Worum es denn eigentlich geht
Worum es denn eigentlich geht
Datum: 14.05.2013, 09:24
Ein Blogartikel von Sophia Kuby auf dem Blog von katholisch.de fast sich etwas kürzer und schreibt über Stay and Pray in München.
Irgendwie erinnert es an Nightfever. Als Konkurrenz würde ich es nicht ansehen, auch wenn es sehr ähnlich ist. Während Nightfever ein (inzwischen) internationales Netzwerk ist und von jeweils eigenen Gruppen getragen wird, ist Stay and Pray ein Eigengewächs aus München, das dort von den Geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften getragen wird.
Wichtig ist, Menschen aber genau dies zu vermitteln: In der Kirche geht es um die Begegnung mit dem lebendigen Gott.Alles andere hat sich dem unterzuordnen und dem zuzuarbeiten. Alles soziale, gesellschaftliche und politische Engagement hat daraus hervorzugehen und gefälligst kein Eigenleben zu entwickeln. Sonst werden wir zu einer beliebigen NGO, wie auch Papst Franziskus schon einmal bemerkte.
Die Botschaft ist einfach, so einfach, daß man sich nicht selten unendlich schwer damit tut. Jeder, der in der Kirche seinen Weg sucht, sollte sich das immer wieder vor Augen halten. Vielleicht sind ja wirklich die (das muß jetzt sein!) unterkomplexen Botschaften am Ende die viel schwerer zu verstehenden, weil man vor ihnen nicht so leicht in den Bereich des Intellektuellen ausbüxen kann.
Eine Kerze und eine freundliche Einladung sind nun einmal sehr, sehr einfach. Einen Moment in einer von Kerzen beleuchteten Kirche zu verweilen, ist nun einmal sehr, sehr einfach. Den Blick auf den in der Monstranz anwesenden Herrn zu werfen und sich dem auszusetzen, ist sehr, sehr einfach. Es ist selbst dann einfach, wenn man nur die Monstranz wahrnimmt und unterschwellig kapiert, daß da mehr sein muß. Sonst würden die da draußen sich doch nicht bei Wind und Wetter hinstellen und Kerzen verteilen. Man muß nicht viel reden und keine langen Konzepte schreiben, um missionarisch zu sein. Eine Kerze reicht. Die Fragen kommen schon. Dann ist immer noch Zeit zu reden.
Beitrag erschien zuerst auf: Blog.Peter-Winnemoeller.de
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