Minimalinvasiver Bergbau

Als Fracking-Gegner hätte ich ein Gespenst gesehen. Gemeint ist Dr. Harald Kassner, Chemiker und Öffentlichkeitsarbeiter bei ExxonMobil.

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Denn eben jener trank für das in der ARD am 2. September 2014 ausgestrahlte Politmagazin “Panorama” ein Glas Frackflüssigkeit. Und sollte daher doch eigentlich verstorben oder zumindest schwer erkrankt sein. Würde man in den Kreisen der Antifracking-Aktivisten jedenfalls erwarten. Tatsächlich aber erfreut er sich bester Gesundheit. Was neben mir auch alle anderen Teilnehmer der VDI-Fachkonferenz “Hydraulic Fracturing in Erdöl- und Erdgaslagerstätten” bestätigen können.

Mehr als 80 Experten aus der Wissenschaft und der Erdöl- und Erdgasindustrie trafen sich zu dieser Tagung am 10. und 11. Dezember in Hannover. Eine Rekordzahl für die Reihe der VDI-Fachkonferenzen, wie Konferenzleiter Prof. Dr.-Ing. Mohammed Amro zu Beginn stolz vermelden konnte. Die Vorträge wiesen allesamt rhetorisch und inhaltlich ein hohes Niveau auf. Diskutiert wurde angeregt und ausführlich. Auch ich, der ich erstens dachte, ziemlich gut informiert zu sein und zweitens trotzdem in diesem Umfeld als interessierter Laie zu gelten hatte, konnte folgen und eine Menge Neues erfahren. Genug Stoff für mehrere Artikel liegt jedenfalls vor. In diesem Text aber möchte ich mich auf einen Aspekt konzentrieren, der alle Präsentationen wie ein roter Faden miteinander verband: die aktuelle Fracking-Debatte.

Über dreihundertmal wurde diese Technologie in Deutschland seit 1961 bereits eingesetzt (ohne irgendeinen Schaden zu verursachen), wie Burkhard Grundmeier als Vertreter des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung ausführte, von mehr als 2,5 Millionen Fracks weltweit in Erdgasfeldern seit 1947 sprach Mohammed Amro. Trotzdem vermuten Politiker wie Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hier eine “Hochrisikotechnologie”, die man im Idealdall vollständig verbieten solle. Eine Haltung, die natürlich nicht eigener Erkenntnis entspringt, sondern schlicht als Reaktion auf anhaltende, wütende und erbitterte Proteste einiger Bürgerinitiativen zu werten ist.

Denn diese seien letztendlich der Auslöser für das in Deutschland seit 2011 faktisch existierende Moratorium, wie Michael Schütz ausführte, als Referent bei der EU-Kommission unter anderem auch für Hydraulic Fracturing zuständig. Die großen Umweltverbände hätten das Thema anfangs als seit Jahrzehnten eingeführte, gründlich erprobte und etablierte Bergbau-Technologie überhaupt nicht auf ihrer Agenda gehabt. Der Protest der Bürger wäre dem der großen, in Brüssel in die Diskussionen über anstehende Gesetzgebungen eingebundenen Nichtregierungsorganisationen vorausgegangen. Letztere wären eher unvorbereitet und ungeplant auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Die Sicht des europäischen Bürokraten kennt eben keine auf Basis wissenschaftlich/technischer Expertise beantwortbaren Sachfragen. Es gibt nur Aushandlungsprozesse, in denen alle Seiten gehört werden müssen. Nicht was man entscheidet, sondern wie man zu einem Ergebnis gelangt, bestimmt über dessen Güte. Das Problem mit dem Fracking entstand aus seinem Blickwinkel also gerade durch das Versäumnis, nicht schon vor einiger Zeit in einem Top-Down-Prozeß in vorauseilendem Gehorsam die in Brüssel eingehegten Umweltlobbyisten eingefangen zu haben.

