Nix wie raus aus dem Euro

Ein sinkendes Schiff sollte man verlassen, solange noch Rettungsboote verfügbar sind - Höchste Zeit, das Tabu zu brechen – Das neue Buch von Bruno Bandulet - Was es widerlegt, beschreibt, begründet und mit wem es abrechnet - Wie ein Krimi, den das Leben schrieb, das politische Leben - Merkels politische Auflösung steht fest, die des Euro noch nicht

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Der Euro gerettet? I wo. Das Retten nimmt kein Ende. Zwar wird den wohl meisten Bürgern in Deutschland nicht bewusst sein, dass die Negativ-Zinspolitik und der Aufkauf von Schuldpapieren notleidender Staaten und Banken durch die Europäische Zentralbank (EZB) letztlich nur dazu dienen, den Euro über Wasser zu halten. Aber Euro-Mitgliedstaaten wie vor allem Griechenland und Italien würden finanziell und politisch kollabieren, wenn die EZB ihre brutale Intervention in die Finanzmärkte und das gesetzte Recht aufgäbe und damit ihr eigentliches Mandat nicht mehr ungehemmt und unverdrossen überschritte. Ihre Abkehr davon wäre für den Bestand des Euro eine Art GAU (größter anzunehmender Unfall). Deutschland kann das nicht gleichgültig lassen, denn mit im Feuer stehen unter anderem die gewaltigen Target-Forderungen seiner Bundesbank gegenüber der EZB. Alle Währungsunionen, die es in der Historie bisher gegeben hat, sind früher oder später gescheitert. Das blüht auch der Euro-Währungsunion. Und hatte der kundige Alan Greenspan nicht schon vor ihrem Beginn orakelt, der Euro werde keinen Bestand haben? Ein sinkendes Schiff sollte man rechtzeitig verlassen und zwar solange noch Rettungsboote verfügbar sind. Das hieße, jedenfalls für Deutschland, nix wie raus aus dem Euro. Aber geht das überhaupt? Und wie? Und ist es politisch tunlich? Auskunft darüber gibt ein neues Buch von Bruno Bandulet.  Bitte hier weiterlesen

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Für den Bürger heißt dies seine Ersparnisse in US Dollar umzuwandeln, denn der Dollar wird sein, wenn Euro nicht mehr ist. Die rote CDU Merkelpolitik ist für die Bürger eine Katastrophe und sie werden einen großen Teil ihres Vermögens verlieren. Das kommt davon, wenn man Deppen wählt, die weltweit als irre gelten. Man spricht vom dummen deutschen Geld (dump german money).

http://www.blicklog.com/2013/09/17/dumb-german-money/

Gravatar: Hans-Peter Klein

Als Ökonomie- Laie plädiere ich für:
Der Euro für die, die ihn verdienen.
Der Euro sollte eine gewisse Exklusivität beanspruchen, die man (als Land) sich fortlaufend verdienen muss, wen nicht: Fliegt man raus, erst temporär für ca. 1-3Jahre, dann dauerhaft.
Diejenigen die in den Genuss des Euro kommen, sollten klar erkennbare Vorteile davon haben. Somit solte es als ein attraktives Ziel dastehen in die Arthus-Runde des Euro aufgenommen zu werden.

Als jemand der 17 Jahre täglich die Grenze passiert hat und teilweise 3 Portemonnaies mit sich führte weiß ich u.a. auch die Segnungen des Euro zu schätzen.
MfG, HPK

Gravatar: Freigeist

Mit einer Auflösung des Euro in nationale Währungen könnten sich die Euro-Staaten auch schnell und leicht entschulden. Wie? Die EZB hat Geld "gedruckt" und davon Staatsanleihen gekauft. Da dieses Geld neu geschaffen wurde und nun zirkuliert, kann man auf die Rückzahlung auch gut verzichten. Damit würden die Staatsschulden gewaltig sinken. Ein super Effekt der Euro-Austritte, bzw. der Auflösung der Eurozone. Dann verdienen Banken auch wieder mehr durch die Wechselkursgeschäfte. Banken haben dann bald wieder Milliarden an zusätzlichen Gewinnen und müssen nicht gestützt werden.

Gravatar: Karl Brenner

@Freigeist 05.11.2018 - 14:25

Wie oft wollen sie das den machen?

Gravatar: Politik-Beobachter

Man müsste einfach mal eine plausible, transparente Kosten-Nutzen-Rechnung für Deutschland aufstellen: Was würde der Austritt aus dem Euro über einen bestimmten Zeitraum für Kosten verursachen und wieviel können wir einsparen.

Gravatar: Hans von Atzigen

So einfach wie zu viele glauben, ist ein Ausstieg aus dem Euro nicht.( leider, leider)
Ein ganz entscheidender Faktor ist.
Geld-,,Wirtschaft,, und Realwirtschaft sind nicht trennbar,
die beiden sind untrennbar ineinander verflochten.
Geordnete Rückabwicklung, das währe wohl das vernünftigste, leider gewesen. Mit einem minimum an möglichen Schmerzen, hätte das unmittelbar nach der Finanzkriese geschehen sollen, zu einer Zeit als zum
bespiel die Target- Salden, noch nicht im aktuellen und zukünftigen Ausmass angehäuft waren.
Ein weiterer Faktor die Wirkung,en im Realwirtschaftlichen Bereich, der Ausgleich der unterschiedlichen Realleistungsbillanzen über die Wechselkurse ist ausgehebelt, logo mit entsprechender
Wirkung auf, in die Realwirtschaft.
Ideen gibt es ja viele wie man aus der Sache mit einem
blauen Auge herauskommen könnte.
Einen schmerzfreien Weg gibt es nicht, da wirken umfangreiche Zusammenhänge mit entsprechender Wirkung.
Fazit:
Theoretisch ist ein Ausstieg aus dieser unseligen Sache,
unter inkaufnahme des entsprechenden Preises sicher möglich. Das Problem, niemand will,,kann,, den entsprechend anfallenden Preis bezahlen.
Der EURO wird auf sicher verschwinden, Geschichte,
offen ist lediglich wann.
Praktisch kann das Ding nur noch durch kollabieren,
verschwinden, mit den entsprechenden mehr als unerfreulichen Nebenwirkungen.
Nebenwirkungen die auch alle Handelspertner des Euroraumes, sicher unterschiedlich in Mittleidenschaft ziehen. Immerhien den NICHT Euroteilnehmern bleibt das aufgleisen einer neuen( alten) Währung mit allem was dazu gehört erspart, Bewertungsanpassungen usw.
ein weites komplexes Feld, das im einzelnen nur
ansatzweise vorher und absehbar ist.

Gravatar: Manni 2

Seid Einführung des Euro habe ich geschrieben das diese die grösste Geldverbrennungsmaschine dieses Planeten ist und habe bis heute recht gehabt. Eine Währung die als Brennmaterial taugt zu mehr nicht. Die Deutschen wollten das so, also rein in den Ofen und kuscheln, zum sparen isses zu spät.

Gravatar: Freigeist

@Manni 2
Am Anfang der Probleme stand die Finanzkrise aus USA. Das bitte nicht unterschlagen. Und es waren kriminelle Machenschaften in USA, ausgehend von der US-Finanz-Industrie.

Gravatar: Unmensch

Der Euro ist eine politische Währung, deren eigentlicher Zweck die Gleichmachung ist. Die Transferunion ist das natürliche Ziel linker Finanzpolitik, also wird sie auch kommen (bzw. ist längst da). Und sie wird so lange währen, bis rechte Parteien regieren und den Spuk abschaffen.

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