanische Ministerpräsidenten ja mal fragen können, warum er nicht
beim Klimaretten mitmacht.

Gravatar: Otto Weber

KOHLEAUSSTIEG UND NEUE LEITUNGSNETZE: STROM WIRD NOCH TEURER:

>>Die vier Stromnetzbetreiber in Deutschland machen eine neue Rechnung auf. Der Ausbau des Leitungsnetzes für „Erneuerbare Energien“ führt zu Kosten in zweistelligen Milliardenhöhen und belastet die Stromkunden drastisch.

Dass der Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 den Strom noch teurer machen wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Strom wird zum Luxusgut.

Nun droht für Stromkunden weiteres Ungemach: Und zwar deutlich höhere Kosten für den erforderlichen Netzausbau. Die vier Übertragungsnetzbetreiber Amprion, 50Hertz, Tennet und Transnet-BW, teilten im „Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030“ am Montag mit, die Beträge für den Netzausbau beliefen sich in den nächsten 12 Jahren

auf mindestens 52 Milliarden Euro.

Jedoch bezieht sich dies lediglich auf Leitungen Onshore (an Land). Für Offshore-Windparks (im Küstenvorfeld von Nord- und Ostsee) könnten

noch einmal 18 bis 27 Milliarden Euro

dazu kommen.

Summa summarum also 70 bis 76 Milliarden Euro.

Und es stellt sich die Frage, ob es dabei bleibt.
Grund für die enormen Kosten sind die Pläne der Bundesregierung, den Anteil der „Erneuerbaren“ von derzeit etwa 40 Prozent auf 65 Prozent bis zum Jahr 2030 zu steigern. Selbstverständlich werden die Kosten für den Netzausbau den Kunden auf der Stromrechnung aufgebrummt, und zwar unabhängig davon, ob sie Strom aus den „Erneuerbaren“ beziehen oder aus konventionellen Kraftwerken, die, sobald der letzte Kohleblock vom Netz geht – „energiegewendet“ hin oder her,

die Grundlast muss gesichert bleiben – entweder von Gaskraftwerken, von Atomkraftwerken aus Frankreich oder Kohlekraftwerken aus Polen bezogen werden<<.

Gravatar: Otto Weber

Ein Kommentator schreibt:

Aus gegebenem Anlass:

Im australischen Bundesstaat Victoria gab es Ende Januar einen Blackout, der rund 200.000 Menschen ohne Strom ließ. 2017 hatte man dort mit Hazelwood ein Kohlekraftwerk abgeschaltet, das bisher ein Viertel des dortigen Stromes lieferte. Die Aussichten am Energiemarkt (auch dort wird eine Energiewende vorangetrieben) ließen seine Zukunft nicht mehr wirtschaftlich erscheinen. Am Tage des Blackouts war es sehr heiß, es gab es eine Havarie in einem der drei verbliebenen alten Kohlekraftwerke, der Wind flaute ab und die Dämmerung brach ein. Dann schalteten sich große Teile des Netzes automatisch ab. Inzwischen musste sich die Geschäftsführerin des Versorgers EnergyAustralia entschuldigen und sagte dabei folgenden bemerkenswerten Satz, den man sich hierzulande schon mal für die Zeit nach dem Kohleausstieg vormerken sollte:

„Das staatliche Energiesystem, noch angespannt seit der Schließung des Kraftwerkes Hazelwood im Jahre 2017, konnte die Nachfrage nach Elektrizität nicht bewältigen, und die Lichter gingen aus.“

https://www.dailymail.co.uk/news/article-6660439/Victorias-biggest-energy-provider-apologises-blackouts-left-200-000-people-without-power.html

Gravatar: Peter Haase

Es ist unerheblich, wofür links/grüne Spinner sind, die in erdrückender Mehrzahl einem bezüglich eines Energiekonzeptes in einem Industriestaat bildungsfernen Milieu entstammen. Fakt ist, dass die weitere Abschaltung von grundlastrelevanten Energiequellen eine weitere Destabilisierung unserer Energienetze zur Folge hat. Bereits mit der sogenannten Energiewende wurde der Grundstein für die derzeit äußerst instabile Netzsituation in Deutschland gelegt. Ich möchte nur daran erinnern, dass dieser "Ethikkommission", welche diese auf Absurditäten fußende Energiewende aus der Taufe gehoben hat, weder ein Elektro-Ing. noch ein Physiker aus dem Fachgebiet zugehörig waren. Dafür gab es einen Kardinal und einen Bischof. Es kam der Befragung der Frösche zur Trockenlegung des Teiches gleich - eine Farce.

