Mir scheint die passende Antwort

auf #wirsindmehr nur zu sein:

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"Der Kult der Menschheit wird mit Menschenopfern gefeiert.” ~ Nicolás Gómez Dávila"

Warum nur wird so unterschlagen was passierte? 


https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-09/wirsindmehr-chemnitz-sachsen-konzert-demonstration-marteria-casper-kiz

Wirklich die Guten?

Was ist mit den tatsächlichen Ermordeten? Keine Lobby? Bringt nicht die gute Publicity?

Was für ein Land in dem der fiktive Kampf gegen Rechts so laut und schmutzig ausgetragen wird, und über den Gräbern der Opfer - ein eisiges Schweigen.

Meine Empfehlung gegen die ganzen Neo-ismen dieser Tage. Auf dem Wahlzettel um die alt/neusozialisten und alt und Neusozialdemokraten  einen Bogen machen. 

Vorschlag denken Sie mal gegen was es in Nazideutschland ging und um was in der ehemalig existierenden DDR? Was war dort noch das wichtigste? Der Kampf gegen? ....

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerd Müller

Mir wird kotzübel, wenn ich von meinen nächsten Familienangehörigen, die dabei waren, detailliert berichtet bekomme, was und wie es sich in Chemnitz wirklich zugetragen hat und was die "Politiker von Merkel bis Steinmeier und all die Politpinscher dazwischen durch ihre Medienvasallen daraus machen ließen !

Nichts davon stimmt auch nur annähernd, für nichts was behauptet wird, liegen trotz tausender Handykameras und dutzender professioneller Filmteams irgendwelche Beweise vor.

So etwas verruchtes habe ich in allen den vielen Jahren, die ich in der Ostzone ausharren mußte nicht erleben müssen ...

Schnitzler und seine Lügenknechte könnten glatt bei diesen, wie es sich mir nun darstellt, durch und durch verlogenen Medien- und Politdarstellen nochmal in die Lehre gehen !

Gravatar: FDominicus

Mit hat ein Kollege aus dem Vorstand ähnliches berichtet. Für mich genügend Gründe, die bestehenden Parteien nicht mehr zu wählen - die Wähler sahen und sehen es leider anders (siehe auch hier: immer noch 28 % für die CDU)

Gravatar: Dirk S

Und mir scheint die passende Antwort auf #wirsindmehr folgende zu sein:

Beweist es!

Bewiesene Grüße,

Dirk S

Gravatar: karlheinz gampe

Tote Hosen tragen ihren Namen zu recht ! Eine Band für linke Primitive und rote, linke Dumpfbacken. Wir sind mehr, so reden nur infantile Kleinkinder. Das zeigt das intellektuelle Niveau dieser Roten, die glauben sie wären Sänger.

Gravatar: ropow

Vor allem werden diese Feiern immer häufiger werden.

Nachdem die Regierung, aus welchen Gründen auch immer, sich trotz aller Inkompatibilität und Kriminalität unter den „Flüchtlingen“ entschlossen hat, über die Köpfe der Bevölkerung hinweg weiterhin jährlich 200.000 von ihnen ins Land zu lassen („wenn mehr kommen, dann kommen eben mehr“ - Schulz) und dazu die unerschöpflichen Familienzusammenführungen orientalischen Ausmaßes auf den Weg zu bringen, was noch mehr No-Go-Zonen, noch mehr Araber-Clans, noch mehr Kriminalität und noch mehr Vergewaltigte und Tote zur Folge haben wird, werden derartige Konzerte so zunehmen müssen, dass man irgendwann schon bei ihrer Ankündigung wissen wird, dass schon wieder Deutsche Opfer von Flüchtlingskriminalität geworden sind.

#wirdsindmehr ist damit ein Menetekel, dass man leider wörtlich nehmen muss.

Gravatar: ropow

@ropow

Im letzten Absatz ist ein „s“ zu viel. Bitte wegwerfen.

Gravatar: FDominicus

Also entweder ein D oder aber ein sind zu viel ;-)
Ich denke #wirdmehr paßt am Besten - YMMV ...

Gravatar: ropow

Erwischt. Dabei hatte ich das „d“ noch von Ihnen kopiert, bevor Sie es weggeworfen haben.

Bei diesem Motto ist es wie mit dem dazugehörigen Konzert: Je mehr man davon weglässt, um so besser wird das Ergebnis.

