Wann hört die Presse endlich mit den Hitler-Vergleichen auf_
Wann hört die Presse endlich mit den Hitler-Vergleichen auf_
Datum: 07.01.2025, 12:10
»Alles Hitler. Trump ist Hitler. Putin ist Hitler. Xi Jinping ist Hitler. Orban ist Hitler. Le Pen ist Hitler. Die Welt ist voller Hitler. Gaddafi war Hitler, Saddam Hussein war Hitler. Es ist schon inflationär. Wann ist endlich Schluss mit diesen Vergleichen?« — So hatte ich mich bereits in einem früheren Artikel beschwert.
Aber es hört ja nicht auf. Auch demokratisch gewählte und legitimierte Politiker wie Geert Wilders oder Viktor Orbán wurde in die Nähe von Hitler gerückt. Und Giogia Meloni wurde mit Benito Mussolini verglichen, was die italienische Variante darstellt.
Warum immer diese Superlativen des bösartigen Vergleichs, der in sich schon eine Art Verleumdung darstellt?
Und nun geht es mit Angriffen und Hetze gegen Herbert Kickl weiter.
Die deutsche Presse versucht mit allen Mitteln des Framings, Kickl ein ultrarechtes Image zu verleihen, obwohl der Mann mit seinen Forderungen deutlich volksnah-mittig ist.
Bei »n-tv« heißt es etwa: »Hitler, Höcke oder harmloser Held? - Wer ist Herbert Kickl wirklich?«
Und: »Tatsächlich aktiviert Kickl gleich reihenweise Sprachcodes der Nationalsozialisten. ›Das Volk‹, ›die Familie Österreich‹, die ›Festung Österreich‹ stehen im Zentrum seiner Rhetorik. Er stilisiert sich - wie Adolf Hitler - als ›Volkskanzler‹, fordert die ›Remigration‹ von Ausländern, möchte Flüchtlinge in Lagern ›konzentrieren‹ und will die ›Familie Österreich‹ reinhalten.«
Sind diese Vergleiche wirklich nötig?
Am Ende geht es wohl nur darum, Menschen durch wiederholte Nazi-Vergleiche »unmöglich« zu machen, ihnen nachhaltig ein negatives Image zu verpassen. Die permanenten Assoziationen sollen bei den Bürgern im Hinterkopf hängen bleiben und somit ein dauerhaft unangenehmen Beigeschmack erzeugen.
Leider gibt es viele Menschen, bei denen diese Masche verfängt.
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