Wie mir im Verlauf der Konferenz einmal mehr deutlich wurde, gibt es wohl kein anderes Thema, bei dem sich die Vertreter von Wissenschaft und Technik so einig in ihrer Bewertung sind. Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) zitierte dazu in seinem Vortrag eine gemeinsame Stellungnahme aller staatlichen geologischen Dienste Deutschlands: Der Einsatz der Fracking-Technologie sei aus geowissenschaftlicher Sicht kontrolliert, sicher und umweltverträglich möglich. Er ergänzte, alle diese Fachbehörden der 16 Bundesländer und des Bundes hätten große Schwierigkeiten in der Benennung von Gründen, aus denen man Fracking verbieten oder auch nur auf Tiefen jenseits von 3.000 Metern beschränken könne. Die Vorstellung, es würden Gifte in einen sauberen Untergrund gelangen, wäre schlicht falsch. Tatsächlich, so führte auch der anfangs bereits angesprochene Harald Kassner aus, entgiftet und reinigt das Frackfluid den Untergrund, weil es die hohe Konzentration toxischer Stoffe in den Lagerstätten entsprechend vermindert. Unter diesem Aspekt wäre auch der Flowback zu betrachten. Der ein Gemisch aus der Frackflüssigkeit und dem Lagerstättenwasser ist. Wobei letzteres in vielen Lagerstätten überhaupt nicht vorkommt. Man kann diesen Flowback problemlos wieder in den Untergrund zurückleiten. Oder ihn auch reinigen und aufbereiten. Die hierfür zur Verfügung stehende Technologie präsentierte ausführlich Heinz Loidl von Halliburton. Gefragt nach dem größten anzunehmenden Unfall (GAU), der bei einer mit Fracking verbundenen Bohrung geschehen könnte, beschrieb Kassner folgerichtig das Umkippen eines Behälters voller Dieselkraftstoff, der zum Betrieb der Pumpen eingesetzt wird. Kümpel schloß mit den Worten, Fracking als Risikotechnologie zu bezeichnen, sei wissenschaftlich nicht haltbar. Eine geologische Kontamination wäre unmöglich und eine technische Kontamination vermeidbar. Gefragt nach den etwas anders lautenden Aussagen der Kollegen des Umweltbundesamtes (UBA), auf die sich ja auch die Umweltministerin stützt, entgegnete er süffisant, man könne fast sicher sein, das UBA hätte schon einmal sehr gute Arbeit geleistet. In ferner Vergangenheit. Es gäbe eben einen Unterschied zwischen dem politisierten UBA und der Fachbehörde BGR.

Was also steckt hinter den Bürgerprotesten, wenn es wissenschaftliche Bedenken nicht sein können? Auch hier war man sich einig: Gasland. Dieser Dokumentarfilm wurde in fast allen Vorträgen angesprochen. Es sei eben das gefälschte Bild des brennenden Wasserhahns, das in den Köpfen der Menschen jene Phantasien induziere, denen man nun nicht mehr Herr werden könne. Kassner konnte aber auch Positives vermelden: Der Sender ARTE hätte sich nun entschlossen, Gasland aus dem Programm zu nehmen. Der dort bereits zweimal gesendete Film wird aufgrund seiner zahlreichen Mängel kein drittes Mal ausgestrahlt. Sich nun aber beim Publikum zu entschuldigen und alle falschen Behauptungen mit einer eigenen Dokumentation richtigzustellen, dazu hat man sich noch nicht durchgerungen. Aber die zu Beginn angesprochene Panorama-Sendung ist ja schon mal ein erster Lichtblick.

Aus meiner Sicht jedoch stellt die Reaktion auf den brennenden Wasserhahn nur ein Symptom der Problematik und nicht deren Ursache dar. Die Ablehnung von Fracking speist sich aus anderen Quellen, die keiner der Vortragenden thematisiert hat. Zu einem großen Teil liegt die Schuld bei der Industrie selbst.

Man hat es nämlich unterlassen, der grünen Gentechnik beizustehen, als diese durch ebenso unbegründete Kampagnen in Deutschland und Europa in Verruf gebracht wurde. Was sollten auch ExxonMobil, Wintershall, Halliburton, RWE Dea, das BGR, das Geoforschungszentrum Potsdam und all die vielen bergbautechnischen Institute an unseren Hochschulen dazu sagen? Ist schließlich nicht deren Branche, könnte man meinen. Man hat es unterlassen, für die Kerntechnik einzustehen, als diese in Deutschland vernichtet wurde. Warum auch? Weniger Kernenergie vergrößert schließlich den Markt für fossile Kohlenwasserstoffe, könnte man meinen. Tatsächlich aber sind es dieselben Leute, die erst gegen die Gen- und die Kerntechnik und nun gegen Fracking zu Felde ziehen. Menschen, die voller Furcht auf die Zukunft blicken, weil sie denken, mehr verlieren als gewinnen zu können. Angst erzeugt, was man nicht versteht. So wenig die Ablehnung gentechnisch optimierter Organismen oder der Kernenergie auf Sachargumenten basiert, so wenig gilt dies auch für das Fracking. Gasland hat nichts weiter bewirkt, als die nach dem Ende von Gen- und Kerntechnik orientierungslose Aversion gegen Innovationen und technischen Fortschritt auf ein neues Ziel zu lenken. Nicht allein die erdgas- und erdölfördernden Unternehmen, sondern die Industrie insgesamt hat tatenlos zugesehen, wie Technophobie immer weiter um sich greift, immer wirkmächtiger und erfolgreicher wird. Da darf man sich nicht wundern, wenn es irgendwann die eigene Branche trifft.

Eine Ausdrucksform dieser emotional verursachten Strömung ist der sogenannte Klimaschutz. Michael Schütz führte entsprechend aus, die Erdöl- und Erdgasförderung könne in Zukunft nur Akzeptanz erlangen, wenn sie sich der europäischen Klimaschutzpolitik unterordne, sich gar als Teil einer solchen verstehe. In diesem Zusammenhang müsse beispielsweise die Nachfrage nach fossilen Energieträgern reduziert werden. Wie das geschehen soll, ließ er offen. Ob eine Gesellschaft wünschenswert ist, in der die Nachfrage nach Gütern administrativ gesteuert wird, wurde nicht weiter thematisiert. Im Gegenteil: Diesen frontalen Angriff auf ihr Geschäftsmodell nahmen die anwesenden Industrievertreter gleichmütig, ja fast verständnisvoll hin.

Wann wacht man endlich auf und erkennt beispielsweise die wirkliche Zielstellung der Energiewende, der zentralen Maßnahme deutscher Klimapolitik? Einmal mehr stellte Kassner die Energieszenarien vor, an denen sich ExxonMobil orientiert. Zwar erwartet man eine Reduzierung des Primärenergieumsatzes in Deutschland um etwa 30% bis zum Jahr 2040. Die relative Bedeutung und gar der absolute Bedarf an Erdgas soll aber steigen. Dieses Zukunftsbild unterscheidet sich diametral von den Vorstellungen der Bundesregierung, wie die folgende Abbildung verdeutlicht.

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Die Politik will eine Reduzierung des Primärenergiebedarfes um 45% bis 2040 und gar um 50% bis 2050. Die fossilen Kohlenwasserstoffe sollen bis dahin in den Hintergrund treten. Das Marktvolumen für Erdöl und Erdgas wird nur mehr die Hälfte dessen betragen, was ExxonMobil sich vorstellt. Die Energiewende vernichtet nicht nur vorhandene Werte und Zukunftsperspektiven der großen Stromversorger, sie wird bei erfolgreicher Umsetzung auch die Erdöl- und Erdgasindustrie stark treffen. Man scheint dies noch immer nicht verstanden zu haben. Denn andernfalls würde man die Energiewende bekämpfen, statt sich wie ExxonMobil-Vorstandschef Gernot Kalkoffen öffentlich zu ihr zu bekennen.

