Stellvertreterkrieg auf deutschen Straßen
Stellvertreterkrieg auf deutschen Straßen
Datum: 10.10.2014, 08:29
Gestern Abend in Paderborn, dem vermutlich friedlichsten Großstadtdorf der Republik, zogen spontan einige Demonstranten durch die Fußgängerzone. Sie trugen kurdische Fahnen und brüllten Parolen gegen IS. Massiver Polizeieinsatz, was in Paderborn bedeutet, es waren mehr als fünf Polizeiwagen gleichzeitig zu sehen, begleitete die Demo vom Westerntor in Richtung Rathaus.
Die Demonstranten waren ungefähr 150 an der Zahl und machten Krach für 500. Nach den Ereignissen von Herford, Celle und anderen Orten, in denen sich verschiedene Gruppen massive Straßenschlachten geliefert haben, stand natürlich auch in Paderborn gestern abend zu befürchten, daß die anderen auch noch auftauchen. Es passierte zum Glück nichts. Dennoch war die Einsatzleitung der Polizei sichtlich nervös.
Es wird ungemütlich, wenn sich diese Tendenz so weiter fortsetzt und es wird allerhöchste Zeit, daß die Bundesregierung ihre Flüchtlingspolitik sorgfältig überdenkt. Menschen in Not muß geholfen werden. Das ist unsere Pflicht. Doch die Sicherheit und die öffentliche Ordnung dürfen nicht zu Lasten einer unüberlegten und undurchdachten Hilfeleistung gehen. Wer vor Krieg, Gewalt und Terror in unser Land flieht, soll hier gastfreundlich aufgenommen werden. Wer allerdings glaubt, den Krieg aus seiner Heimat auf unsere Straßen tragen zu müssen, sollte hier kein Bleiberecht haben.
Zuerst erschienen auf katholon.de
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