Gravatar: Hand Meier

Es entwickelt sich eine politische Erosion Merkels, die sie sogar selbst verursacht hat.
Ihr persönlicher Stil ist an ihren abgebissenen Fingernägeln zu sehen, sie macht kaputt, was sie nur anfasst und rächt sich an allen Kritikern.
Dadurch hat sie sich ein Umfeld von skrupellosen Berufsfunktionären geschaffen, die zu jeder hinterhältigen Schandtat gegen Land und Leute auf ihr Geheiß, bereit sind.
Sie hat nicht nur die Herrschaft des Unrechts geschaffen, sie hat sich die größten Charakterlumpen als willige Gehilfen gesucht und diese, als Opportunisten engagiert.
Ob Energiewende ins Nichts, Fahrverbote für Deutsche, Milliarden für Barbaren die morden, alles das ist Ausdruck schieren Hasses gegen uns, gegen eine demokratische Volks-Souveränität, auch die der Nachbarländer.
So wie die lieblose SED scheiterte, scheitert auch eine ihr Volk und seine Zivilisation, hassende Merkel an den wirklichen Mehrheits-Verhältnisen.
Diese Deutschland-Hasser haben sich in Chemnitz öffentlich gefeiert, nicht aus Liebe für etwas Schönes, Zivilisiertes und Kultiviertes sondern genau für das Gegenteil, die schlechtesten Gefühle zum Land und seinen Bewohnern, die sie nicht lieben, beleidigen und hassen.
Sie verkörpern exakt diesen Merkel-Geist, einer grenzenlosen bösen Verlorenheit, die sich selbstsüchtig an den Rausch der Lautstärke, als Dröhnung, klammert.

Gravatar: FDominicus

Hab' ich auch erst gesehen als ich Ihre Antwort las. Ich denke auch #wirdmehr paßt schon sehr gut ... - leider.

Gravatar: Dirk S

@ FDominicus

Zitat:"Seit wann müssen die Guten etwas beweisen?"

Falsche Frage, würde ich sagen. Die korrekte Frage wäre: "Warum müssen einige Gruppen nichts beweisen?"

Und da wäre die Antwort: Weil sie ihre Meinung mit Gewalt durchdrücken können. Warum wohl haben gewaltaffine Minderheiten solchen Einfluss? Weil Gewalt noch immer das "überzeugenste Argument" ist.

Deshalb müssen die (sich selbst ernannten) Guten nichts beweisen. Weil sie die schwache Staatsgewalt nicht fürchten müssen, andere aber ihre Gewalt.

"Kloppe" ( https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2011/07/4833_dc58.jpeg ) schlägt Blümchen, 357er schlägt Kloppe. Nun ist auch klar, warum die 357er für Normalo verboten ist. Denn dann könnte auch Normalo überzeugend "argumentieren".

Umdenken wir sollten.

Gewaltfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Thomas

Mal angenommen es wären Migranten durch Deutsche getötet worden. Und eine Woche später hätte es am selben Ort Konzerte von rechtsradikalen Bands gegeben.

Kann sich jemand den Aufschrei und die Empörung vorstellen?

Das Moto der Linken lautet aber: "Deutschland verrecke" - also genug Grund in Chemnitz zu feiern.

Gravatar: Thomas Rießler

„Wir sind mehr!“ soll wohl eine Anspielung auf das „Wir sind das Volk!“ zu DDR-Zeiten sein. Das System hat sich nun mittels Massenmedien und Schulpflicht vor allem junge Gegendemonstranten geschaffen, die dem eigentlichen Volkswillen entgegentreten und systemkonform agieren.

Gravatar: FDominicus

""Warum müssen einige Gruppen nichts beweisen?""

Mit meiner Aussage war noch etwas anders verknüpft. Denn offensichtlich heiligt bei den "Guten" der Zweck (umerziehung unter anderem) alle Mittel.

Klar sollte jeder etwas belegen können/müssen. Aber genau das wird ja speziell in D umgangen. Wenn es Proteste gegen die Regierung gibt sind es "Rechte" ganz selten Linke und mit der Linken Gewalt scheint man sich zu arrangieren, ja Sie sogar fast zu wünschen. Warum nur brennen am 1. Mai die Autos? Und wre steckt die an Rechte?

Nein die Regierung definiert sich ald die Guten, und deren Gebaren lässt nur eine Schlußfolgerung zu. Die Guten dürfen was Normals nicht dürfen.

Denken Sie an die Bankenrettungen, denken Sie an die "Länderrettungen" , denken Sie an ESM, denken Sie an den Ankauf von Anleihen von Staaten durch die EZB. '

All' das ist nicht durch Gesetze gedeckt, aber es wird trotzdem gemacht - von den "Guten"...

