Vom Fitnesscenter direkt an die Front

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Einführung

Wo trifft das Militär die gesündesten, kräftigsten jungen Leute? Im Fitnesscenter. „Bleib locker, Kamerad“, könnte man sagen. Und der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte (CDU) fordert einen positiveren Umgang mit der Musterung.

In rund 9000 deutschen Fitnessstudios trainieren Millionen junger Menschen regelmäßig, heben Gewichte, laufen auf dem Laufband, zählen Kalorien und achten auf ihren Eiweißbedarf. Sie tun alles, um fit zu bleiben, für sich, nicht für den Staat. Doch das könnte sich bald ändern.

Bundeswehroffizier in Uniform

Denn die Idee, dass an der Theke neben dem Eiweißgetränk auch ein Feldjäger-Trupp steht, ist längst keine Satire mehr. Es wäre die logische Antwort auf den Nachwuchsmangel. Wer kräftig ist, gilt als tauglich. Wer Muskeln hat, soll auch Mut haben. Egal ob Eingeborener oder Vollbartträger.

Man sieht sie schon kommen, freundlich lächelnde Militärs mit Prospekten, Fähnchen und Kulis, mitten zwischen den Hantelstangen. „Ein starker Rücken kann auch das Vaterland stützen“, sagen sie dann. Doch die Lage ist ernst. Wenn in Berlin wieder über die Wehrpflicht geredet wird, werden die Fitnessstudios möglicherweise zu den neuen Musterungsbüros.

Von der Muckibude zur Kaserne

Vom Aufwärmen ist nur ein kurzer Weg zur Grundausbildung. Was gestern noch „Bauch, Beine, Po“ hieß, könnte morgen „Vormarsch leicht gemacht“ heißen. Trainer werden zu Unteroffizieren und wer sich weigert, 100 Liegestütze zu machen, landet im Zirkel der Zivilversager. Alles ganz freiwillig natürlich, solange man nicht unterschreibt. Die Botschaft ist klar: Wer fit ist, soll zeigen, wofür. Und wer jung ist, soll gefälligst beweisen, dass er bereit ist, Opfer zu bringen, einerlei ob m/w oder d.

In den politischen Reden klingt es harmlos. Nur ein kurzer Dienst für das Land, heißt es. Dass dieser kurz sein kann, weil er tödlich endet, verschweigt man lieber. Hinter der Fassade aus Pflichtbewusstsein und großen Worten steckt eine bittere Wahrheit. Stahlhelme sind durchlässig für Patronen.

Wenn Werbung zur Wehrpflicht wird

Die Politik hat gelernt, ihre Botschaften zu tarnen. Statt Befehle zu erteilen, wirbt sie mit Plakaten. Statt Kommandos zu brüllen, verteilt sie Flyer mit lächelnden Gesichtern. Und während draußen über Frieden gesprochen wird, werden drinnen neue Soldaten gesucht. Nicht durch Zwang, sondern durch List. Der Muskel ersetzt den Mut, die Kampagne ersetzt das Kommando.

Die Bundeswehr rückt näher an die Hantelbank. Und wer sich heute noch freiwillig dehnt, könnte sich morgen schon freiwillig melden. Willkommen in Deutschland 2025, wo die Musterung nicht mehr in Amtsräumen, sondern zwischen Spiegelwand und Trainingsmatte stattfindet.

Sven von Storch

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Blog comments

...um die (m.E. absolut unmoralischen Rekrutierungs-Bemühungen) von "Kanonenfutter" noch zu toppen :

Jungs & Mädels (...und natürlich Nonbinäre) werden insbes. auch auf den Spiele-Messen angelabert, angebaggert ... und zur Verpflichtung  für die Ostfront spielerisch "ertüchtigt" :

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/thomas-roewekamp/fragen-antworten/sehr-geehrter-herr-mdb-roewekamp-befoerderten-sie-ihr-verteidigungsausschuss-dass-jugendliche-auf-der

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/boris-pistorius/fragen-antworten/sehr-geehrter-herr-mdb-obergefreiter-ad-pistorius-befoerderten-sie-als-bmvg-dass-jugendliche-auf-der-spiele

...für fitte Gamer an der Ostfront gibt`s jetzt tatsächlich auch noch den kostenlosen Führerschein auf's Haus und einen kostenlosen Sprachkurs, damit sich in Moskau niemand verläuft...

https://www.br.de/nachrichten/bayern/anreize-fuer-wehrdienst-ueberzeugt-das-junge-menschen,Uv9Om1s

...unvergessen all jene tapferen & blutjungen dt. studierten Offiziere, die unmittelbar nach Abschluss ihres Studiums an Bundewehr-Unis (und an freien Unis für Ärzte & Apotheker - natürlich bei vollem Bw-Gehalt als Offiziere) ihr Gewissen entdeckten ... und sodann unverzüglich den Kriegsdienst verweigerten (...der WK Opa hatte ihnen die geblendeten Augen geöffnet, wie grausam Krieg war & ist...) :

https://taz.de/Kriegsdienstverweigerer-in-Deutschland/!5043690/

https://www.focus.de/politik/3257-kriegsdienstverweigerer-antragsflut-bei-bundeswehr-auf-neuem-hoechststand_d6f8f2be-fe64-4e45-b45f-316a5aa954e5.html

Nein, heutige rekrutierte Russlanddeutsche (...aus den Fitness-Studios) und durchgeknallte Gamer (...von den Spiele-Messen) werden sich - mit Führerschein & dt. Sprachkurs "bewaffnet" - als echte deutsche Patrioten & Elite-Kämpfer erweisen. - Verweigerer, wie eta Lars Klingbeil von der SPD, wird es sicherlich nicht mehr geben....

Niemand wird sich jedenfalls für lausige Moneten & den kostenlosen Führerschein für den blutigen Kriegsdienst vs. Russland ködern lassen, so denke ich (nicht).

"Augen geradeaus - und durch die Hölle... !"

https://augengeradeaus.net/2013/04/mehr-verweigernde-offiziere-13-prozent-leere-offiziersdienstposten/comment-page-1/

 

MfG

MP

 

 

Zum Glück hatte die renommierte Karlspreisträgerin - Ursula von der Leyen - zuvor in der Truppe gründlichst ausgemistet und den Soldaten/-innen damit ihre WÜRDE (!) zurück gegeben :

https://www.youtube.com/watch?v=-CJVo68BDKM

...wenn man bedenkt, was für Totalversager/-innen  - vor und nach Ursula von der Leyen - bei der "gerupften" Bundeswehr in "Amt und Würden" waren, kann einem nur schlecht werden....

MfG

MP

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