SÄÄÄÄÄCKS!

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SÄÄÄÄÄCKS!
Datum: 09.01.2014, 11:17

Ein mir völlig unbekannter Sportler, der einst eine von mir kaum zur Kenntnis genommene Sportart ausübte, bekennt sich öffentlich zu seiner sexuellen Orientierung. Welche das noch gleich war, habe ich schon wieder vergessen. Es spielt auch keine Rolle, ob er auf Frauen, Männer, Tiere oder Kuschelteddys abfährt. Bettgeschichten von Promis haben mich noch nie interessiert. Zumeist tauchen sie ohnehin nur in Medien auf, die große Buchstaben oder große Fotos für ein journalistisches Qualitätsmerkmal halten.

Doch es verwirrt mich, denn den Qualitätsmedien unserer Tagen – allen durch die Bank -  ist diese sonderbare Nachricht eine Jubelmeldung wert. Damit ist allerdings nicht erklärt, worin der Nachrichtenwert dieser Meldung liegt. Oder ist es wirklich so, daß nur der noch Nachrichten produzieren kann, der seine benutzten Bettlaken ungewaschen nach draußen hängt?

Sportler sollten Nachrichten mit ihrem Sport produzieren. Politiker sollten Nachrichten mit ihrer Politik herstellen. Wirtschaftsleute und Wissenschaftler mit ihren jeweiligen Arbeiten und Ergebnissen. Was sie in ihren Betten treiben geht niemanden außer sie selbst, die sonst beteiligten und ggf. Ärzte, Beichtväter und Psychologen etwas an. Letztere unterliegen übrigens der Schweigepflicht.

Journalisten obliegt es, den Nachrichtenwert eine Sache zu prüfen und zu gewichten. Und wer sich jetzt mal ehrlich fragt, welchen Wert die oben erwähnte Meldung hat, müßte mit ein paar Groschen Verstand schon merken, daß es eine Nullmeldung ist, die da gerade zu einem Riesenluftballon aufgeblasen wird.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, natürlich weiß ich, was der Grund für die Jubelmeldung ist. Alle sexuellen Ausrichtungen sollen gleich gut und gleich wertvoll sein in unserer schönen neuen Welt.

Doch erstens: Nur der Sex zwischen Mann und Frau (nach katholischer Auffassung idealerweise nur in der Ehe praktiziert) sichert den Fortbestand unserer Spezies.

Und zweitens: Nur in der Privatsphäre eines Menschen hat seine persönliche Sexualität ihren Platz.

Erspart uns also irgendwelche exhibitionistischen Outings und Coming outs. Es ist nicht wichtig und es hat keinen wirklichen Nachrichtenwert. Ihr macht Euch zu Werkzeugen von Ideologen, die die Natur des Menschen verbiegen wollen. Die Mehrheit der Menschen wird ohnehin irgendwann dahinter kommen, was die Genderideologie wirklich ist.

Beitrag erschien zuerst auf: blog.peter-winnemoeller.de

Sven von Storch

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