BTW: Zur Erinnerung: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=453348375178275&id=100015093497279&__xts__[0]=68.ARD6M6_HkRmgFrOSk2EG0VCMLLG49G6iv0xBqifQ7xKIPpHzW5dMguSZvzV-yvTX3VyJQRhBfbvhkmqvfg7ME0kBfPJ-8me4p0fbK5SPM95Ap-0chriwcw4GeFAReJ84DYLLcFxAygWpvpPPRy8DIOMDokoBs98ug9-4XPOQTTTzeyg0C33-&__tn__=-R

Wieder scheinen wird den Sachsen danken zu müssen, die Diffamierungen ähneln sich zu sehr, als daß ich es ignorieren könnte....

Gravatar: Dirk S

@ FDominicus

Zitat:"Mit meiner Aussage war noch etwas anders verknüpft.

Das ist richtig, dennoch ist aus meiner Sicht das eben die falsche Fragestellung.

Zitat:"Denn offensichtlich heiligt bei den "Guten" der Zweck (umerziehung unter anderem) alle Mittel."

Das war schon immer so. Wer sich auf einer Mission wähnt, will diese nicht nur mit Gewalt, sondern mit aller Gewalt erfolgreich abschließen. Soweit, so wenig ungewöhnlich.

Zitat:"Klar sollte jeder etwas belegen können/müssen."

Yep. Ansonsten wird geglaubt.

Zitat:"Aber genau das wird ja speziell in D umgangen."

Traditioneller Weise. "Gegen Demokraten helfen nur Soldaten" sagte schon Preussens König Friedrich Wilhelm IV. und in ähnlichem Sinne ging es weiter. Nur irgendwann nicht mehr mit Gewehren, sondern per Diskreditierung, was sich auch als wirksam herausgestellt hat.

Zitat:"Wenn es Proteste gegen die Regierung gibt sind es "Rechte" ganz selten Linke"

Früher waren das im Westen immer die "linken Chaoten", Holger Börner wollte die noch per Dachlatte "erziehen" ( https://de.wikipedia.org/wiki/Holger_B%C3%B6rner#Zitate ). Und auch wenn die Proteste tatsächlich eher aus dem linken Lager kamen so wurde in der alten BRD der Begriff des "Chaoten" benutzt, um die Proteste zu delegetimieren.
Im vereinigten Deutschland wurde der "linke Chaot" durch den "Rechten" und später durch den "Nazi" ersetzt. Das Ziel ist aber jedesmal das Selbe: Protest zu delegitimieren, anstelle darüber nachzudenken, ob nicht berechtigte Kritik vorliegt und Argumente sprechen zu lassen.

Zitat:" mit der Linken Gewalt scheint man sich zu arrangieren, ja Sie sogar fast zu wünschen."

Schwarzer Block und AntiFa (früher wohl noch "sponserd by Stasi") haben sich zu den Schlägertruppen der linken Parteien gemausert. Deren Gewalt ist gewünscht, sind eben die Deppen fürs Grobe. Und dafür zuständig, die "Argumentationshoheit" zu behalten, die der linken Politik so langsam entgleitet.

Zitat:"Warum nur brennen am 1. Mai die Autos?"

Weil die Besitzer sich keine Garage leisten können. Zumal es auffällt, dass da die alten Autos von Leuten brennen, die sich diese alte Kiste gerade noch leisten können (soweit zur Solidarität mit den Proletariat) und die brauchen, um zur Arbeit zu kommen, um ihren Lebensunterhalt und den der extremistischen Schläger und Terroristen (und da ist es egal, ob links, rechts oder religös, das selbe Gesocks, nur in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen) zu erarbeiten.
Oberklasse-Limousinen der Edelvororte hingen sind praktisch nie betroffen. Da wohnen ja schließlich deren Protegés und die könnten "not amused" sein.

Zitat:"Und wre steckt die an Rechte?"

Linke Schläger und Terroristen. Anders kann man das Gesocks nicht bezeichnen.

Zitat:"Nein die Regierung definiert sich ald die Guten,"

Haben auch schon die Nazis und die Kommunisten gemacht. Was zeigt, dass man die Beurteilung ob "gut" oder "schlecht" späteren Generationen überlassen sollte. Die wissen, wie es ausgegangen ist.

Zitat:"und deren Gebaren lässt nur eine Schlußfolgerung zu. Die Guten dürfen was Normals nicht dürfen."

