Ich habe Angst um meine Kinder

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Ich habe Angst um meine Kinder
Datum: 08.04.2024, 12:35

Ich habe zwei Söhne im Schulalter. Ich sorge mich, dass sie sich provozieren lassen und dann in Gewaltsituationen geraten, bei denen von Jugendlichen Waffen wie Messer zum Einsatz kommen. Sie sind beide typische deutsche Jungs, selbstbewusst zwar, aber oft größeren Gruppen anderer Jugendlicher gegenüberstehend. 

Als sie noch kleiner waren, habe ich bei Zugfahrten im Bahnhof immer darauf geachtet, dass meine Kinder großen Abstand zum Rand des Bahnsteigs halten. Ich haben ihnen immer gesagt: Hinter euch darf nur die Wand sein, lasst euch auf dem Bahnsteig niemals schupsen.

Aus meiner eigenen Kindheit kenne ich solche Sorgen nicht. Gewalt unter Jugendlichen gab es immer. Aber es war leichter, ihr auszuweichen, die falschen Freunde zu meiden. Streits in der Schule wurden vornehmlich verbal ausgetragen. Und wenn es auf dem Pausenhof zu Raufereien kam, wurde keine rohe Gewalt angewendet. Es war eher ein Ringen, um seinen Gegner in den Schwitzkasten zu nehmen. Was aber nicht vorkam, waren rohe Faustschläge oder Messerstechereien. Dass immer mehr Jugendliche besonders in den Großstädten mit Messern bewaffnet zur Schule kommen, ist eine bedrohliche Entwicklung.

Wann immer man mit anderen Eltern das Problem der Migration anspricht, wird geblockt. Deutsche Jugendliche seien auch aggressiv, heißt es dann. Das mag sein. Aber meine Beobachtung belehrt mich eines anderen. Lehrer geben zu, dass sie Integrations-Probleme mit Kindern haben, die jüngere Migrationsgeschichte aus vornehmlich islamischen Ländern haben. Aber das Problem wird nicht vertieft. Zu groß ist die Angst im Lehrerkollegium, als Rechter abgestempelt zu werden. 

Und dabei handelt es sich nicht einmal um eine Problemschule. Wie sieht es erst dort aus? 

Die soziale Komponente war einer der Hauptgründe dafür, meine Kinder auf ein möglichst bürgerliches Gymnasium zu schicken. Je mehr Kinder im Umfeld gutes Deutsch sprechen und je weniger soziale Problemfälle auf der Schule sind, desto sicherer können meine Kinder ihren Weg zum Schulabschluss schaffen, war mein Denken. Und ich fühle mich bestätigt. Eine Grüne meinte zu mir, das sei egoistisch. Das ist mit egal. Als Vater sorge ich mich zuerst um meine eigenen Kinder.

Sven von Storch

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