Kritik an der Politik äußerte immerhin Wintershall Vizepräsident Joachim Pünnel. Von wenig erbaulichen Gesprächen (“Kindergarten”) mit Nordrhein-Westfalens grünem Umweltminister Johannes Remmel war die Rede. Lob hingegen für die Landesregierung Niedersachsens, die einen viel pragmatischeren Ansatz pflege. Immerhin seien ja auch die Einnahmen aus der Förderabgabe in diesem Bundesland jährlich dreimal höher als die Steuerlast des VW-Konzerns. Trotzdem käme das gegenwärtig verhängte Moratorium faktisch einem Verbot gleich.

Ohne jede gesetzliche Grundlage, wie Prof. Dr. Walter Frenz, Jurist mit dem Fachgebiet Bergrecht, in seinen Ausführungen verdeutlichte. Tatsächlich ist Fracking nach der gegenwärtigen Rechtslage zulässig. Es besteht sogar ein Recht auf Genehmigung, wenn der Antrag den Vorgaben entsprechend eingereicht wird. Solange es kein neues Gesetz gibt, könnte die Industrie Frackmaßnahmen erzwingen. Nur verzichtet man freiwillig darauf.

Man will es sich ja mit der Politik nicht verscherzen. Mit eben jener Politik, die “das fossilatomare Zeitalter” beenden, in Erdgas auch nur einen “Klimakiller” sieht und die die Bürgerproteste nicht nur zur Wählermobilisierung aufgreift, sondern auch noch selber schürt. Den derzeitigen Diskussionsstand bei der Bundesregierung stellte Frenz ebenfalls dar:

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Dies ist eine deutliche Einschränkung der gegenwärtigen Möglichkeiten und die heimischen Schiefergasvorräte sollen auch weiterhin nicht angetastet werden.

Was kann, was sollte man da machen? Neben der Problembeschreibung war das Suchen nach einer Lösung ein großes Thema. Viel war von Transparenz und Aufklärung die Rede, von neuen Verfahren und ungiftigen Fracfluiden und von Veranstaltungsformaten, um die Öffentlichkeit effektiver aufzuklären.

Alles Mumpitz aus meiner Sicht. Damit erreicht man doch nur, Leute wie mich in ihrer Haltung zu bestätigen, die Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland müsse deutlich ausgeweitet werden. Die ideologisch motivierten Wortführer der gegnerischen Seite in der Politik, den Medien und der breiten Öffentlichkeit werden sich davon nicht beeindrucken, geschweige denn überzeugen lassen. Für irgendeine sachliche Debatte ist es längst zu spät. Es hilft nur noch klare Kante. Tatsachen schaffen. Man stelle also die Anträge und überziehe die Landesregierungen mit Klagen, falls diese nicht bearbeitet werden. Drill Baby, drill! Man kündige die Unterstützung der Energiewende auf und mache immer und überall deutlich, welchen Irrweg die Bundesregierung dort beschreitet und welch bessere Zukunft stattdessen möglich wäre. Man trinke Fracfluide öffentlich, ja man sollte sie an die Bevölkerung verteilen, damit jeder mal probieren kann.

Der Aufbau des UMTS-Netzes in Deutschland rief eine ganz ähnliche Debatte hervor. Viele Menschen glaubten, Mobilfunkmasten würden sie krank machen, ohne dafür Belege oder zumindest eine technisch fundierte Argumentation anführen zu können. Als nach der Aufstellung von Transmittern Anwohner über Kopfschmerzen und Übelkeit zu klagen begannen, bevor diese überhaupt eingeschaltet waren, endete der Spuk schnell. Heute ist “ich habe kein Netz” durchaus kein Ausruf der Freude über verminderte Gesundheitsgefahren mehr.

