Sind Quoten nicht sexistisch und rassistisch_
Sind Quoten nicht sexistisch und rassistisch_
Datum: 01.10.2024, 12:10
Quotenregelungen widersprechen sich meiner Meinung nach selbst. Die Linksgrünen verteidigen Quoten, weil sie meinen, dass Frauen, LGBTQ und Migranten im öffentlichen Dienst unterrepräsentiert sind.
Doch ist es nicht so, dass eine Quote Positionen aufgrund von Geschlechtsmerkmalen und nun bald auch Herkunft besetzt?
Frauenquote und Migrantenquote sind doch nur das Gegenbild zur Männerquote und Deutschenquote. Oder nicht? Heißt es nicht, dass niemand aufgrund seines Geschlechts oder seiner »Rasse« benachteiligt werden darf?
Die einzige Lösung ist ein Einstellungsverfahren, dass EINZIG auf die Qualifikationen achtet. Kurz: Jeder, der die rechtlichen Vorraussetzungen und die nötigen Qualifikationen erfüllt, soll gleich behandelt werden. Am Ende müssen dann die Qualifikationen entscheiden: Wer ist am ehesten für die entsprechende Aufgabe gewappnet?
Wenn jeder dort eingesetzt wird, wo er mit seiner Qualifikation und Erfahrung den meinsten Nutzen bringt, hilft das der Effizienz in Gesellschaft und Wirtschaft.
Am Ende nutzt es allen. Nicht jeder eignet sich zum Herzchirurgen. Nicht jeder kann Pilot oder Fluglotse werden. Aber nahezu jeder hat seine Nischen und Begabungen.
Wer mehr Gerechtigkeit will, sollte vielleicht bestimmte Berufe in der Bezahlung aufwerten. Zum Beispiel sind Pflegeberufe völlig unterbewertet und unterbezahlt.
Und wenn sich herausstellt, dass die Mehrheit der Frauen andere Berufsvorstellungen hat als die Mehrheit der Männer, dann ist das eben so. In Norwegen klappt das auch. Dort sind trotz maximaler Freiheit und Chancengleichheit viele Frauen in sozialen Berufen und viele Männer in technischen Berufen tätig, weil sie es eben so wollen.
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