Die Energiekosten für den "kleinen Mann" (auch für die Grüninnen) haben sich in den letzten 8 Jahren nahezu verdoppelt. Effekt gleich null. Es folgt der Abriss der "Kathedralen der Energiewende" nach 20 Jahren Nutzungsdauer sehr wahrscheinlich auch auf Kosten der Allgemeinheit. Für die Protagonisten ein riesen Geschäft. Der unbeteiligte Bürger um hunderte Millionen Euro geprellt. Wann erwacht endlich der "Deutsche Michel" und jagt dieses Pack zum Teufel?

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Peter Haase 06.02.2019 - 10:51
Was ist eigentlich mit dem AKW Greifswald/Lubmin, 1990 vom Netz genommen, wird seit 1995 zurück gebaut.
Wer trägt denn diese Kosten?
MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

Peter Haase sagt:
Die Energiekosten für den "kleinen Mann" (auch für die Grüninnen) haben sich in den letzten 8 Jahren nahezu verdoppelt. Effekt gleich null.

@ Peter Haase.
Effekt gleich „NULL“????

Fragen Sie mal diejenigen, die mit den niedrigen Großhandelspreisen für Strom lukrative Geschäfte gemacht haben.

Niedrige Preise, ausgelöst vom Strom dessen Rohstoff kostenlos vom Himmel fällt.

Schauen Sie mal hier, von 2011 bis 2016 haben sich die Strombeschaffungskosten für die Versorger fast halbiert.
https://www.energy-charts.de/price_avg_de.htm?price=nominal&period=annual&year=all


Haben Sie auf ihrer Stromrechnung – außer Erhöhungen – davon was gemerkt.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 07.02.2019 - 10:31
>>Niedrige Preise, ausgelöst vom Strom dessen Rohstoff kostenlos vom Himmel fällt… Fragen Sie mal diejenigen, die mit den niedrigen Großhandelspreisen für Strom lukrative Geschäfte gemacht haben..<<

?????????????

LÜGE!!!!

Preis-Dumping ausgelöst durch Vorrangeinspeisung und maßlose Förderung: Den Vogel schließt SOLAR ab, in 2017 = 29,8 €Cent/kWh (i. W.: FAST DREIßIG!!!!!!)

…… schmarotzend auf Kosten anderer und nicht weil der „Rohstoff kostenlos vom Himmel fällt“.

Ganz davon abgesehen, dass SIE ständig diese „neuen Geschäftsmodelle“ als große Errungenschaft der „Energiewende“ preisen, bringt die Weitergabe der gesunkenen Börsenpreise an den End-Stromkunden wenig, wie Sie selbst ermittelt haben, siehe:

@Hans Diehl 14.11.2018 - 17:10 / @Hans Diehl@gmx.de 14.11.2018 - 12:51:

>> Korrektur zu meinem Beitrag vom 14 11. 12.51 Uhr. Soll natürlich heißen auf Ihrem durchschnittlichen Strompreis wird dann aus der 29 eine 26 vorm Komma….<<

????????????

@Otto Weber, stellte dazu folgerichtig fest:

>> So, diese 26,xx €Cent/kWh müssen mit den Vertriebskosten und allen sonstigen Geschäftskosten des Versorgers beaufschlagt werden, bis es als „Endprodukt“ an den Endkunden weiter verkauft werden kann.

Es dürfte sich dann ein Haushaltskunden-Strompreis von 27,xx ergeben, also eine weitergebbare Ersparnis an den Endkunden von läppischen rd. 2 €Cent/kWh.

SO, UND FÜR DIESEN LÄCHERLICHEN MINDERPREIS, der in der Praxis wahrscheinlich nicht mal erzielt würde, müssen wir Ihr ständiges demagogisches Palaver und Börsen-Geschreibsel ertragen????