Eigentlich handeln Regierungen eher nach dem Prinzip: "Es darf der Untertan nicht, was der König darf". Jede Regierung kann einzelne Unzufriede fertig machen. Und wenn die Zahl zunimmt, dann werden die Proteste eben delegimiert. Oder zusammengeschossen, je nach politischer Geschmacksrichtung.
Sind hingegen Staat und Regierung schwach, nun ja, dann übernehmen das eben die Schlägertrupps der anderen "Interessengruppen".

Zitat:"Denken Sie an die Bankenrettungen,"

Waren in DE auch viele Staatsbanken drunter...

Zitat:"denken Sie an die "Länderrettungen" "

So wie die DDR 1983?

Zitat:"denken Sie an ESM,"

Der ist unter den gegebenen Bedingungen durchaus sinnvoll. Auch wenn es vielen gegen den Strich gehen mag, eine unkontrollierte Staatspleite innerhalb der Eurozone kann auch andere Staaten mit in den Abgrund reißen und vollkommen unvorhersehbare Konsequenzen haben. Stellt sich die Frage, ob die ESM-Gegner ein Einbrechen des deutschen Brutto-Inland-Produktes um einige Prozent und den folgenden Anstieg der Arbeitslosigkeit auch so prickelnd finden würden.

Zitat:"denken Sie an den Ankauf von Anleihen von Staaten durch die EZB."

Es gibt noch andere Anlagemöglichkeiten als das Sparbuch.
Und für die Besetzung des EZB-Chefpostens ist nicht die Bundesregierung allein zuständig. Die kann von den anderen Euro-Regierungen locker überstimmt werden, was auch passiert. Ansonsten säße schon längst ein Bundesbänker auf dem Chefposten der EZB und Südeuropa stände wirtschaftlich mit dem Rücken in der Wand. Was aber nicht bedeutet, dass das EZB-Gebaren weise ist. Im Gegenteil.

Zitat:"All' das ist nicht durch Gesetze gedeckt, aber es wird trotzdem gemacht - von den "Guten"..."

Das meiste ist vom Parlament abgesegnet worden und außerdem benötigt jede Regierung einen gewissen Ermessensspielraum, sonst funktioniert das alles nicht.

Das Hauptproblem sind auch nicht die Fehlentscheidungen, von denen Merkel übrigens zahlenmäßig recht Wenige getroffen hat (Kunststück, wenn man kaum Entscheidungen trifft), sondern wie damit umgegangen wurde. Und da gibt es viel Kritikwürdiges, denn anstelle sich Kritik anzuhören und diese zu überdenken und Korrekturen vorzunehmen, hat Merkel jegliche Kritik abgebügelt. "Alternativlos" ist so einer ihrer Abbügelspüche oder "wir müssen eine gemeinsame Lösung finden" ("Wann? Wenn Merkels Nachfolger im Amt ist?") Und da liegt das eigentliche Problem. Und das werden wir nie los, jendenfalls solange nicht, bis das Volk selbst viel mehr Einfluss auf die Politik nehmen kann.

Aber das wollen die Deutschen nicht, schon allein, weil zuviele von unserem Parteiensystem und der dadurch entstehenden Korruption profitieren. Sei es im Öffendlichen Dienst, wo man nur mit Parteibuch weiterkommt (und nicht mit Fähigkeit), sei es der Quotenjob für Frauen, sei es Hartz IV als Grundeinkommen, sei es die Stelle in der Berufswiedereingliederung, sei es die Stelle in den Wohlfahrtsorganisation, sei es die Stelle in der Asylbewerberbereuung oder den Sprachkursen, seien es Gelder "im Kampf gegen rechts" oder sonst ein Einkommen, dass letztendlich Staatsabhängigkeit schafft. In Wirklichkeit sind in DE zuviele wirtschaftlich vom Staat abhängig, als dass sie Interesse an einer wirklichen Änderung hätten. Von daher gilt in DE eher: Weiter so.

Aber wir schweifen ab. Letztendlich sollte ein "Beweist es!" beim Hashtag #wirsindmehr den Leuten das Maul stopfen. Denn dann sind sie in der Pflicht es zu beweisen. Das ist das wirklich Schöne am Internet, man kann dem Gegenredner nicht mal eben "in die Fresse" hauen. Dieses "Argument" gibt es da so nicht.

Abschweifende Grüße,

Dirk S

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

Mein lieber Friedrich,

sind Ihre hier veröffentlichten Vorschläge im vermerkelten „Staat der Meinungsfreiheit“ - der sich
´im Moment` noch Deutschland nennen darf - überhaupt legitim???

Wie schrieb der Frankfurter Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann schon anno 1844 in seinem Werk Struwwelpeter ´scheinbar` vollkommen richtig(?)?

