Ausgerechnet Baerbock wirft Kanzleramt Image-Schaden vor
Ausgerechnet Baerbock wirft Kanzleramt Image-Schaden vor
Datum: 14.06.2024, 11:11
Es gibt viele Politikerinnen, die mir Kopfzerbrechen bereiten: Ursula von der Leyen, Nancy Faeser, Lisa Paus, Katrin Göring-Eckardt, Ricarda Lang, Svenja Schulze, Saskia Esken, Franziska Giffey. Mir fällt es persönlich schwer, diesen Damen zuzuhören. Deren Aussagen sind zuweilen hanebüchen. Ich frage mich immer: In welcher Parallelwelt leben die eigentlich?
Doch am allermeisten bereitet mit Annalena Baerbock Sorgen. Kaum ein Tag vergeht, an dem ich über die Aussagen dieser Dame nicht den Kopf schütteln muss. Dabei sind es gar nicht mal ihre Sprachfehler. Dafür kann sie nichts. Sondern es sind die absurden Aussagen, die man einem anderen Politiker nicht durchgehen lassen würde. Die Sprüche von der 360-Grand-Wende und den Ländern, die zehntausende Kilometer entfernt liegen, könnte man als lustige Ausrutscher verbuchen, wenn nicht gefühlt jeden Tag ein neuer Spruch hinzukommt: von Panzern des 19. Jahrhunderts bis zu den Südseeinseln, die wegen des Meeresspiegels untergehen, obwohl sie tektonisch absinken. Als Baerbock damals vor dem Europarat erklärte, man befände sich im Krieg mit Russland, war mir fast vor Schreck die Kaffeetasse aus der Hand gefallen.
Nun berichtet die Presse, dass sich Baerbock um das Image des Kanzleramtes sorgt, weil Scholz bei den Russland-Sanktionen bremst. Sie wirft dem Kanzleramt Imageschaden vor. Das Zögern von Scholz würde dem Image der deutschen Russlandpolitk schaden. Als ob das Auswärtige Amt nicht selbst mit einem Image-Problem zu kämpfen hätte!
Das zeigt deutlich, wessen Eindrücke der Baerbock wichtig sind, und welche nicht. Sie macht das, was ihre Kollegen in der EU und NATO für richtig halten. Was die deutsche Bevölkerung von ihrer Amtsführung hält, scheint ihr weniger wichtig zu sein. Auch dass sie in vielen Ländern außerhalb der EU Scherben hinterlässt, wie zum Beispiel in China, scheint ihr weniger bedeutsam zu erscheinen.
Ich frage mich immer: Wie viele Menschenleben wären gerettet worden, wenn Annalena Baerbock als deutsche Außenministerin ihre Aufgabe als Chefdiplomatin wahrgenommen und mich Nachdruck zwischen Moskau und Kiew vermittelt hätte? Zum Beispiel als in Istanbul ein Waffenstillstand in greifbarer Nähe war? Ein Meisterdiplomat hätte vielleicht zu einer Friedenslösung oder zumindest zu einem Waffenstillstand beitragen können.
Aber ein Meisterdiplomat ist Annalena Baerbock meines Erachtens gewiss nicht. Eher eine Gefahr für die Sicherheit und den Frieden in Deutschland und Europa.
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