Von Gott und der Welt

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Von Gott und der Welt
Datum: 19.02.2019, 12:55

Es ist ein großangelegter Menschen gemachter Vernichtungsfeldzug gegen Raubvögel, da Windräder in etlichen Gebieten der Erde (nicht nur in D) aus dem Boden gestampft werden. 39 Schutzgebiete in den Westghats (Indien) sind in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. Genau dort drehen sich jetzt die Rotoren der Windräder. Die erschreckenden Ergebnisse: Nur noch ein Viertel des ursprünglichen Raubvogelbestandes ist vorhanden. Dreiviertel sind durch Windräder getötet (gemordet?) und aus ihrem Habitat vertrieben worden.

Befragte Deutsche „Naturschützer“ von NABU oder BUND sehen es auf Anfrage erwartungsgemäß anders. Für sie geht es um die „gute Sache“, die Windenergie heißt. Nicht nur freitags schwänzende Schüler, auch Raubvögel bringen für den Kampf gegen den Klimawandel verantwortungsbewusst, freiwillig, selbstlos und gerne Opfer.

Eigentlich sollten uns die Raubvögel gleichgültig sein. Es ist jedoch nicht einzusehen, warum der Strom verbrauchende Bürger schwer mit seiner Stromrechnung belastet wird, damit Raubvögel geschreddert werden. Ich empfinde keinen Hass auf Raubvögel und bin deshalb nicht bereit, Versuche zur Testung ihrer Leidensfähigkeit über meine Stromrechnung finanziell zu unterstützen.

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Ein alter Witz mit neuer Pointe

Was passiert, wenn die Sahara sozialistisch wird?

Zunächst nichts. Dann geht der Sand aus.

Eigentlich soll es in Deutschland genügend Sand geben. Doch nun schreiben (!) seriöse Zeitungen, dass in Deutschland der Sand knapp wird. Die Bauwirtschaft warnt vor Engpässen, da Anwohner und Umweltschützer sich gegen neue Abbaugruben wehren. Auch Schulkinder wollen sich an Freitagen an den Protesten beteiligen: Der Kampf gegen Sandabbau ist ein Kampf gegen den Klimawandel!

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Mit Blick auf die der Missbrauchopfer in der Katholischen Kirche sagt der Kardinal Gerhard Ludwig Müller (2002 – 2012 Bischof von Regensburg, 2012 – 2017 Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, seitdem arbeits- und amtslos) dem „Spiegel“:

„Kein Mensch wird gottgewollt als Homosexueller geboren.“

Da in Deutschland die Meinungsfreiheit ein hoher Wert ist – zumindest solange nicht der Klimawandel geleugnet wird – fällt die mediale, politische und gesellschaftliche Erregung bescheiden aus. Dabei hat der Kardinal Recht. Womöglich ist die Homosexualität genetisch bedingt. Frühestens ab der Pubertät tritt das Coming-out zum Vorschein.

Richtig müsste der Satz des Kardinals lauten:

„ Gottgewollt wird bei der Geburt niemand als Homosexueller erkannt.“

Sven von Storch

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