„Der F r i e d e r i c h, der Friederich,
das war ein arger Wüterich!“(???) ...

Gravatar: FDominicus

Sie können mir ja sagen wo und wie die illegitim sein könnten. Ich sehe, jetzt mal so ganz nicht wo wo ich wüte. Da sind ehre ziemlich resignierende Feststellungen.

Liege ich falsch? Wo genau und womit?

@Dirks S
"Das meiste ist vom Parlament abgesegnet worden und außerdem benötigt jede Regierung einen gewissen Ermessensspielraum, sonst funktioniert das alles nicht.

Auch ein Parlament ist in einem Rechtststaat an Gesetze gebunden. Sie können auch neues Recht schaffen, aber es ist immer ein Problem, wenn bestehendes Recht ausgehebelt wird.

Ich sehe durchaus auch unser Parlament an §123 und §125 (IIRC) gebunden.

Nein nur weil irgendwo ein Parlament etwas beschließt ist es noch lange nicht durch Gesetze gedeckt. Ich sehe hier durchaus Probleme. Gleiche Kategorie: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/008/1900883.pdf

Und auf der Homepage Seite dieses Afd Abgeordneten:
http://www.brandner-im-bundestag.de/berlin/brandner-afd-bundesregierung-gibt-endlich-zu-ueber-97-der-einreisen-2015-waren-illegal/page/4.html


Dazu das GG:
Art 1 Satz 3
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Parlamente sind an Gesetze gebunden - eigentlich. Hier scheint mir damit Schindluder betrieben zu werden.

Gravatar: FDominicus

Ich empfehle zur Auffrischung sich "Der große Diktator" anzusehen und ich schlage auch vor sich das Video von dem Konzert und sagen wir mal Reden von Hitler, und Göhring anzuschauen.

Gravatar: Dirk S

@ FDominicus

Das mit dem "vom Parlament abgesegnet" bezog sich auf die von Ihnen vorher gebrachten Beispiele und da das Parlament auch das Buget-Recht hat, sollten diese Entscheidungen nicht mit dem GG kollidieren. Und wie geschrieben, es gab durchaus gute Gründe, weder Staaten noch Banken in die Pleite segeln zu lassen. Was viele (auch gerade Linke) weder sehen, noch verstehen können oder wollen.

Deshalb liebe ich bei Pleitestaaten ja auch das DDR-Beispiel, weil das viele der "Pleite gehen lassen"-Fans in der einen oder anderen Form persönlich getroffen hätte und die möglichen Probleme einer Staatspleite in engen Wirtschaftverbünden aufzeigt:
Die BRD (über Privatbanken natürlich) hatte damals die praktisch insolvente DDR durch einen Milliardenkredit gestützt (eingefädelt von Schalck-Golodkowski über Strauß), weil man fürchtete, dass eine Insovenz der DDR den gesamten Ostblock wirtschaftlich mit sich ziehen und der sich dann mit einem ganz großen Knall von der Weltbühne verabschieden würde. Es gibt eben auch oftmals wichtigere Aspekte als Geld.

Abgesegnete Grüße,

Dirk S

Gravatar: FDominicus

@Dirk S. In der Tat wir haben mit unserem Geld das Elend der Ostdeutschen verlängert. Warum sollte man solche Fehler wieder machen?

Gravatar: Dirk S

@FDominicus

Zitat:"In der Tat wir haben mit unserem Geld das Elend der Ostdeutschen verlängert."

Stimmt, da ganz DE das Schlachtfeld des befürchteten Atomkrieges gewesen wäre, hätte es in ganz DE kein Leid mehr gegeben. Und auch sonst nichts. Außer Strahlung. (Das war mit dem ganz großen Knall gemeint, falls es nicht richtig rüber kam.)

Ich hoffe doch mal, dass die Ossis uns Wessis das vergeben können.

Zitat:"Warum sollte man solche Fehler wieder machen?"

Das Verhindern eines Atomkrieges war ein Fehler? Nun ja, kann man so sehen, wäre auch eine Form der Abrüstung gewesen. Aber ich für meinen Teil finde die Idee, durch eine Wasserstoffbombe zerstrahlt zu werden, nicht ganz so prickelnd. Und da meine damaliger Wohnort wenige km Luftlinie vom damaligen US-Logistikzentrums für Europa und den nahen Osten entfernt war, hätte wir dort so ziemlich als erste was auf die Birne bekommen. Nee, nee, war schon richtig mit dem Kredit. Und auch mit der Vereinigung (und dem Ende des Kalten Krieges). Da bin ich etwas egoistisch.

Feherfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: FDominicus

Warum hätte eine NIchtbezahlen der Schullden der DDR ein Atomkrieg ausgelöst?

Gravatar: Dirk S

@ FDominicus

Zitat:"Warum hätte eine NIchtbezahlen der Schullden der DDR ein Atomkrieg ausgelöst?"

Insolvenz bedeutet, dass ein Schuldner nicht mehr in der Lage ist, seinem Schuldendienst (Zinsen + Tilgung) nachzukommen. Bei Staaten und den Besonderheiten von Staatsanleihen bedeutet dies, dass die DDR nicht mehr in der Lage war, die Zinsen ihrer Schulden zu zahlen. Von den Schulden selber ist da nicht mal die Rede. Gut, die hätten sie zu dem Zeitpunkt auch nicht zahlen können, aber die werden üblicherweise "weginflationiert".

Und nochmal der Zusammenhang mit der Befürchtung eines Atomkrieges:

Man befürchtete 1983, dass ein wirtschaftlicher Kollaps der DDR die anderen Comecon-Staaten mit in den Abgrund zieht und dass das als Anlass für einen Atomkrieg dient.

Die wirtschaftlichen Befürchtungen waren vollkommen berechtigt, die damalige Sowjetunion wäre nicht in der Lage gewesen einen wirtschaftlich abschmierenden Satellitenstaat zu stützen, schmiert einer ab, haben die anderen alle Hände voll zu tun, nicht auch abzuschmieren, bei schlechten Erfolgsaussichten. Der gesamte Osten war wirtschaftlich brüchig. Also war ein Dominoeffekt zu erwarten gewesen und damit die Gefahr, dass die Lage in der ohnehin aufgeheizten Stimmung der frühen 1980er außer Kontrolle geraten würde.

Dass nun mal auch die Furcht davor bestand, dass der wirtschaftliche Zusammenbruchs des gesamten Ostblocks als Angriff des Westens verstanden hätte werden können, ist zumindest zu dem Zeitpunkt nicht irreal gewesen, da es zwischen der Sowjetunion und den USA schwere Spannungen gab und infolge dessen die Stimmung extrem aufgeheizt war. Also war es durchaus sinnvoll, erst einmal die DDR soweit zu stützen, dass sie wirtschaftlich nicht zusammenbricht und so eine mögliche militärische Eskalation nicht zu riskieren.
Dieses Risiko mag in der späteren Betrachtung im Schatten der Übung "Able Archer" (wo der Kalte Krieg kurz vorm Überkochen stand) wenig Beachtung gefunden haben. Aber es wurde zumindest in DE als reales Risiko angesehen.

1983 war ohnehin so ein Jahr, wo die Menschheit recht knapp an einem Atomkrieg vorbeischrammte. Was wohl vielen die Augen geöffnet hat. Zum Glück.

Und selbst wenn die Befürchtungen übertrieben gewesen wären, einen Atomkrieg nicht riskieren zu wollen, ist absolut richtig und mehr wert, als irgendwelches Geld.

Strahlungsfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: FDominicus

@Dirk S. Danke für diesen Eintrag, ich sehe aber nicht die Zwangsläufigkeit, die Sie nahelegen. Was ich sehe ist, die DDR wäre ohne Geld aus der BRD an die 10 Jahre früher fertig gewesen. Und damit hatten die DDR-Bürger einfach 10 Jahre weniger Freihiet. Ich halte das für einen Fehler.

Und es aus meiner Sicht auch besser gewesen, wenn der Sozialismus früher fallierte. Sie müssen ja sehen, es ist auch nach dem Zusammenbruch der "sozialistischen Bruderstaaten und dem ganz großen Bruder UDSSR" nicht zu einem Atomkrieg gekommen.

Davon abgesehen ist eine grundsätzliche Ablehnung von mir. Ich sehe nicht ein wieso ein Staat einen Diktatur finanziell aushalten soll.

Somit sehen wir also wohl 2 Seiten dieser "Geschäfte" . Ich kann Ihre Gründe nachvollziehen, halt Sie aber Ihre Befürchtungen nicht für zutreffend.

Ich sehe imme vor mir das Elend der Unfreiheit und das Elend von viel zu großen Staaten für das Leben jedes Einzelnen.

Nichts hat sich in den letzten 100 Jahren als tödlicher erwiesen als hochtechnisierte entwickelte Staaten. Es ist allerhöchste Zeit daran zu arbeiten Staaten zu verkleinern - IMO

Gravatar: Dirk S

@ FDominicus

Zitat:"Danke für diesen Eintrag, ich sehe aber nicht die Zwangsläufigkeit, die Sie nahelegen."

