Schützt unsere Kinder!
Schützt unsere Kinder!
Datum: 08.07.2025, 12:28
Aus gutem Grunde gibt es Altersbeschränkungen für Filme. Es gibt FSK0, FSK6, FSK12, FSK16, FSK18. Pornographie und rohe Gewalt sind zumeist FSK18.
Man kann über die aktualisierten Einstufungen von Filmen streiten: Warum ist der alte Ben Hur-Film mit Charlton Heston jetzt plötzlich FSK16, wenn er früher FSK12 war?
Aber es zeigt: Kinder müssen geschützt werden. Wenn die Handlungen für Kinder emotional schwer nachvollziehbar sind, sind die Filme halt erst ab 16 oder 18 Jahren empfohlen. Das ist grundsetzlich gut so.
Wenn es aber um angebliche Sexualaufklärung und LGBTQ-Themen geht, scheinen all diese Grenzen plötzlich keine Rolle zu spielen. Auch bei Musikvideos und auf vielen Regenbogen-Veranstaltungen werden viele sexualisierte Inhalte gezeigt, und zwar auch vor Kindern, die noch kein Alter erreicht haben, um die Inhalte intellektuell und emotional richtig einzuordnen.
Ich fand es als vorpubertäres Kind immer komisch, wenn Erwachsene sich geküsst haben. Kinder finden es generell seltsam, dass in vielen Filmen die Erwachsenen sich so oft küssen müssen. Kinder können auf solche Liebesgeschichten gut verzichten. Kinder haben ein Schamgegefühl.
Als Kind hätte ich beim Anblick einer Dragqueen in SM-Kleindung Angst bekommen. Der Anblick eines Dildos im Grundschulunterricht im Rahmen angeblicher sexueller Aufklärung hätte mich zutiefst in meiner Kinderseele verstört. Warum soll ich dies also meinen Kindern zumuten wollen?
Für mich ist es moralisch und emotional nicht nachvollziehbar, dass so manche Regenbogen-Veranstaltung für Kinder zugelassen ist (wie Christopher Street Day), ja sogar Kinder ermutigt werden, sexualisierte Kleindung zu tragen.
Noch weniger ist es für mich nachvollziehbar, dass Eltern, die ihre Kinder davor schützen wollen, als »Nazis« beschimpft werden. Das ist für mich nur noch absurd, bizarr und pervers — und in Bezug auf den Schutz der Kinder absolut verantwortungslos und schlicht bösartig.
Ich weiß, dass mir in den 1950er oder 1960er Jahren 99 Prozent der Menschen intuitiv zugestimmt hätten. Doch heute scheint so eine Meinung »Hate Speech« und »Hass« zu sein.
Man muss sich das einmal vorstellen: Die Propaganda – so muss man es nennen – hat es geschafft, die Narrative und Definitionen so zu verdrehen, dass Sexualisierung von Kindern als »bunt« gilt, während die Sorgen der Eltern als »Hass« und Intoleranz abgestempelt werden. Und die Kirchen machen dabei auch noch mit!
Nein, meine Werte sind dies nicht. Lasst die Erwachsenen machen, was sie wollen. Da bin ich vollkommen tolerant. Aber Kinder brauchen einen Schutzraum!
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