- Achtung! Satire! -_ Ist die Menschheit noch zu retten_

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- Achtung! Satire! -_ Ist die Menschheit noch zu retten_
Datum: 16.09.2021, 15:21

Klima-Choleriker, Covidioten, Panikmacher weltweit - von jenen Gestalten werden die Bürger in fast allen Ländern des Globus derzeit drangsaliert. Die von ihnen herbeigeschriebenen Weltuntergangsszenarien beherrschen aktuell die Medienwelt. Der Untergang der Menschheit steht unmittelbar bevor. Es ist schlimmer, als in den größten Krisen des Kalten Kriegs. So zumindest stellen es diese Figuren dar. Wenn man ihren Prophezeihungen, denen sie auch gleich die einzigen heilsbringenden Lösungswege gleich beifügen, nicht folgt, dann ist die Menschheit nicht mehr zu retten, sagen sie.

Das ist die falsche Frage.

Denn wenn die Menschheit diesen Auguren, diesen fleischgewordenen Orakeln, diesen nur-wir-haben-die-Weisheit-mit-Löffeln-gefressen-Figuren folgt, dann stellt sich doch eher die Frage, ob es die Menschheit überhaupt wert ist, gerettet zu werden.

Eine Tatsache ist unwiderlegbar: unser Planet braucht den Menschen nicht, um weiter existieren zu können. Die Erde kann wunderbar ohne den Homo sapiens auskommen. Vermutlich würde sie sich von dem ganzen Unfug, der ihr seit Beginn dessen Existenz angetan wurde, innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten erholen. Bausünden würden von Grün- und Schlingpflanzen überwuchert werden, die begradigten Flüsse würden wieder in ihre ursprünglichen Betten zurückkehren, auf den Bergen würde sich kein Müll mehr von Klettertouristen ansammeln, der Plastikmüll in den Meeren würde sich nicht mehr weiter auftürmen, die Wälder brauchten nicht wegen sinnfreier Windkraftwerke gerodet zu werden, weitere radioaktive Verstrahlung des Bodens zur Gewinnung seltener Erden käme nicht mehr vor.

Der CO2-Ausstoß durch die Atmung von acht Milliarden Menschen würde wegfallen, das wäre ein echter Gewinn für die Umwelt. Ein Mensch stößt nämlich im Mittel etwa 1.500 Kilogramm CO2 pro Jahr aus. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen liegt bei 71,5 Jahren. Hochgerechnet stößt also ein Mensch in seinem Leben rund 100.000 Kilogramm CO2 aus. Das multipliziert mit acht Milliarden Menschen ergibt die unvorstellbare Menge von achthundert Billionen Kilogramm CO2 für die Lebensdauer eines Menschen.

Folgt man also den Klima-Cholerikern gibt es nur eine Lösung: der Mensch muss verschwinden. Allerdings bin ich fest davon überzeugt, dass genau jene Klima-Choleriker sich nachhaltig weigern, diese Erkenntnis auch nur ansatzweise umzusetzen.

Stattdessen werden sie weiterhin ihre Phrasen, ihre Panikmache unbelegt und unreflektiert verbreiten. Was mich dann schlussendlich wieder zu der entscheidenden Frage führt: wenn die Menschheit jenen Individuen wirklich glaubt, ist sie es dann überhaupt wert, gerettet zu werden?

Sven von Storch

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