Beste Nachricht für mich_ AA ohne AB

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Beste Nachricht für mich_ AA ohne AB
Datum: 25.02.2025, 12:14

Viele »Politiker*innen« haben mir die Haare zu Berge stehen lassen, wenn ich deren Worte, Taten und Fernsehauftritte verfolgen musste: Katrin Göring-Eckardt, Claudia Roth, Svenja Schulze, Nancy Faeser, Lisa Paus und noch viele mehr.

Doch niemand ließ mich am Sinn der Welt so verzweifeln wie Annalena Baerbock. 

Das ist meine persönliche Meinung, zu der ich hoffentlich noch das Recht habe, mich zu äußern, ohne einen Bademantel kaufen zu müssen.

Auf mich persönlich wirkte sie immer wie eine Art »Kind« im Amt. Ihr offensichtlicher Sprachfehler, wenn sie sich verhaspelte, war dabei nicht das größte Problem. Das hätte ich gerne durchgehen lassen. Dass sie immer adrett gekleidet und zurechtgemacht war, sehe ich als positiven Aspekt.

Es waren eher die vielmals hanebüchenen Aussagen. Spätestens ihre Aussage im Europarat, dass man sich im Krieg mit Russland befände, trieb mich an den Rand der Verzweifelung.

Die Art und Weise, wie sie die Chinesen belehrte, wie sie nun der Trump-Administration droht, wie sie im Bundestag oftmals von sich selbst in der dritten Person als deutsche Außenministerin spricht, all das war für mich schier unerträglich mitanzusehen. All die albernen Aussagen von der 360-Grand-Wende, von den Panzern im 19. Jahrhundert oder den Ländern, die hunderttausende Kilometer entfernt sind, hatten für internationales Gelächter gesorgt.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass Annalena Baerbock als historisches Paradebeispiel für den »Dunning-Krüger-Effekt« in der Politk in die Geschichte eingehen wird.

Ich selbst hatte einstmals, wie viele andere tausende Akademiker, eine Bewerbung für den diplomatischen Dienst beim Auswärtigen Amt eingereicht. Alle Mitbewerber waren polyglott, hoch intelligent, welterfahren, hatten international studiert. Das Auswahlverfahren war streng. Ich gehörte nicht zu den Auserwählten.

Annalena Baerbock im Auswärtigen Amt zu sehen, war für mich eine schmerzvolle Erfahrung. Es hat alle meine Werte auf die Probe gestellt. 

Nun bin ich froh, dass dieses Intermezzo vorbei ist. Deutschland hat leider gerade im Auswärtigen Amt oft keine brillanten Politiker an der Spitze. Es ist die Ebene darunter, die alles ausgleichen muss.

Ich wünsche Deutschland kluge Diplomaten, die Brücken bauen, Frieden schaffen, unsere nationalen Interessen vertreten und kein Porzellan zerschlagen. Und vor allen Dingen: Politiker, die sich selbst nicht so wichtig nehmen, sondern vielmehr Demut und Respekt vor dem Amt und der Verantwortung haben, wie Helmut Schmidt es einst formulierte.

Sven von Storch

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