Die Tage Selenskyjs scheinen gezählt

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Die Tage Selenskyjs scheinen gezählt
Datum: 31.07.2025, 11:06

Vergessen sind die Tage, als Walerij Saluschnyj sein Dasein als ukrainischer Oberkommandant voll Stolz vor der Büste von Stepan Bandera in seinem Büro verbrachte, nachdem er es inzwischen mit britischer Hilfe, völlig neu gestylt, bis ins Vogue Magazin geschafft hat.

Der Artikel in Vogue zu Saluschnyj erschien unter der Rubrik „Leaders/Führer“ als Beschreibung einer Mission, wie sie für „Persönlichkeiten, welche die Zukunft eines Landes prägen“, typisch ist. Die Kolumne steht unter dem Titel: „10 Lektionen aus dem Krieg“. Darin spricht der noch derzeitige ukrainische Botschafter in Moskau, Walerij Saluschnyj über seine Kindheit, seinen Militärdienst sowie persönliche Visionen. Saluschnyj legt zugleich als designierter Führer der Ukraine subtil Zeugnis über seinen bisherigen und künftigen Kampf ab. Er erwähnt, dass er aus der Region Schytomyr in der Westukraine stammt und in seiner Kindheit ausschließlich Ukrainisch gesprochen hätte:

In dem bescheidenen Haus meines Großvaters, in dem ich meine Kindheit verbrachte, erinnere ich mich an kein einziges russisches Buch, außer an die Lehrbücher meiner Mutter über russische Literatur!

Er betont zudem, dass sich seine Verwandten, die in einer russischsprachigen Stadt lebten, dort wie Fremde gefühlt hätten. So schildert Walerij Saluschnyj Prägungen und Abneigungen, die stark an die grossen ukrainischen Vorbilder aus Deutschland von vor gut rund 100 Jahren erinnern, doch so grosse Gemeinsamkeiten unter den Nachkommen der kollektiven Extremisten von ihnen bis heute hervorrufen!

Nachdem sich die Geschichte zu wiederholen scheint, hat sich zuletzt auch der russische Auslandsnachrichtendienst bezüglich der aktuellen atlantischen Personalpolitik sowie den aktuellen persönlichen Grabenkämpfen rund um die ukrainische Führung und ihren wahrscheinlichen neuen Führer, zu Wort gemeldet.

Die Presse-Aussendung des russischen

Auslandsnachrichtendienstes [SVR] in deutscher Übersetzung:

In einem Alpenkurort fanden die
„Wahlen“ zum Präsidenten der Ukraine statt

Das Pressebüro des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation [SVR] teilt mit, dass nach vorliegenden Informationen, vor kurzem in einem Alpen Resort ein geheimes Treffen stattfand, zwischen:

  • den Vertretern der USA und Großbritanniens,
  • mit Andriy Yermak, dem Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten,
  • mit Kyrylo Budanow, dem Leiter der Hauptdirektion der Nachrichtendienste des ukrainischen Verteidigungsministeriums,
  • mit Walerij Saluschnyj, dem vormaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und derzeitigen Botschafter der Ukraine in London.

Es wurden Perspektiven in Bezug auf die Ablöse von Wolodymyr Selenskyj als Chef des Kiewer Regimes erörtert:

Alle Teilnehmer des Treffens waren sich einig, dass diese Frage längst überfällig wäre. Die Ablösung Selenskyjs sei im Wesentlichen die wichtigste Voraussetzung für:

  • einen „Neustart“ der Beziehungen Kiews gegenüber seinen westlichen Partnern, allen voran Washington!
  • die Fortsetzung der westlichen Hilfe für die Ukraine im Konflikt mit Russland!

Die Amerikaner und Briten gaben ihre Entscheidung, Saluschnyj für das Amt des ukrainischen Präsidenten zu nominieren, bekannt. Yermak und Budanow ließen sich dazu verpflichten. Dabei sicherten sie sich Zusagen der Angelo-Amerikaner, wonach sie ihre derzeitigen Posten behalten und ihre Interessen bei anderen Personalentscheidungen entsprechend Berücksichtigung finden würden.

Die in den Alpen erzielte Vereinbarung wirft ein bezeichnendes Licht auf die Hintergründe des jüngsten skandalösen Versuchs des „Präsidenten“, die Befugnisse der lokalen Antikorruptionsbehörden zu beschneiden. Doch, um Saluschnyj den Weg politisch frei zu machen, hat Yermak Selenskyj „auflaufen“ lassen, indem er ihn davon überzeugen konnte, dass ein solcher Schritt die Beziehungen Kiews zu den westlichen Partnern nicht beeinträchtigen würde: Zugleich hat er dem Westen den Vorwand geliefert, eine Kampagne starten zu können, um den „überfälligen“ Präsidenten als „Gefährder der Demokratie“ nachfolgend absägen zu lassen.

Besagtes Treffen und die Ergebnisse werden Anlass gaben, sich an die Bürger der Ukraine zu wenden. Das heißt im Alpenkurort wurden „Wahlen“ zum neuen Präsidenten Ihres Landes [bereits] abgehalten:

 Doch, man sollte sich die Frage stellen, ob die Ukrainer sich den Triumph ihrer Demokratie, Unabhängigkeit und Selbstständigkeit in ihrem Land , von dem Sie so lange geträumt hatten, in dieser Art vorgestellt hatten?

Die Pressestelle des SVR Russlands
29.07.2025

Sven von Storch

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