Man hat es damals so gesehen. Das mag heute nicht mehr nachvollziehbar sein und vielleicht war es schon damals falsch und nur ein Trick, der Bevölkerung die Sache schmackhaft zu machen. Mag sein. Ändert nichts daran, dass es aus der damaligen Sicht ein guter Grund war.
Wir dürfen nicht den Fehler machen, solche Argumente nur aus heutiger Sicht zu beurteilen, denn wir wissen ja, was dabei rausgekommen ist. Wenn man das nicht weiß, weil es noch Zukunft ist, dann sieht das ganz anders aus. Und damals bestand nun mal immer die Gefahr, dass der Kalte Krieg heißer wurde. Gerade Anfang der 1980er. Aus dieser Sicht war es vernünftig, keinen Zusammenbruch zu riskieren.

Zitat:"Was ich sehe ist, die DDR wäre ohne Geld aus der BRD an die 10 Jahre früher fertig gewesen. Und damit hatten die DDR-Bürger einfach 10 Jahre weniger Freihiet."

Oder nur noch eine kurze Restlebenserwartung. Damals, 1983, wusste niemand, dass 7 Jahre später DE vereinigt und der Kalte Krieg beendet sein würde. Zumal man 1983 jeden, der die deutsche Vereinigung und das Ende des Kalten Krieges innerhalb von 8 Jahren vorhergesagt hätte, entweder ausgelacht oder eingewiesen hätte.

Zitat:"Ich halte das für einen Fehler."

Ich nicht, das war goldrichtig, auch aus heutiger Sicht. 1983 hätte es jederzeit knallen können und einen Atomkrieg zu vermeiden kann kein Fehler sein.

Zitat:"Und es aus meiner Sicht auch besser gewesen, wenn der Sozialismus früher fallierte."

1983 war die Hochzeit des Kalten Krieges. Damals hätte ein Ende des Sozialismus wahrscheinlich einen NATO-Atomschlag bedeutet. Ob als Erster oder Zweiter wäre am Ende egal gewesen. Hätte die Toten nicht wirklich interessiert.

Zitat:"Sie müssen ja sehen, es ist auch nach dem Zusammenbruch der "sozialistischen Bruderstaaten und dem ganz großen Bruder UDSSR" nicht zu einem Atomkrieg gekommen."

1989 war die Hochzeit des Kalten Krieges bereits vorbei und dank Gorbatschow beerdigte sich die Sowjetunion friedlich selber. Das war 1983 aber noch nicht abzusehen. Da hatte man aber vorher den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan 1979 und die Niederschlagung der Reformbewegung der Solidarność und die Verhängung des Kriegsrechtes in Polen 1980 erlebt. Eine durchdrehende Sowjetunion war damals durchaus im Bereich des Möglichen. Erst Gorbatschow brachte ab 1985 die Veränderungen, die die friedliche Abwicklung der Sowjetunion ermöglichten.

Zitat:"Davon abgesehen ist eine grundsätzliche Ablehnung von mir. Ich sehe nicht ein wieso ein Staat einen Diktatur finanziell aushalten soll."

Glauben Sie, das Süd-Korea Nord-Korea pleite gehen lassen würde? Nein, würden die nicht, weil denen das Risiko, dass der irre Kim mit Atombomben um sich wirft, viel zu hoch ist. Und genauso war es damals: Lieber kein Risiko eingehen, als das Schlachfeld eines Atomkrieges zu werden. Scheint aber so, als wenn da schon vieles entweder in Vergessenheit geraten ist oder verdrängt wurde.

Zitat:"Somit sehen wir also wohl 2 Seiten dieser "Geschäfte" ."

Klar, alles hat verschiedene Seiten, es kommt nur darauf an, wie man seine Prioritäten setzt. Ist wie mit dem iPhone bei Ökos: Zwar ist Apple eine Umweltsau sondergleichen, aber hey, es ist ein iPhone!
Und so war es auch da: Scheiß Kommies, aber ein Atomkrieg ist noch beschissener. Und aus meiner Sicht: Leben ist besser als im Atompilz atomisiert werden. Dann lieber den Ossis Geld leihen.

Zitat:"Ich kann Ihre Gründe nachvollziehen, halt Sie aber Ihre Befürchtungen nicht für zutreffend."

Ändert nichts daran, dass die Überlegung 1983 richtig und vernünftig war. Und nochmal: Erst Ende 1983 wurde im Westen erst einigen so richtig klar, wie nervös man in der Sowjetführung war und welche Angst die vor einem Angriff des Westens hatten.

