Auf die Straße!
Auf die Straße!
Datum: 25.08.2018, 22:07
Ein Regime, welches bei Wahlen betrügt, die Medien zensiert, seinen Bürgern bis in die Privatsphäre nachschnüffeln lässt und Berufsverbote gegen Kritiker verhängt, die man zunächst durch Diskriminierung und Diskreditierung ausgegrenzt und sogar kriminalisiert hat, ist es nicht wert, an der Regierung zu bleiben. Ein solches Regime muss weg.
Das haben die Menschen zwischen Ostsee, Erzgebirge, Harz und den beiden Flüssen Oder und Neiße im Jahr 1989 erkannt und folgerichtig gehandelt. Sie waren sich der eventuellen Konsequnezne durchaus bewusst, wussten aber, dass sie lieber den Versuch zu wagen hatten, jenes verbrecherische Regime aus dem Amt zu jagen als sich weiter knechten und vergewaltigen zu lassen. Sie verweilten damals nicht in ihrer Komfortzone (die man 1989 noch nicht so nannte), sondern bewegten ihren Hintern aus den Seeseln und gingen auf die Straße. Sie legten zivilen Ungehorsam an den Tag; auch auf die Gefahr hin, nähere Bekanntschaft mit Hohenschönhausen, Bautzen oder einem der anderen staatlich unterhaltenen "Kurbetriebe" zu machen. Doch das war es ihnen Wert; und sie hatten Erfolg.
Wir Deutschen können also wenn wir doch nur wollten.
Ein Blick nach Frankreich sei in diesem Zusammenhang erlaubt. Was würde wohl dort passieren, wenn die französiche Regierung, egal ob sozialistisch, liberal oder konservativ, mit ihren Bürgern so umspränge, wie es sich das Merkel-Regime mit uns erlaubt? Generalstreiks über Wochen, Straßenblockaden, brennende Autos, Massenkundgebungen, am Boden bleibenden Flugzeuge, in den Hallen stehende Züge - nichts würde mehr gehen. Niemals wäre das geflügelte Wort "rien ne vas plus" passender als zu einer solchen Zeit. Womit würden die Franzosen so handeln? Mit recht!
Es ist an der Zeit, dass wir in diesen Landen beweisen, dass wir uns nicht länger schikanieren lassen wollen, dass wir genug von diesem Regime haben, welches uns ausbluten lässt, schröpft und einer Invasion ausgesetzt hat. Wir haben das Recht, für unsere Freiheit, unsere Eigenständigkeit und unsere Identität einzutreten. Mehr noch: wir haben die Pflicht dazu.
Also lautet die Losung wie einst 1989: Auf die Straße!
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment