Anschlag in Moskau, Festnahme in Brjansk - der Fluchtweg führt in Richtung Ukraine
Anschlag in Moskau, Festnahme in Brjansk - der Fluchtweg führt in Richtung Ukraine
Datum: 25.03.2024, 13:50
Die Koran-Gläubigen des Terrornetzwerks Islamischer Staat (IS) morden seit Jahren Zivilisten und verüben Anschläge auf ihre wehr- und ahnungslosen Opfer. Sie berufen sich auf die Lehren ihres angeblichen "Buch des Friedens", in welchem in unzähligen Suren (Abschnitten) zu genau diesen Morden an Andersgläubigen und Andersdenkenden aufgerufen wird. Der Islam war seit dem ersten Tag seiner Existenz zu keiner Zeit eine Friedenslehre. Er ist ausgerichtet auf gewaltsame Expansion, auf Unterwerfung der Anderen, auf Mord, Tod, Versklavung und Vertreibung. So lange sich Schiiten und Sunniten gegenseitig meucheln, wie es an vielen Orten auf diesem Erdball geschehen ist und noch immer geschieht, kümmert man sich im Westen wenig bis gar nicht darum. Auch bei den islamischen Genoziden, wie aktuell an den Christen in Bergkarabach, spielt man sehr gerne die drei Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Man braucht ja die Gas- und Öllieferungen aus Aserbaidschan.
Und so wartet man bei den Verantwortungsträgern im Westen, bis es dann wieder knallt. Man könnte ja Vorbereitungen treffen, zum Beispiel die Wiedereinführung von Grenzkontrollen. Aber das ist politisch nicht gewollt. Diejenigen, die diese fatalen Entscheidungen treffen, werden ja auch von den Terroranschlägen nicht betroffen sein. Sie haben ihre Personenschützer um sich und/oder leben hinter dicken Mauern.
Doch dass selbst umfangreiche Grenzkontrollen nicht alle Anschläge verhindern können, hat sich jetzt in Moskau gezeigt. Bis zu elf dem IS zugehörige Tadschiken sind aus dem islamischen Staat in Zentralasien über mindestens zwei Nachbarstaaten nach Russland gelangt, dort in die Hauptstadt Moskau vorgedrungen und in einer Konzerthalle ein Blutbad angerichtet. Der IS hat die Verantwortung für den Massenmord für sich reklamiert, einige der Terroristen konnten festgenommen werden, andere wurden getötet.
Eines ist aber merkwürdig. Tadschikistan liegt von Moskau aus gesehen im Südosten. Festgenommen wurden die Attentäter bei der Stadt Brjansk. Brjansk liegt aber südwestlich von Moskau, also ganz und gar nicht in Richtung Heimat der Attentäter. Verlängert man jetzt die Route vom Tatort (Moskau) über den Festnahmeort (Brjansk) hinaus, dann - oh Wunder - landet man nicht weit enfernt leicht östlich von Kiew.
Warum flüchten Mörder des IS nach einem verübten Terroranschlag in Moskau weder in Richtung ihrer Heimat, obwohl sie vor ihrer Identitätsfeststellung ausreichend Zeit dazu gehabt hätten? Bis zur wenig gesicherten Grenze nach Kasachstan hätten sie es eher schaffen können, als ausgerechnet über die Grenze in die Ukraine, wo Soldaten beider Seiten stationiert sind.
Noch kürzer wäre der Fluchtweg in eine der beiden Baltenrepubliken Lettland oder Estland gewesen. Auch dort gibt es zahlreiche Lücken in der Grenze, die Chancen einer erfolgreichen Flucht standen dort besser als an der Grenze zur Ukraine.
Klar, sie hätten von Brjansk auch Richtung Weißrussland abbiegen können. Doch wozu? Um in Minsk um politisches Asyl nachzusuchen? Lukaschenko hätte sie mit größtem Vergnügen direkt zurück zu Putin gesendet - oder direkt befördert, nämlich vom Leben zum Tode. Diese Option kann wohl ausgeschlossen werden.
Also bleibt nur die Ukraine als mutmaßliches Ziel der IS-Mörder. Warum also wollten die Killer von jungen, wehrlosen Menschen, von Kindern, ausgerechnet in die Ukraine flüchten? Und was hat es mit dem kurz vor dem Anschlag in der Nähe der Konzerthalle abgestellten Fahrzeugs mit ukrainischem Kennzeichen auf sich?
Interressant ist, dass westliche Experten von fernab der Ermittlungen jetzt schon wissen, dass die Ukraine nichts mit dem Anschlag zu tun hat. Mit dem Anschlag auf die Nordstream-Röhren in der Ostsee hatte die Ukraine ja angeblich auch nichts zu tun, wussten die westlichen Experten ganz früh nach der Zerstörung. Heute sieht das deutlich anders aus.
Was, wenn sich herausstellt, dass die "Experten" sich auch bei den Hintergründen zu dem aktuellen Anschlag und der Nicht-Verantwortung der Ukraine dafür genau so irren?
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