Sprache der Gewalt im Iran!
Sprache der Gewalt im Iran!
Datum: 31.10.2013, 17:14
Am 26. Oktober sind wieder 16 Menschen im Iran hingerichtet worden. Seit Antritt Rohanis als so genannter gemäßigter Präsident im Land der Mullahs sind fast 250 Menschen hingerichtet worden. Das sind erheblich mehr als im letzten Jahr von Ahmadinedjads zweiter Amtszeit.
Das Regime der Mullahs kennt zwei Sprachen: eine dem Westen gegenüber und eine der Bevölkerung im Iran gegenüber. Die eine besteht daraus, zu lügen, soviel und solange es möglich ist, die andere heißt Gewalt und Hinrichtungen und Einschüchterung.
Khamenei hat seinen Leuten befohlen, Rohani nicht hart anzugreifen und ihm Gelegenheit zu geben, mit Wort und Tat dem Westen Zeit abzukaufen. Aber diese „Milde“ könnte von der Bevölkerung als Schwäche betrachtet werden. Das muss unbedingt vermieden werden. Man darf der Bevölkerung keine Schwäche zeigen, denn im Regime der Mullahs müssen die iranischen Menschen unterdrückt und kontrolliert werden. Was heißt Kontrolle? Die Mullahs kennen nur eine Methode: Gewalt, also Hinrichtung, Folterung, Vergewaltigung usw. Diese Mittel setzen sie seit mehr als 30 Jahren gegen die Bevölkerung ein. Die Welle der Hinrichtungen erhob sich im Juni 1981 mit Morden an Mitgliedern und Sympathisanten der Organisation der Volksmudschahedin und hat bis jetzt mehr als 100.000 Menschenleben gefordert. Das ist die Antwort der Barbaren auf die Gerechtigkeits- und Freiheitsforderung. Das ist die Methode, die in Syrien, im Libanon, im Irak gegen die Menschen angewendet wird, die die Einmischung der Mullahs ablehnen. Die Welt der Mullahs ist eine verrückte Welt, in der alle Gewalttaten an ihren Gegnern religiös gerechtfertigt und dann skrupellos verübt werden.
Rohani ist kein Demokrat, ist nicht gemäßigt. Er ist stolz darauf, dass er die Herzen der Amerikaner und Europäer mit seinem Lächeln gewinnen, dass er sie mit Vereinbarungen, die er nicht einhalten will, immer noch täuschen kann.
Beitrag erschien zuerst auf: diezeitbruecke.de
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