Die EEG-Umlage und der sonstige EE-Klimbim sind nicht „artfremd“, sondern artspezifische Haupt-Bestandteile der EEG-„Energiewende“. Zur bedeutenden Senkung des Strompreises wäre deren Abschaffung zielführend<<.

Wohl doch überhaupt kein Problem, bei den hier ständig verkündeten sooo niedrigen Stromgestehungskosten der EE-Zappelstromler, wo doch der „Rohstoff kostenlos vom Himmel fällt“.

HÖREN SIE ENDLICH AUF IHRE LÜGEN, HALBWAHRHEITEN, DEMAGOGISCHE VERDREHUNGEN HIER ZU VERBREITEN !!!!!

PS: Ihren Quatsch mit den energy-charts habe ich doch auch schon auseinander genommen und ins Reich der demagogischen Märchen befördert

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Otto Weber
Köstlich, wie immer,
die Heute-Show unseres Gernot Hassknecht von der Anti-Energiewendefront.
MfG, HPK

Gravatar: Otto Weber

@Hans-Peter Klein 07.02.2019 - 22:21

Für Ihren Geisteshorizont ist ja eher die Sendung mit der Maus geeignet.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt:

LÜGE!!!!

Preis-Dumping ausgelöst durch Vorrangeinspeisung und maßlose Förderung: Den Vogel schließt SOLAR ab, in 2017 = 29,8 €Cent/kWh (i. W.: FAST DREIßIG!!!!!!)

…… schmarotzend auf Kosten anderer und nicht weil der „Rohstoff kostenlos vom Himmel fällt“.


@ Otto Weber.

Damit Sie nicht so Übermütig werden, eine Frage an Sie.

Wissen Sie warum man abgeschriebene Kernkraftwerke im Volksmund Gelddruckmaschinen nennt.

Ich wills Ihnen sagen.

Schauen Sie mal hier, wo die Preise nach dem Merit Order Prinzip entstehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order


Das letzte und teuerste noch für die jeweilige Nachfrage benötigte Kraftwerk bestimmt den Preis, und alle anderen werden danach bezahlt. Genießen von einem so genannten Mitnahmeeffekt.

Da abgeschriebene Kernkraftwerke die niedrigsten Gestehungskosten haben, profitieren die am meisten von diesem Mitnahmeeffekt.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 08.02.2019 - 10:53

Och, sowas……..

haben KKW auch eine Vorrangeinspeisung und einen über 20 Jahre garantierten Abnahmepreis, wo die Stromkunden das ZIG-FACHE des Börsenpreises dafür bezahlen müssen???

Es bleibt dabei:…… schmarotzend auf Kosten anderer und nicht weil der „Rohstoff kostenlos vom Himmel fällt“.


PS: Sie brauchen mir nichts zu sagen, aber ich Ihnen; übermütig schreibt man klein!!!

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt:
PS: Sie brauchen mir nichts zu sagen, aber ich Ihnen; übermütig schreibt man klein!!!


@ Nein Herr Weber , "Übermütig" in Ihrem Falle groß, damit es zu Ihren Kommentaren passt.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 09.02.2019 - 08:55

Nicht zutreffender Unsinn, Sie waren wieder mal verwirrt!!

Gute Besserung!!

Gravatar: Werner Mueller

Lothar Bluhm schreibt am 05.02.2019 – 18:23
„In Japan sind 30 neue Kohlekraftwerke in der Plannung.“
„In ganz Asien werden neue Kohlekraftwerke gebaut.“

In Japan wurde in den vergangen 8 Jahren nur so um die 2,5 GW am Kohlekraftwerkessleistung fertiggestellt, das ist doch bescheiden die Realität und

Und weltweit in den letzten Jahren bei den Kohlekraftwerken ?
2015 sind ca. 107 GW fertiggestellt weltweit
2016 sind ca. 84 GW fertiggestellt weltweit
2017 sind ca. 65 GW fertiggestellt weltweit

Ein minus von ca. -40% in nur 3 Jahren bei den Neubauten.

Nur mal zur Information Herr Lothar Bluhm der Preis von Drittlandkohle ist im 3. Quartal 2018 um die 100€ je Tonne Steinkohle.

Sind das nicht bereits um die 3 Cent die in jeden kWh Strom dann stecken ?

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