Einfache Mathematik für Klimawandler
Einfache Mathematik für Klimawandler
Datum: 21.08.2019, 11:33
Die Elektromobilität wird derzeit von Klimawandlern propagiert, als gebe es keine Alternative, als wäre sie das Allheilmittel, die ultimative Lösung zur Rettung unseres Planeten. Jenen Klimawandlern sei gesagt, dass diese Sichtweise einfach nur dumm und kurzsichtig ist.
Für die Batterien der Elektromobile bedarf es Lithium. Das Lithiumsalz wird in Südamerika gewonnen. Unterirdische Trinkwasserreservoirs werden angezapft, mit diesem in der Region ohnehin knappen Trinkwasser wird das Lithiumsalz an die Oberfläche gepumpt. Das Wasser-Salzgemisch wird dort verdunsten lassen, bis nur noch das Salz übrig bleibt. Für eine einzige Tonne Lithium werden zwei Millionen Liter Wasser vernichtet, unwiderbringlich. Nicht nur, dass man so der dort lebenden indigenen Bevölkerung die Lebensgrundlage vernichtet, man trägt so auch maßgeblich zum Treibhauseffekt bei.
Aus einem Liter Wasser werden 1.673 Liter Wasserdampf. Der Beitrag von Wasserdampf zum Treibhauseffekt ist dreimal so hoch wie der von Kohlendioxid. Für eine Tonne Lithium werden so 3,346 Milliarden Liter Wasserdampf generiert. Pro E-Auto werden etwa 25 Kilogramm Lithium benötigt, eine Tonne Lithium reicht also für gerade einmal 40 Fahrzeuge.
Eine einzige E-Karre generiert also alleine bei der Herstellung knapp 84 Millionen Liter Wasserdampf. Herzlichen Glückwunsch!
Über die Kindersklavenarbeit in den Kobalt-Minen (Kobalt; nicht Kobold! Schönen Gruß an Anna Baerbock von den Grünen) und die radioaktive Verseuchung des Bodens in China, um an die seltenen Erden zu kommen, lasse ich mich hier nicht weiter aus; es würde den Rahmen sprengen.
(Anm. d. Red.: der Blogersteller hat uns um die Korrektur zweier Elemente gebeten. Die Kobold-Grüne ist Annalena Baerbock, ein E-Auto verursacht bei der Produktion »nur« 84 Millionen Liter Wasserdampf.)
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