Brutale Vergewaltigung wird 15 Monate unter Verschluss gehalten

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Brutale Vergewaltigung wird 15 Monate unter Verschluss gehalten
Datum: 06.11.2018, 13:42

Die Meldung über eine brutale Vergewaltigung einer pflegebedürftigen Seniorin in Lauffen bei Heilbronn sorgte vor einigen Tagen für einen Sturm der Entrüstung. Sowohl hier auf den Seiten der Freien Welt wie auch bei Facebook waren die Kommentatoren entsetzt über ein derart abscheuliches Verbrechen, das, wie es in der Personenbeschreibung heißt, von zwei nur gebrochen Deutsch sprechenden Männern begangen wurde. Es gehört wenig Fantasie dazu, diese Täter einem bestimmten Personenkreis zuordnen zu können.

Doch den Machern der Freien Welt ist ein böser Patzer unterlaufen. Die Tat, die sie für aktuell hielten, ereignete sich bereits im August 2017. Im Nachlauf ihres Berichtes wurden sie auf den Fehler aufmerksam und korrigierten ihren Bericht dementsprechend. Jetzt könnte man sagen, dass Menschen Fehler machen und damit sei die Sache dann erledigt. Doch so einfach ist die Sachlage dann doch nicht. Denn es steckt wesentlich mehr dahinter.

KEIN einziges Medium außer der nur regional bekannten Heilbronner Stimme" hat in einem Minimalbericht über diese ekelerregende Gräueltat berichtet. Der Staatsanwaltschaft Heilbronn war dieses abgrundtiefe Verbrechen lediglich ein paar allgemeine Zeilen wert. Für die Medien mit etwas weiterer Verbreitung wie die Rhein-Neckar-Zeitung war die geschändete, bettlägerige Seniorin nicht einmal eine Erwähnung wert; auf Radio- und gebührenfinanzierte TV-Sender will ich gar nicht erst näher eingehen.

15(!) lange Monate blieb dieses Verbrechen unerwähnt, ungenannt, unberücksichtigt. Erst durch den Bericht auf der FW wurde diese Schandtat ins Bewusstsein der Menschen auch außerhalb Lauffens gebracht. Erst durch den Bericht auf diesen Seiten fühlte sich auf einmal die Rhein-Neckar-zeitung berufen, sich auch zu dieser Tat zu äußern.

Sie begann ihre Berichterstattung kackfrech mit einer dreisten Lüge. Sie behauptete, dass der Polizei vor Ort keine Kenntnisse über ein solches Verbrechen vorlagen. Doch die Staatsanwaltschaft Heilbronn hatte ja im August 2017 die oben erwähnten Zeilen veröffentlicht. Erst nach weiteren Recherchen erkannten die Schreiberlinge der Zeitung, dass sie wieder einmal daneben gegriffen haben.

Vor 15 Monaten schwiegen sie, als es angemessen gewesen wäre, über dieses Verbrechen zu berichten. Jetzt schreiben sie darüber, aber nur, um die Berichterstattung mit falschen Behauptungen abzuwerten zu versuchen.

Fakt ist: hätten die seltsamen Journalisten an Rhein und Neckar ihren Job im August richtig gemacht, wäre schon damals über diese grausame Tat berichtet worden. Doch wieder einmal verweigerte man sich der Berichterstattung, weil die Täter ganz offensichtlich einer bestimmten Personengruppe zugehörig sind. 15 lange Monate sollte dieser Fall offenbar vertuscht werden und wohl am Besten komplett in die Vergessenheit geraten.

Doch er kam durch die FW ans Tageslicht; wenn wohl auch nicht ganz freiwillig.

Sven von Storch

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