Die neuartigen Fracfluide trinken, um deren Gesundheitsverträglichkeit zu belegen, könnte eine vergleichbar wirkungsvolle Maßnahme sein. Kassner ist für seinen Fernsehauftritt von der Fachwelt stark kritisiert worden. Man dürfe doch als Chemiker keine Reagenzien zu sich nehmen. Er sagte auf der Konferenz, er würde es daher auch nicht wieder tun. Auch Mohammed Amro möchte nicht trinken. Ein Fehler. BGR-Präsident Kümpel zeigte die Resultate einer Umfrage, nach der 95% aller Deutschen die “Verschmutzung des Grundwassers” als größte Gefahr des Frackings ansehen. Dagegen gilt es anzugehen. Indem man plastisch zeigt, daß nicht vergiften kann, was nicht giftig ist. Drink Baby, drink. Dies trifft die Meinungsführer in den Medien, den Umweltverbänden und in den Umweltministerien und -behörden ins Mark. Denn es erschüttert ihre Glaubwürdigkeit. Und es öffnet einen Weg zu den besorgten Mitbürgern, die Gasland und ähnlicher Propaganda noch vertrauen. Man muß die Menschen ja erst dazu bringen, zuhören zu wollen, bevor man die Vorteile seines Produktes herausstellen kann.

Von einigen wenigen (aber lautstarken) Ökologisten abgesehen ist sich die übergroße Mehrheit der Bevölkerung sehr wohl der hohen Bedeutung des Bergbaus bewußt. Das gilt eben nicht nur für Erze und Mineralien, sondern auch für Energierohstoffe. Wenn man sich anschaut, wie intensiv der Untergrund bearbeitet wird, um Steinkohle zu gewinnen und wenn man sich den Flächenverbrauch des Braunkohletagebaus anschaut, dann wird klar, wie hoch die Akzeptanz für Tätigkeiten sein kann, die Werte und Wohlstand schaffen. Um Fracking richtig einzuordnen, hilft vielleicht ein Vergleich mit der Chirurgie. Wo früher das Skalpell die Bauchhöhle komplett aufschneiden mußte, genügt heute eine kleine Öffnung, durch die Sonden und Instrumente eingeführt werden. Fracking ist eben nicht damit verbunden, einen industriellen Komplex über und unter Tage zu errichten. Es genügt ein kleines Loch von 40 Zentimetern Durchmesser, das sich in der Tiefe auf 20 Zentimeter verjüngt. Ein Bohrplatz weist lediglich die Dimensionen eines Fußballfeldes auf und mit modernen Methoden kann ein Gasfeld über Bohrungen im Abstand von fünf Kilometern vollständig erschlossen werden. Das folgende, der Präsentation von Harald Kassner entnommene Foto verdeutlicht die Auswirkungen auf das Landschaftsbild.

Wären sie nicht markiert, könnte man die Bohrstellen kaum erkennen. Die Windräder hingegen dominieren, obwohl sie nur einen Bruchteil der aus den Bohrlöchern strömenden Energie liefern. Rechnerisch versorgt gefracktes Gas heute bereits zwei Millionen Haushalte in Deutschland, zeigte Kassner auf. Sein Anteil am Primärenergieumsatz sei damit höher, als der der hochsubventionierten Photovoltaik.

Metaphorisch könnte man vom Bergbau mit der feinen Klinge sprechen, statt von dem mit dem groben Hammer, von moderner Chirurgie statt konventioneller Metzgerei. Fracking ist die minimalinvasive Erschließung von Bodenschätzen und gerade deswegen wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als alle anderen Konzepte. Eine Innovation, die bereits heute die Welt verändert. Eine Zukunftstechnologie, für die die Industrie ohne schlechtes Gewissen, ohne Selbstzweifel und ohne Kompromisse streiten kann. Ob die Konferenz in Hannover Wirkung über den Tag hinaus zeigen kann und ob sie einen Schritt in die richtige Richtung bedeutet, wird sich erst noch zeigen. Möglich ist es auf jeden Fall.

Beitrag erschien auch auf: science-sketical.de

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