Menschenverachtender Anschlag auf unsere armen Lehrer!

ÖVP-Chef Michael Spindelegger will, dass Lehrer künftig 26 Stunden pro Wochen in der Schule anwesend sein müssen.

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Ein unglaublich brutaler, unmenschlicher neoliberaler Anschlag auf die wohlerworbenen Rechte der Lehrer ist das, dem sich die Lehrergewerkschafter mit Recht todesmutig entgegenstellen. Denn wenn das Schule macht, müssen sich die Lehrer in Zukunft womöglich auch noch mit zwei Monaten Jahresurlaub begnügen.

Beitrag erschien zuerst auf: ortneronline.at 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Kitsch

@ Christian Ortner
Lieber Herr ortner, darf aus Ihreren Formulierungen geschlossen werden, dass Ihr Heimatstaat sich Schulen leistet, die sich Lehrer leisten, die es sich leisten nur anwesend zu sein? (Unterricht? Ein Schimpfwort?)

Gravatar: Uwe

Meine Frau ist Lehrerin an einer Mittelschule in Bayern und kann über 26 Stunden Anwesendheit in der Schule nur lachen (im Beitrag geht es ja um Schulstunden). Eine Vollzeitstelle sind schon mal 27 Schulstunden (aktuell sogar noch 27,5). Morgens eine halbe Stunde früher zur Aufsicht, Kopieren, Vorbereiten sind immer drin. Sprechstunde und sonstige Termine mit Eltern, Schülern, Kollegen, Erziehern, Psychologen, Erziehungbeiständen) kommen noch obendrauf. Die können nämlich häufig nicht zur festgelegten Sprechstunde kommen. Bis man dann aus dem Klassenzimmer kommt ist schnell wieder eine 1/4 Stunde rum. Pausen sind auch nicht wirklich drin, entweder man hat Aufsicht oder Schüler wollen noch was von einem.

Wir haben mal rein aus Interesse Buch geführt. Insgesamt kam meine Frau auf durchschnittlich 30 Stunden (in diesem Fall wirkliche Stunden) Arbeitszeit in der Schule. Dazu kamen noch ca. 16,5. Stunden Vorbereitung, Telefonate und Korrektur zu Hause. Hinzu kamen noch die zusätzlichen Stunden/Tage für Schulfeiern, Schulfahrten, Wandertage, Sportfeste... Alles in allem wurden die zusätzlichen Ferientage längst vorher eingearbeitet.

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