Nichtwählen ist auch keine Lösung

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Nichtwählen ist auch keine Lösung
Datum: 04.03.2021, 10:09

Wer wie ich bekennender AfD-Wähler ist, der hat es derzeit nicht leicht in Merkelistan. Der Staatsapparat versucht mich, mit allen erlaubten und vor allem unerlaubten Mitteln, meiner Grundrechte zu berauben. Er grenzt mich aus, diskriminiert mich, diskreditiert mich und kriminalisiert mich sogar noch. Und jetzt kommt auch noch der oberste Verfassungsschützer, von Merkels Gnaden ins Amt gehievt, und lässt verbreiten, dass seiner Meinung nach die einzige Oppositionspartei in Deutschland von seiner Behörde als Verdachtsfall zu behandeln sei. Weniger als zwei Wochen vor zwei Landtagswahlen. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

In Diskussionsforen, an denen ich mich lebhaft beteilige, lese ich immer wieder, dass es Menschen gibt, die der festen Überzeugung sind, dass Wahlen nichts ändern könnten. Könnten sie dies, so deren Ansicht, hätte man sie längst verboten. Das ist aus meiner Sicht völliger Blödsinn. Natürlich können Wahlen etwas ändern. In vielen anderen Ländern wurde das eindeutig bewiesen. Ohne Wahl wäre Donald Trump nie US-Präsident geworden. Und einmal ganz ehrlich, so schlecht wie er hierzulande gemacht wird, war seine Amtszeit nicht. Jedenfalls schickte er nicht nach nicht einmal sechs Wochen im Amt seine Bomber los, wie bestimmte andere Amtsinhaber.

Ein Blick nach Dänemark zeigt auch, was sich durch Wahlen ändern kann. Dort stellen die Sozialdemokraten die Regierung - und die haben die härtesten Gesetze zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung und der Ausländerkriminalität verabschiedet. Die dänischen Sozialdemokraten haben sich nicht an die Regierung geputscht, sie sind gewählt worden.

Gut, wir hier in Deutschland haben noch einen sehr hohen Nachholbedarf. Nach 16 Jahren Merkel ist das ganze Land in einer Art Dämmerschlaf. Junge Erwachsene kennen niemand anderen als Regierungschef als den Hosenanzug. Da erklärt sich eine gewisse Wahlmüdigkeit fast schon von ganz alleine. Dennoch ist es in diesem Jahr wichtiger denn je, zu wählen; am besten, persönlich zur Wahl zu gehen. Dem Missbrauch - um nicht den Begriff von Wahlfälschung zu nutzen - sind bei Briefwahlen Tür und Tor geöffnet.

Wählen Sie, machen Sie von Ihrem Wahlrecht gebrauch. Denken Sie daran, dass Menschen auf die Straßen gegangen sind, ihr Leben riskiert haben und manche dieses sogar verloren, um für Sie dieses Recht zu erwirken. Wählen Sie. Und quittieren Sie die "Leistung" von Merkel, Söder, AKK und wie sie alle heißen entsprechend, in dem Sie Ihr Kreuz an der richtigen Stelle setzen.

Wählen Sie - Nichtwählen ist auch keine Lösung.

Sven von Storch

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