Weihnacht 2011
Weihnacht 2011
Datum: 23.12.2011, 11:36
Das urchristliche Bekenntnis
„Gott sandte seinen Sohn, geboren aus einer Frau“
(Gal 4,4)
In ihm, Jesus Christus, wohnt „leibhaftig die Fülle der Gottheit“
(Kol 2,9)
Der Mensch ist ein Wesen der Sehnsucht. Er trägt eine tiefe Sehnsucht nach Gott in sich.
Seit Urzeiten beten die Menschen ihren Gott an.
Die Verinnerlichung dieser Sehnsucht findet ihren
personalen Ausdruck im Gebet, das lebendige
Beziehung zwischen Gott und dem Mensch ist.
Diese lebendige Beziehung zu Gott macht den Mensch
frei und unabhängig.
Als aber der Mensch nur auf sich schaute und auf seine Wünsche und Begierden achtete, wurde er empfindungslos gegenüber der der Gemeinschaft mit Gott. Er sah in ihm nur mehr eine dem Menschen fernstehende Autorität, einem Gesetzgeber,
der blinden Gehorsam fordert, vor dem man Angst haben muss. So schien es besser, sich von Gott zu distanzieren und ohne Ihn zu leben, eben gott-verlassen und gott-vergessen zu leben.
Damit aber war der Mensch sich selbst ausgeliefert, sich und den anderen – und der Sucht nach Macht und Größe mit allen Folgen von Angst und Verzweiflung.
Lukas 2,10-12
„Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude….
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
er ist der Messias, der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.
Die Leuchtkraft und Freude diese Ereignisses begleite uns.
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