Zitat:"Ich sehe imme vor mir das Elend der Unfreiheit und das Elend von viel zu großen Staaten für das Leben jedes Einzelnen."

Nur damit Sie das sehen können, müssen Sie leben. Was nach einem Atomkrieg unwahrscheinlich wäre. Und das war die Hauptprämisse der westdeutschen Außernpolitik damals: Einen Atomkrieg vermeiden.

Zitat:"Nichts hat sich in den letzten 100 Jahren als tödlicher erwiesen als hochtechnisierte entwickelte Staaten."

Zurück in die Steinzeit? Bei allem, was hochentwickelte Staaten an Mist gebaut haben, das Dauergemetzel, die Hungerkatastrophen und die kurze Lebenserwartung früher Zeiten sollte man sich auch nicht zurück wünschen. So lag in der an sich recht friedlichen (jedenfalls nach den Funden) und klimatisch günstigen Frühbronzezeit die Lebenserwartung eines erwachsengewordenen Menschen bei Anfang / Mitte 40. Was bedeuteten würde, dass wir beide nicht miteinander kommunizieren würden, weil ich damals bereits begraben und betrauert wäre. Bei allem Mist der Neuzeit, ich bevorzuge doch die Technik, die Medizin und die hohe Lebenserwartung der heutigen Zeit.
Zumal wir eigentlich nur von den Verfehlungen der entwickelten Staaten wissen, weil das alles aufgeschrieben wurde. Von der Schlacht an der Tollense wissen wir nur aus Zufall. Von den tausenden mörderischen Auseinandersetzungen davor wissen wir nichts. Weil es keiner aufgeschrieben hat und wir keine Opfer gefunden haben. Bedeutet aber nicht, dass es damals, im Zustand der Kleinststaaten und Staatenlosigkeit, paradiesisch war. Eher im Gegenteil.

Zitat:"Es ist allerhöchste Zeit daran zu arbeiten Staaten zu verkleinern - IMO"

Zum Einen geht derTrend zu immer größeren, auch supranationalen Gebilden, zum Anderen sind kriegerische Zusammenstöße zwischen kleineren aber gleichgroßen Staaten wahrscheinlicher, als zwischen großen, auch supranationalen Gebilden. Ab einer bestimmten Größe ist klar, dass ein Angreifer nicht mehr gewinnen kann und damit verschwinden Angriffspläne recht schnell in den Schubladen. Russland ist zu groß zum Erobern, da haben sich bisher alle die Zähne dran ausgebissen. Auch die USA sind zu groß, Eine Eroberung hat bisher auch keiner wirklich versucht, weil aussichtslos. Auch China ist zu groß, die greift auch keiner (mehr) an, nicht mal die Mongolen. Und auch die EU ist viel zu groß, als dass da militärisch wirklich was gehen würde, trotz der internen Uneinigkeit.

Wie demokratisch ein Gebilde ist, nun ja, das ist nicht von seiner Größe abhängig, sondern nur davon, wieviel die Bürger bereit sind, an Freiheiten abzugeben bzw. gegenüber dem Staat zu verteidigen. Und da zeigen sich die Unterschiede: Während die Amis traditionell den US-Bund hassen und sich von dem nichts sagen lassen wollen und auch ansonsten lieber, ganz pionierlike, ihre Gesetze selber machen wollen, lassen sich die Chinesen aufgrund der kulturellen Tradition recht gut unterdrücken, die Russen ebenso (wenn auch weniger als die Chinesen) und die EU-Europäer, nun ja, unterschiedlich, einige nehmen Europa recht ernst, andere ignorieren hingegen die diktatorischen Anwandelungen der EU und wieder andere wollen doch lieber irgendwie Nationalstaat bleiben. Da wäre noch was zu tun, gerade was die EU-Demokratiedefizite betrifft. Na ja, in DE auch. Hat aber nichts mit der Staatsgröße zu tun, sondern mit der Kultur und der Nationalgeschichte.

Nuklearwaffenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Dirk S

FDominicus

Zitat:"Mir fällt bei so etwas leider immer wieder nur Göhring ein:"

Na ja, ist mit dem eigentlich kompatibel.

Zitat:"ich kann da aber durchaus daneben liegen."

Also, damit, dass das einfache Volk keinen Krieg will, liegt man eigentlich nie daneben. Daher werden auch (offiziell) immer alle angegriffen...

Zitat:"Wie auch immer einen "neuen dt. Sozialismus" brauche ich ganz bestimmt nicht.... "

Da herrscht bei uns Einigkeit...

Einige Grüße,

Dirk S

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